Skeletonwitch - The Apothic Gloom (EP)

Review

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Nach dem Abschied von SKELETONWITCH-Sänger und Gründungsmitglied Chance Garnette im Oktober 2014 enthält „The Apothic Gloom“ das erste Studiomaterial der Blackened-Thrash-Formation aus Athens, Ohio mit Adam Clemens (WOLVHAMMER) an den Vocals. Gesanglich äußert sich der Besetzungswechsel vor allem in einem leichten Rückgang der Black-Metal-Anteile und einer neugewonnenen Schlagseite in Richtung Metalcore. Aber auch instrumental klingen SKELETONWITCH auf „The Apothic Gloom“ anders. Die vier Songs offenbaren eine Progressivität und einen ausufernden Songwriting-Ansatz, der für sich etwas Neues in der musikalischen Herangehensweise der Combo darstellt.

SKELETONWITCH gehen in Sachen Sonwriting einen großen Schritt weiter

Das Paradebeispiel dafür stellt der Rausschmeißer „Red Death, White Light“ dar, der trotz einer Spielzeit von über sieben Minuten über zwei Drittel der Spielzeit in bewährt melodisch-thrashiger Manier auf die Tube drückt, bevor er zum Ende hin in einen epischen Tremolo-Part mündet. „Well of Despair“ und „Black Waters“ gehen in etwas komprimierterer Form einen ganz ähnlichen Weg. Besonders ersterer erinnert dabei in seiner Eingängigkeit und mit einigen Heavy-Metal-Anleihen an eine Keyboard-befreite Version von CHILDREN OF BODOM – und verfügt außerdem über den fettesten Bassdrop seit langem. „Black Waters“ geht über weite Strecken etwas mehr in Richtung Black Metal – wobei auch hier im Endpart wieder sehr traditionell gerifft und soliert wird. Tatsächlich stellt der Titeltrack den einzigen kleinen Schwachpunkt dieser ansonsten durchgängig überzeugenden EP dar. SKELETONWITCH verlieren sich in Akustik-Gitarren und einem ausuferndem Instrumental-Intro, bevor sie etwas verspätete wieder zu ihrem hochmelodischen Trademark-Geknüppel finden. Dennoch, auf „The Apothic Gloom“ festigen SKELETONWITCH ihren ganz eigenen Sound, gehen in Sachen Abwechslungsreichtum und Songwriting jedoch einen erheblichen Schritt weiter als je zuvor. Auf diesem Niveau darf gerne bald eine Full-Length-Album folgen.

12.08.2016

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