Skull FIst - Way Of The Road

Review

Soundcheck November 2018# 14 Galerie mit 10 Bildern: Skull Fist - Maple Meltdown 2018

Habe ich mich da wohl etwas verhört im Soundcheck? Vielleicht. SKULL FIST machen es dem Hörer auf ihrem dritten Album “Way Of The Road” jedenfalls nicht leicht. Nach dem meiner Meinung nach überragenden Debüt “Head Öf The Pack” kam mit “Chasing The Dream” ein Album, dass dem Debüt qualitativ nicht nachstand, dafür aber viel verkopfter tönte. Definitiv ein Album, das man mehrmals hören musste. Jetzt stellt sich mit dem dritten Album erneut die Frage, was machen SKULL FIST auf dem neuen Album?

Einiges Altes und viel Neues

Es gibt keinen Schritt zurück in die Vergangenheit. Viel eher setzen SKULL FIST auf bekannte Elemente und addieren neue zu ihrem Sound hinzu. Das äußert sich in vielen langsamen Songfragmenten, die nicht immer gleich zünden wollen. Daneben stehen wieder einmal die chaotischen, fast schon überstürzt gespielten Passagen mit denen mich SKULLF IST damals für sich einnahmen. Aber diese wollen aufgrund von wenig Nachhaltigkeit heute nicht mehr so zünden, wie noch vor ein paar Wochen. Songs wie der Opener “You Belong To Me” hingegen kommen höchst erfreulich aus den Boxen. Kurz und knackig mit den typischen Gesangslinien machen Jackie Slaughter und seine Jungs hier nicht allzu viel falsch, nur eben auch nichts wirklich Herausragendes.

Die Fanbase wird es freuen

Bevor sich das eben geschriebene jetzt zu negativ anhört, sei gesagt, dass die Fanbase sicher wieder zuschlagen und sich das Album ins Regal stellen wird. Das ist sicher. Mir persönlich gefallen langsame Songs wie der Titeltrack – und davon gibt es viele auf dem Album – aber nur bedingt. Da haben SKULL FIST schon wesentlich bessere Songs geschrieben. Sicher, musikalisch hat das alles Hand und Fuß, und so mancher Nachwuchsgitarrist wird sich beim Nachspielen der Licks auf “Way Of The Road” die Griffel blutig spielen, unter dem Strich ist das alles aber zu wenig für ein SKULL FIST Album.

Zu wenig packende Melodien

Löbliche Ausnahmen, die auch auf den anderen Alben eine gute Figur gemacht hätten, sind der schon erwähnte Opener, das wirklich geile “Heart Of Rio”, “No More Running” und die letzte Nummer “Stay True”. In der Endabrechnung fehlen mir da aber ein wenig der Esprit und die geilen Melodien, die das Debüt und auch den Nachfolger noch ausgemacht haben. An guten Tagen mag man das Album, an schlechten nicht. Aktuell holt mich die Scheibe nicht ab, sorry.

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29.11.2018

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