Paradise Lost - Shades Of God

Review

Galerie mit 24 Bildern: Paradise Lost - European Tour 2025 in Berlin

Mit Shades of God führen Paradise Lost das weiter, was sie mit Gothic begonnen hatten: Den Weg hinein in die Melodie und weg vom Death Metal. Die Vocals der Shades of God weisen nur noch an sehr wenigen Stellen Verbindungen zu ihrer Death Metal-Vergangenheit auf und sind meist in den wesentlich leichter verdaulichen Bereichen des Doom/Gothic Metals angesiedelt und klingen so viel sanfter, als die früheren Vocals. Auch die Musik hat sich in diese Richtung weiterentwickelt: Paradise Lost waren eh nie richtig schnell, aber selbst verglichen mit ihren früheren Alben ist die Musik dieses Albums sehr sanft ausgefallen und basiert quasi vollkommen auf Melodie. Waren bei den letzten beiden Alben die Melodien teilweise noch recht schief, so gehen sie diesmal sehr schnell ins Ohr hinein. Insgesamt ist Shades of God überhaupt ein Album, an das man sich an keiner Stelle irgendwie gewöhnen müsse, es ist richtig glatt, fast schon mainstreamig ausgefallen. Manche mögen Paradise Lost jetzt sicher den Ausverkauf oder ähnliches nachsagen, doch sollte man dabei bedenken, daß schon auf dem Weg vom ersten zum zweiten Album eine solche Richtung eingeschlagen wurde und der Weg eindeutig zu einem Album wie diesem hindeutete.

20.10.1997

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Paradise Lost auf Tour

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01.07. - 04.07.26metal.de präsentiertRockharz 2026 (Festival)Alice Cooper, Helloween, Kreator, Feuerschwanz, Emperor, Subway To Sally, Kataklysm, Biohazard, Knorkator, Finntroll, Soulbound, Ex Deo, Annisokay, Gothminister, Final Cry, Haggefugg, Die Habenichtse, Stahlmann, Betontod, Dominum, Motorjesus, Hagane, Saint City Orchestra, Artillery, Rauhbein, Ensiferum, Doro, Black Label Society, Avatar (SWE), Danko Jones, Fiddler's Green, The Haunted, Heavysaurus, Harakiri For The Sky, Dogma, Crypta, Mittel Alta, Rodeo 5000, Sagenbringer, Warmen, Hiraes, Paradise Lost, Airbourne und Die Apokalyptischen ReiterFlugplatz Ballenstedt, Ballenstedt
12.08. - 15.08.26metal.de präsentiertSummer Breeze Open Air 2026 (Festival)In Flames, Arch Enemy, Helloween, Lamb Of God, Airbourne, Alestorm, Versengold, The Ghost Inside, Testament, Amorphis, Imminence, Paleface Swiss, Alcest, The Butcher Sisters, Orbit Culture, Deicide, Brothers Of Metal, Northlane, dArtagnan, Terror, Deafheaven, Betontod, Future Palace, Soen, Der Weg Einer Freiheit, Miracle Of Sound, Mushroomhead, Municipal Waste, Trollfest, Saor, Nanowar Of Steel, From Fall to Spring, Unprocessed, Misery Index, Cryptopsy, Brainstorm, Parasite Inc., ten56., Groza, 200 Stab Wounds, Manntra, Blood Command, Cabal, Haggefugg, Excrementory Grindfuckers, Illdisposed, Our Promise, Eisbrecher, Saxon, Mittel Alta, Hatebreed, Skindred, Soulfly, Paradise Lost, Kadavar, Fit For An Autopsy, Terror, Decapitated, Blackbraid, Alien Ant Farm, Eivør, Wolves In The Throne Room, Heavysaurus, Thundermother, Sanguisugabogg, Speed, Deserted Fear, Bloodred Hourglass, Grand Magus, Massive Wagons, Green Lung, The Narrator, Fulci, SetYøurSails, Slomosa, Nytt Land, Soulbound, Urne, King Nugget Gang, Skeleton Pit, Castle Rat, Wucan, Erdling, Brymir, Rectal Smegma, Zerre, Cân Bardd, Bizarrekult, Fireborn, Luna Kills, Pridian und Blasmusik IllenschwangSummer Breeze Open Air, Dinkelsbühl, Dinkelsbühl
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3 Kommentare zu Paradise Lost - Shades Of God

  1. Wintersoul sagt:

    Truhe: Wer bei "Shades Of God" überhaupt nur spekulativ das Wort Ausverkauf in den Mund nimmt, muss einen Schatten haben. Sorry! Shades Of God ist ein Wegweiser zu ihrem Meisterwerk "Icon" gewesen, mit Ecken und Kanten und sehr viel Charme.

    8/10
  2. Anonymous sagt:

    Ich muss schon sagen, dieses Album auch nur in irgendeiner Weise als glatt zu bezeichnen, ist einfach lächerlich. Mag schon sein, dass es lang nicht mehr so sperrig ist wie seine Vorgänger, aber es besitzt genau das richtige Maß an Eingängigkeit und driftet auf gar keinen Fall in Richtung Kommerz ab. Wunderbare Melodien werden hier mit der richtigen Härte verbunden. Auch das extrem eingängige \"As I die\" kann voll und ganz überzeugen. Kurz gesagt, eines der besten Alben der Metalgeschichte und mit Sicherheit der Höhepunkt der Death/Gothic Ära von Paradise Lost. Vielleicht nicht so bahnbrechend und ungestüm wie Gothic (Frauengesang + Growls) aber um einiges gereifter.

    10/10
  3. shadowofdeath sagt:

    muß mich meinen vorredner anschließen…und truhe war schon immer etwas eigen…

    9/10