Paradise Lost - One Second

Review

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Die Haare sind ab, die Band ist älter geworden, die Musik verbindet immer mehr Anleihen aus anderen Musikrichtungen in sich und entfernt sich immer weiter vom Metal. Die erste Auskopplung „Just Say Words“ läßt schlimmes erahnen. Hierbei klingen Paradise Lost in etwa wie Foo Fighters, nur mit mehr Melodie und Drumbeats. Ganz so schlimm kommt es dann aber doch nicht. „Just Say Words“ ist zum Glück mit einer der schlechtesten Songs dieses Albums und absolut nicht repräsentativ, was schon der erste Track beweist: Mitreißende Melodien und cleane Vocals sind hier in einer Harmonie miteinander vereint, die Paradise Lost bislang noch nicht geboten haben.Damit wäre allerdings auch schon alles Positive gesagt. Dieses Album klingt absolut schön, dümpelt aber auf dem gleichen seichten Level umher, wie auch Metallica, Faith no More oder Life of Agony mit ihrem im September erscheinendem Werk: Es gibt keine Stellen, die einem irgendwie im Ohr hängen bleiben, alles ist die gleiche einheitliche Soße. Nun gut, dieses Problem haben Paradise Lost schon seit Shades of God, aber die Drumbeats auf One Second lassen das ganze nstärker in den Vordergrund treten… Dieses Album fällt mir einfach viel zu mainstreamig aus und die Gesamtstimmung ist viel zu positiv. Das ganze ist netter melodiöser Rock, den man gut nebenbei hören kann, mehr aber nicht. Langweilig und eigentlich überflüssig. Anspieltip ist Track 01, imho der beste auf diesem Album.

20.11.1997

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Paradise Lost auf Tour

12.08. - 15.08.20metal.de präsentiertSummer Breeze 2020 (Festival)1914, Agrypnie, Alestorm, Amenra, Amon Amarth, Amorphis, Angelus Apatrida, Any Given Day, Architects, Avatarium, Belzebubs, Benediction, Benighted, Blasmusik Illenschwang, Bloodywood, Bodom After Midnight, Carbon Killer, Cattle Decapitation, Clutch, Combichrist, Conjurer, Cytotoxin, Dark Funeral, Dark Tranquillity, Dawn Of Disease, Debauchery, Despised Icon, Devin Townsend, Djerv, Dwaal, Eisregen, Emil Bulls, Ensiferum, Fiddler's Green, Fight The Fight, Finntroll, Fleshcrawl, Fleshgod Apocalypse, Frog Leap, Gatecreeper, Gloryhammer, God Is An Astronaut, Gost, Gutalax, Haggefugg, Hatebreed, Havok, Idle Hands, Implore, Insomnium, I Prevail, Igorrr, Infected Rain, Jinjer, Kadavar, Kraanium, Leaves' Eyes, Lüt, Mass Hysteria, Mr. Hurley & Die Pulveraffen, Myrkur, Neaera, Necrophobic, Nekrogoblikon, Nytt Land, Opeth, Paradise Lost, Pipes And Pints, Primal Fear, Resolve, Russkaja, Sacred Reich, Saltatio Mortis, Shadow of Intent, Shiraz Lane, Siamese, Sonata Arctica, Slope, Static-X, Stray From The Path, Striker, Suffocation, Svalbard, Swallow The Sun, tAKiDA, Terror, The New Roses, The Night Flight Orchestra, The Oklahoma Kid, The Prophecy 23, The Vintage Caravan, The Wildhearts, Thundermother, Tides From Nebula, Triddana, Uada, Vitriol, Vulture, Wardruna, Warkings, While She Sleeps, Within Temptation und Wolves In The Throne RoomFlugplatz Dinkelsbühl, Dinkelsbühl

2 Kommentare zu Paradise Lost - One Second

  1. Anonymous sagt:

    nur 5 punkte??? das album is viel besser als 5 lausige punkte. nur weil sie ihren stil ein bisschen geändert haben. frechheit!! ne frechheit is auch das von dir "just say words" genannte "say just words" eines der schlechtesten lieder auf dem album is, meiner meinung nach is es mit das geilste lied was pl jemals gemacht haben.

    8/10
  2. Anonymous sagt:

    Ich finde, rein von der Klangästhetik her, unterscheidet diese CD sich überhaupt nicht von den alten Sachen, nur der Sound ist anders. Mit mehr Bratgitarre könnte jedes einzelne Stück auch auf den alten Scheiben sein, darum ist es Unsinn, wenn man die jetzt voll scheiße findet. Ich fand PL nie deswegen gut, weil sie Metal waren, sondern eben wegen der Athmosphäre. Manche brauchen aber eben ’ne fette Klampfe, um Athmosphäre herauszuhören und wenn’s mehr als 3 Leute hören, kann’s ja nicht gut sein. Nunja, lange Rede kurzer Sinn: Geile Scheibe…!

    9/10