The Gates Of Slumber - Conqueror

Review

Galerie mit 12 Bildern: The Gates of Slumber - Hell Over Hammaburg 2020

Eine wirklich feine Scheibe ist das dritte THE GATES OF SLUMBER Album „Conqueror“. Die Krieger sind inzwischen schon zu einer festen Größe in der Doom-Metal-Szene geworden und haben sich ständig innerhalb ihrer selbst festgelegten Grenzen weiterentwickelt.

„Conqueror“ zeigt die Band von einer etwas stärkeren Heavy/Power Metal Seite, der Doom Anteil wurde ein klein wenig runtergeschraubt, und trotzdem bleiben die Amis ihrem ureigenen traditionellen Sound treu. Ihre Mischung aus Epic und Doom Metal der Marke MANOWAR zu „Into Glory Ride“ Zeiten, CIRITH UNGOL, OMEN, PENTAGRAM, TROUBLE und MANILLA ROAD ist mitreißend und einprägsam zugleich. Schnelle Nummern wie gleich der direkte Opener „Trapped In The Web“ oder „The Machine“ sind klassischer US Metal vom feinsten, während „Conqueror“ oder „To Kill And Be King“ zähfließenden, intensiven Doom Metal darstellen. Genial auch der überlange Epos „Dark Valley Suite“. Der Gesang zeigt sich im Vergleich zu „Suffer No Guilt“ nochmals gesteigert, die Hooklines sind schön eingängig, und auch in Sachen Gitarrenarbeit zeigen sich THE GATES OF SLUMBER reifer, was sich vor allem an den coolen und verdrehten Soli zeigt, die man haufenweise zu hören bekommt. Der Bass ist meist verzerrt und pumpt auch mal etwas verquere Rhythmen, was das Ganze interessanter gestaltet. Der Schlagzeugsound scheppert etwas, vor allem die Bassdrum geht ein wenig unter. Andererseits passt aber gerade eine so rohe, ungeschliffene und vor allem authentische Produktion perfekt zu dieser Art von Musik. Wer auf Trigger steht, ganz schnell weiterklicken! Aber im Fokus stehen sowieso die fetten Riffs, die herrlichen Melodien und natürlich die charismatisch Stimme. Und Gitarre als auch Gesang kommen im Gesamtsound sehr gut zur Geltung!

THE GATES OF SLUMBER haben mit „Conqueror“ ein absolut tolles Album voller kraftvoller, heroischer Hymnen erschaffen, welches jedem Genre-Fan gefallen sollten. Passend dazu der oldschoolige, trockene Sound und das kultige Cover. Mit ihrer speziellen Mischung aus Epic und Doom Metal haben sich die Drei ihre eigene Nische geschaffen. Ruhm und Ehre winken! „Hard their will, grim the song they sing…“

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06.08.2008

Geschäftsführender Redakteur (News-Leitung)

Der metal.de Serviervorschlag

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