Preemptive Strike 01 - Extinction Reprogrammed

Review

Elektro aus Griechenland zählt eher noch zu den außergewöhnlichen Ereignissen unserer Zeit. Eine Ausnahme stellt jedoch das Duo PREEMPTIVE STRIKE 0.1 dar, das mit „Extinction Reprogrammed“ sein zweites Album auf dem deutschen Elektro-Label Infacted Recordings veröffentlicht. Schon mit ihrem ersten Longplayer „Lethal Defense Systems“ konnten PREEMPTIVE STRIKE 0.1 eine erste Duftmarke setzen, mit dem zweiten Album dürften die Chancen für Jim „The Blaster“ und Cryon mehr als gut stehen, für noch mehr Aufsehen in der Elektroszene zu sorgen.

PREEMPTIVE STRIKE 0.1 erfinden zwar auch auf „Extinction Reprogrammed“ das Elektrogenre nicht neu – was jedoch auch garnicht nötig und unbedingt immer gewünscht ist. Auf den insgesamt 14 Tracks, inklusive drei Remixen, widmet sich das Duo voll und ganz dem aggressiven Harsh Elektro im Stil von HOCICO, AGONOIZE und Konsorten. Harte, treibende Beats und verzerrte Vocals stehen ebenso auf dem Programm wie zahlreiche Sprachsamples und melodische Momente. Songs wie „Ichthyic Ascension“ überzeugen mit interessanten Vocals und Samples, wohingegen „Symbiosis Denied“, „Preemptive Strike“ oder „D-Day Demons“ knallharte Tracks für die Tanzflächen sind. Besondere Erwähnung verdient auch die griechisch-deutsche Zusammarbeit von PREEMPTIVE STRIKE 0.1 und E-CRAFT im Rahmen des Titeltracks „Extinction Reprogrammed“, der den oben erwähnten Tanzflächenkrachern in nichts nachsteht. Als etwas gewöhnungsbedürftig und zäh erweist sich dagegen die Zusammenarbeit mit den Labelkollegen von SUICIDAL ROMANCE („From another dimension“).

Auch die abschließenden Remixe können überzeugen, sowohl der von SUPREME COURT („Preemptive Strike“), als auch die schwungvoll-spacige Version von „The Menacing Planet“ von den italienischen Elektropoppern SYRIAN. Den endgültigen Abschluss bildet dann eine von ASSEPTIC ROOM komplett neu eingespielte und sehr düstere Version von „Ichthyic Ascension“.

PREEMPTIVE STRIKE 0.1 liefern mit „Extinction Reprogrammed“ eine mehr als ordentliche Harsh Elektro-Scheibe ab, die sich in keinster Weise vor „etablierten“ Acts der Szene verstecken muss – ganz im Gegenteil, mit ihrem zweiten Album sind PREEMPTIVE STRIKE 0.1 in Zukunft in einem Atemzug mit AGONOIZE, GRENDEL & Co zu nennen.

24.08.2008

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