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Shadowcaster - Abandonment

Review

Das ist eine ziemlich seltsame CD und ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich sie beschreiben soll. Black Ambient trifft es wohl am besten, mit einigen Einflüssen von Mortiis, nur nicht ganz so langweilig. Das einzige Instrument ist das Keyboard. Die Vocals klingen eher nach Black Metal, was meiner Meinung nach nicht so ganz zu dieser Art düsterer Musik paßt. Andererseits ist es aber gerade diese Stimme, die das Material noch morbider erscheinen läßt. Alle Songs sind zwischen drei und fünf Minuten lang, was Shadowcaster im Vergleich zu anderen Black Ambient-Bands, die mich mit ihren 20 Minuten langen „Songs“ zu Tode langweilen, strukturierter erscheinen läßt. Nur „Ereshkigal’s Gift“ ist über 25 Minuten lang, aber da er die Geschichte von Inanna erzählt, ist das noch vertretbar. Die Produktion ist ziemlich schwach ausgefallen, aber da eh nur Keyboard und Stimme vorhanden sind, stört das nicht sehr.Fazit: Diese CD ist nur was für die ganz schwarzen Seelen unter euch und für mich zu extravagant. Wenn ihr also diese Art von Musik mögt, dann testet Shadowcaster einmal an.

24.02.1997

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