Rage Nucléaire - Black Storm Of Violence

Review

Ratatatta macht nicht nur das Sturmgewehr, ratatatta machen auch RAGE NUCLÉAIRE. Wie könnte es in Anbetracht dieser Besetzung auch anders sein? Ex-CRYPTOPSY-Stimmbandvergewaltiger Lord Worm am Mikro, MARDUK-Drummer Fredrik Widigs hinter den Kochtöpfen – noch Fragen? Eben! Und so poltern, ballern, sägen und panzern sich RAGE NUCLÉAIRE wie auf ihrem Debüt „Unrelenting Fucking Hatred“ auch auf dessen Nachfolger „Black Storm Of Violence“ munter durch das Sperrgebiet, Gefangene werden noch weniger gemacht als auf Album Numero eins. Die Kanadier mit schwedischem Besuch geben sich wütend, kotzig und aggressiv. Und vor allem: unendlich kompromisslos.

Während der Vorgänger unter dem ganzen Hass und all der Verwüstung noch das Händchen der Band für Melodien bewies und hin und wieder sogar skandinavisch klang, kann man das auf „Black Storm Of Violence“ völlig vergessen. RAGE NUCLÉAIRE lassen die klassischen Black-Metal-Leads anno 2014 (fast) vollständig weg, stattdessen gibt es mehr Einflüsse aus dem Thrash Metal. Und eben mehr Galle, mehr Zerstörung. Das mag manchen Fan des ersten Albums erst abstoßen, aber man sollte „Black Storm Of Violence“ seine Chance geben. Die verdient sich das Album nämlich durch seine ungestüme, rohe Aggression und seine völlige Kompromisslosigkeit, die man außerhalb des War Metal in dieser Form selten gehört hat.

Und darüber hinaus haben RAGE NUCLÉAIRE noch eine ganze Reihe „toller“ Songs zu bieten: Der Opener „Annihilation Frenzy“, das darauffolgende „A Sino-American Chainsaw War“, „Ritual Murder“ (das einzige melodischere Stück des Albums) und vor allem der abschließende, düstere und apokalyptische Titeltrack sind allesamt Songs, die ein Antesten lohnenswert machen. Der einzige größere Kritikpunkt an „Black Storm Of Violence“ ist, dass das ganze Geballer bei mehrmaligem Hören nach hinten raus ein wenig eintönig wird. Aber wirklich nur ein wenig – trotz allem ist RAGE NUCLÉAIRE ein richtig hartes Brett gelungen.

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18.07.2014

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