Suffering Souls - True Godfucking Soulblight

Review

SUFFERING SOULS ist ein Soloprojekt von einem gewissen Lord Esgaroth, das im vergangenen Jahr sein fünfundzwanzigstes Jubiläum gefeiert hat. Aus ebendiesem Anlass veröffentlicht die Band, die damals noch aus zwei Musikern bestand, eine Sammlung der ersten Demos aus ihren Anfangsjahren. Jene waren vorher lediglich als Tapes veröffentlicht worden und finden nun ihren Weg auf die Silberscheibe.

„True Godfucking Soulblight“ – Genre-Ratespielchen kann man sich sparen

Bei einer Veröffentlichung dieses Namens ist relativ klar, dass es sich um einen Black-Metal-Output handeln muss. Und genau so geht es auch los. Nach einer kurzen Einleitung bekommt man neun sehr rohe Hassbatzen um die Ohren geworfen, die ganz in der Tradition des 90er-Geschrammels stehen, mit dem viele Bands dieses Genres damals ihre Karriere begonnen haben. Das Schlagzeug recht dumpf im Hintergrund, die Gitarren schreddern finster über die Blastbeats drüber und der Gesang ist ein recht genretypischer Scream. Tempotechnisch ist die Band fast durchgängig im Hochgeschwindigkeitsbereich unterwegs. Obendrauf gibt es noch eine vernachlässigbare Liveaufnahme, die nicht besonders gut abgemischt ist.

Ein Blick in die Gegenwart von SUFFERING SOULS zeigt, dass die Band im Laufe der Zeit ein paar passable Alben veröffentlicht hat, welche die hier lediglich im Ansatz vorhandenen symphonischen Elemente noch weiter ausbauen. Die Demos, die hier kompiliert wurden, sind sozusagen eine Rohfassung dessen, was SUFFERING SOULS sich vorgenommen haben zu erreichen. Recht spannend ist die Entwicklung der Lieder von Beginn bis Ende der Platte, da sich von Demo zu der ersten EP schon etwas an der Soundqualität getan hat.

Happy Birthday SUFFERING SOULS?

Eine Demo-Kompilation zum Jubiläum ist natürlich gängige Praxis bei diversen Bands, aber wenn das Demomaterial qualitativ gegenüber dem Folgewerk nicht sonderlich viel bieten kann, muss sich unweigerlich auch die Frage gestellt werden, ob nicht eine Neueinspielung oder ein neues Album mit den Demos als Bonus-Zugabe besser gewesen wäre. So ist diese Zusammenstellung zwar eine nette Dreingabe für Fans der ersten Stunden oder Underground-Fetischisten, lockt im Jahr 2020 aber sonst niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.

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12.10.2020

Unguided we were, Unguided we will be.

Der metal.de Serviervorschlag

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