Paradise Lost - One Second

Review

Galerie mit 24 Bildern: Paradise Lost - European Tour 2025 in Berlin

Die Haare sind ab, die Band ist älter geworden, die Musik verbindet immer mehr Anleihen aus anderen Musikrichtungen in sich und entfernt sich immer weiter vom Metal. Die erste Auskopplung „Just Say Words“ läßt schlimmes erahnen. Hierbei klingen Paradise Lost in etwa wie Foo Fighters, nur mit mehr Melodie und Drumbeats. Ganz so schlimm kommt es dann aber doch nicht. „Just Say Words“ ist zum Glück mit einer der schlechtesten Songs dieses Albums und absolut nicht repräsentativ, was schon der erste Track beweist: Mitreißende Melodien und cleane Vocals sind hier in einer Harmonie miteinander vereint, die Paradise Lost bislang noch nicht geboten haben.Damit wäre allerdings auch schon alles Positive gesagt. Dieses Album klingt absolut schön, dümpelt aber auf dem gleichen seichten Level umher, wie auch Metallica, Faith no More oder Life of Agony mit ihrem im September erscheinendem Werk: Es gibt keine Stellen, die einem irgendwie im Ohr hängen bleiben, alles ist die gleiche einheitliche Soße. Nun gut, dieses Problem haben Paradise Lost schon seit Shades of God, aber die Drumbeats auf One Second lassen das ganze nstärker in den Vordergrund treten… Dieses Album fällt mir einfach viel zu mainstreamig aus und die Gesamtstimmung ist viel zu positiv. Das ganze ist netter melodiöser Rock, den man gut nebenbei hören kann, mehr aber nicht. Langweilig und eigentlich überflüssig. Anspieltip ist Track 01, imho der beste auf diesem Album.

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20.11.1997

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Paradise Lost auf Tour

22.05. - 24.05.26metal.de präsentiertRock Hard Festival 2026 (Festival)Armored Saint, Saxon, Paradise Lost, Uli Jon Roth, Slime, Lucifer, Angel Witch, Hirax, Neckbreakker (ex-Nakkeknaekker), Dark Tranquillity, Mikkey Dee Plays Motörhead, Ronnie Romero, Wytch Hazel, Nailed To Obscurity, Gus G., Coroner, Hällas, The Neptune Power Federation, The Great Sea, Ambush und SmorrahAmphitheater Gelsenkirchen, Gelsenkirchen
01.07. - 04.07.26metal.de präsentiertRockharz 2026 (Festival)Alice Cooper, Helloween, Kreator, Feuerschwanz, Emperor, Subway To Sally, Kataklysm, Biohazard, Knorkator, Finntroll, Soulbound, Ex Deo, Annisokay, Gothminister, Final Cry, Haggefugg, Die Habenichtse, Stahlmann, Betontod, Dominum, Motorjesus, Hagane, Saint City Orchestra, Artillery, Rauhbein, Ensiferum, Doro, Black Label Society, Avatar (SWE), Danko Jones, Fiddler's Green, The Haunted, Heavysaurus, Harakiri For The Sky, Dogma, Crypta, Mittel Alta, Rodeo 5000, Sagenbringer, Warmen, Hiraes, Paradise Lost, Airbourne und Die Apokalyptischen ReiterFlugplatz Ballenstedt, Ballenstedt
12.08. - 15.08.26metal.de präsentiertSummer Breeze Open Air 2026 (Festival)In Flames, Arch Enemy, Helloween, Lamb Of God, Airbourne, Alestorm, Versengold, The Ghost Inside, Testament, Amorphis, Imminence, Paleface Swiss, Alcest, The Butcher Sisters, Orbit Culture, Deicide, Brothers Of Metal, Northlane, dArtagnan, Terror, Deafheaven, Betontod, Future Palace, Soen, Der Weg Einer Freiheit, Miracle Of Sound, Mushroomhead, Municipal Waste, Trollfest, Saor, Nanowar Of Steel, From Fall to Spring, Unprocessed, Misery Index, Cryptopsy, Brainstorm, Parasite Inc., ten56., Groza, 200 Stab Wounds, Manntra, Blood Command, Cabal, Haggefugg, Excrementory Grindfuckers, Illdisposed, Our Promise, Eisbrecher, Saxon, Mittel Alta, Hatebreed, Skindred, Soulfly, Paradise Lost, Kadavar, Fit For An Autopsy, Terror, Decapitated, Blackbraid, Alien Ant Farm, Eivør, Wolves In The Throne Room, Heavysaurus, Thundermother, Sanguisugabogg, Speed, Deserted Fear, Bloodred Hourglass, Grand Magus, Massive Wagons, Green Lung, The Narrator, Fulci, SetYøurSails, Slomosa, Nytt Land, Soulbound, Urne, King Nugget Gang, Skeleton Pit, Castle Rat, Wucan, Erdling, Brymir, Rectal Smegma, Zerre, Cân Bardd, Bizarrekult, Fireborn, Luna Kills, Pridian und Blasmusik IllenschwangSummer Breeze Open Air, Dinkelsbühl, Dinkelsbühl
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2 Kommentare zu Paradise Lost - One Second

  1. Anonymous sagt:

    nur 5 punkte??? das album is viel besser als 5 lausige punkte. nur weil sie ihren stil ein bisschen geändert haben. frechheit!! ne frechheit is auch das von dir "just say words" genannte "say just words" eines der schlechtesten lieder auf dem album is, meiner meinung nach is es mit das geilste lied was pl jemals gemacht haben.

    8/10
  2. Anonymous sagt:

    Ich finde, rein von der Klangästhetik her, unterscheidet diese CD sich überhaupt nicht von den alten Sachen, nur der Sound ist anders. Mit mehr Bratgitarre könnte jedes einzelne Stück auch auf den alten Scheiben sein, darum ist es Unsinn, wenn man die jetzt voll scheiße findet. Ich fand PL nie deswegen gut, weil sie Metal waren, sondern eben wegen der Athmosphäre. Manche brauchen aber eben ’ne fette Klampfe, um Athmosphäre herauszuhören und wenn’s mehr als 3 Leute hören, kann’s ja nicht gut sein. Nunja, lange Rede kurzer Sinn: Geile Scheibe…!

    9/10