Trivium - What The Dead Men Say

Review

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Die Verpflichtung von Alex Bent für die Fellbearbeitung war vor mittlerweile gut drei Jahren eine sprichwörtliche und tatsächliche Frischzellenkur für TRIVIUM. Mit „The Sin And The Sentence“ gelang der einstmaligen Zukunftshoffnung zwischen metallischer Tradition und Moderne ein bemerkenswertes Comeback nach zwei allenfalls lauwarmen Vorgängerplatten.

Wir schreiben 2020. Das nur halbironische Mantra so manches TRIVIUM-Fans („Keep this drummer!“) hat sich vorerst bewahrheitet, und die ersten Single-Vorboten des neuen Albums „What The Dead Men Say“ klingen nicht gerade handzahm. Ist das der vielbeschworene zweite Frühling für Heafy und Kumpanen?

Die neue Liebe zum Riff hält an

Die neu entdeckte Liebe zum Riff jedenfalls hat sich ihre Leidenschaft bewahrt, da lassen „IX“ (wir hören immerhin das neunte TRIVIUM-Album) und der Titeltrack, die eigentlich gemeinsam einen Song bilden, keinen Zweifel. Direkt wird auch eine erste Parallele zum Vorgängeralbum deutlich: Ein episch aufgebauter Titeltrack mit einem langen Intro und neoklassischen Elementen gibt in beiden Fällen die vermeintliche Marschrichtung vor.

Aber tatsächlich wird „What The Dead Men Say“ dominiert von langen und mit (nicht immer songdienlichen) gitarristischen Einfällen vollgestopften Songs. Im Falle des ansonsten gnadenlos thrashenden „Amongst The Shadows And The Stones“ kann das auch mal zu einem seltsam deplatziert klingenden Double-Lead-Part zwischen galoppierendem Power-Riffing führen. Das Problem ist weniger die Qualität der einzelnen Passagen und Stile selbst, als der zwanghafte Drang, immer Groove, Thrash, Soloduell und Epik, Hymnisches und Chaos in einem einzigen Song unterbringen zu wollen.

TRIVIUM wollen von allem mehr

Das ist vor allem ärgerlich, weil „The Defiant“, „Bending The Arc To Fear“ und „The Ones We Leave Behind“ an sich großartige Tracks sind: catchy, dramaturgisch mehr als souverän, filigran und mit ordentlich Headbang-Potential – nur eben etwas überladen.

Aus der Reihe fallen dazwischen dann umso deutlicher „Bleed Into Me“ (viel Bass, sehr wenig Gitarre) und „Scattering The Ashes“ („Dying In Your Arms 2.0“?) – gleichzeitig auch die kürzesten Songs auf „What The Dead Men Say“. Hier hätte der Ideenüberschuss an anderer Stelle wiederum Wunder gewirkt.

„What The Dead Men Say“ atmet seinen Vorgänger, versucht gleichzeitig komplexer, aggressiver und catchier zu sein, und schafft nichts davon so richtig. Scheitern klingt allerdings auch anders. Bei allen offenen Flanken vereint das Album immer noch Hitpotential und ein instrumentales Feuerwerk nach dem anderen zu einer leicht verdaulichen, bisweilen euphorisierenden und zu keinem Zeitpunkt langweilenden Ganzen.

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24.04.2020

What has to happen in a person's life to become a critic anyway?

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92 Kommentare zu Trivium - What The Dead Men Say

  1. Watutinki sagt:

    Hab mir das Mal reingezogen, aber sehr schnell erkannt, dass das nicht wirklich was für mich ist und das liegt zu großen tTeilen an der Produktion. Das sind Metal Songs im Rock Gewand. Dass die Drums so fett in den Vordergrund gemischt wurde, dagegen hätte ich prinzipiell nichts (siehe letzte Morbid Angel) , aber dann sollten die Gitarren dem auch etwas entgegen setzen. Bis auf gewisse Solis ist das aber sehr sehr dünn. Vielleicht muss das ja genau so sein und es gefällt dem Stammpublikum, ich hätte gerne mehr Metal gehabt. Mit weniger Pop Attitüten hätte es dann vielleicht zu einer 7 gereicht.

    5/10
  2. Steppenwolf sagt:

    Ach bitte, das ist doch kinder musik, ohne abwertend sein zu wollen. Ich hab die ersten Sachen als junger Teenager auch abgefeiert und wollte so spielen können wie Matt Heafy 😀
    Inzwischen kann ich dem alles so überhaupt nichts mehr abgewinnen und hab so eine Art Abneigung gegen derartige Musik entwickelt, da ich finde das das nicht im geringsten was mit Metal zutun hat. Lass die verzerrten Gitarren weg und du hast Popmusik. Für jemanden der länger als zwei Tage Metal hört kann das doch nur uninteressant und langweilig sein…

    1. Watutinki sagt:

      Da will ich mich Mal zurückhaltend zeigen in meine Kritik und Du machst alles zunichte! 🙂

  3. Steppenwolf sagt:

    Manchmal muss man das kind halt beim namen nennen.. 😀

  4. nili68 sagt:

    Der Stil ist nicht das Problem. Den kann man mögen oder auch nicht, auch ohne wirre Erklärungen dazu, was Metal ist, aber zumindest dieser Song an sich kann halt nicht viel..

  5. BlindeGardine sagt:

    Also die ascendancy bis shogun fand und finde ich super, danach konnte mich die band auch nicht mehr so recht mitnehmen und bei den neuen sachen geb ich watu auch ausnahmsweise recht, da ist mir die ganze produktion irgendwie zu zahm.
    Die ansätze einer diskussion ob das noch metal wäre ist natürlich wieder ziemlich deppert. Natürlich ist das metal, nur halt keiner der euch gefällt. Es würde ja auch keiner diskutieren ob helloween ne metalband sind, es gibt ja neuerdings mehr als zwei subgenres…

    1. Steppenwolf sagt:

      Man kann natürlich alles in ein subgenre oder subsubgenre oder subsubsubsubgenre packen, oder man bildet sich einfach selbst eine Meinung.
      Ich mach das auch ein bisschen an den leuten fest die diese Musik hauptsächlich hören und das sind vor allem jüngere Menschen. Das ist ja auch vollkommen okay jeder hat mal mit irgendwas angefangen, keine frage… aber jeden den ich bisher getroffen habe der trivium und/oder bullet for my valentine oder so zeug hört, die haben keine Ahnung von Metal. Die kennen weder klassiker aus dem heavy metal und von death, thrash und black braucht man garnicht erst anfangen. Es gibt einfach sachen die sollte man in klammern setzten, da der haupteinfluss häufig eben nicht aus dem Metal kommt wie viele vielleicht glauben sobald eine Gitarre verzerrt wird.
      Ich muss allerdings auch sagen das das hier doch mehr in eine von mir akzeptierte Richtung geht, als gedacht. Da hatten die schon auch mal andere Ansätze die weitaus fragwürdiger gewesen sind. In dem Kontext sollte man mein geschwafel vielleicht nicht zu hundert prozent für voll nehmen, der Grundansatz bleibt darüberhinaus aber trotzdem bestehen.

      1. doktor von pain sagt:

        Das klingt so, als würdest du Trivium und Bullet For My Valentine unter den Newcomern einordnen, die Musik für ein größtenteils jungen Publikum machen – dabei gibt es beide Bands schon seit mehr als 20 Jahren. Klar, die gehören nicht zur Ursuppe wie Iron Maiden oder Judas Priest, aber die sind mittlerweile ja auch im Rentenalter. Ich habe übrigens sowohl Trivium als auch BFMV früher, also vor etwa 10 bis 15 Jahren ,mal ganz gern gehört, doch dann irgendwann aus denAugen verloren, weil mich beide nicht mehr wirklich interessiert haben. Das soll aber nicht heißen, dass ich die Musik schlecht finde.

      2. Cynot sagt:

        Puh, ich finde die Aussage, dass man Klassiker XY kennen muss, da man ansonsten keine Ahnung hat, immer etwas albern. Nur weil jemand bestimmte Sachen nicht gehört hat, würde ich ihm nicht grundsätzlich irgendeine Sachkenntnis absprechen oder gar behaupten, dass er/sie kein richtiger Fan ist. Ansonsten müsste man ja immer abfragen, ob jemand alle s.g. Klassiker kennt, bevor man sich mit ihm unterhält. 😀

        Ich selbst hab z.B. einfach keine Lust mich (zwanghaft) mit Genres/Bands auseinander zu setzen, die mich vornherein nicht interessen, nur weil sie als Klassiker bezeichnet werden. Damit tue ich mir und der Musik selbst keinen Gefallen.

      3. Cynot sagt:

        Bei Filmen ist es übrigens das gleiche. Da wird einem ja auch hochprozentige Ahnungslosigkeit vorgeworfen, wenn man nicht alle Werke von Fritz Lang pantomisch nachstellen kann.

      4. Steppenwolf sagt:

        Newcomer sind sie natürlich nicht, aber großartig verändert hat sich da im allgemeinen garnichts. Das ist halt so ne Musik die verliert man mit der Zeit aus den Augen und das hat alles seine Gründe. Welcher gestandene Metalfan sagt das von sich er hört Leidenschaft gerne dieses Metalcorezeugs und gleichzeitg noch sachen aus dem Death-, Black-, oder Doom Metal. Ich bin der Meinung für sowas darf man halt ein bestimmtes alter nicht überschritten haben, das ist alles. Ich würde das z.B. auch in frage stellen wenn jemand sagt, ich höre Metal weil ich metallica ganz cool finde ansonsten aber eigentlich auf was komplett anderes steht. Also irgendwo muss man schon ne grenze ziehen find ich und die kann natürlich jeder für sich selbst festlegen.
        Und so ein bisschen Basiswissen sollte man doch schon haben wenn man sich für soetwas wie Metal interessiert, oder sehe ich das falsch?
        Metal ist eben nicht nur Musik sondern auch eine Lebenseinstellung.

      5. doktor von pain sagt:

        Metal ist für mich keine „Lebenseinstellung“, sondern eine Musikrichtung, die ich gern höre. Nicht mehr, nicht weniger. Wie soll sich die „Lebenseinstellung Metal“ denn definieren? Was muss man da so machen? Außer Metal hören, versteht sich. Übrigens höre ich sehr gern ein paar Metalcore-Bands wie August Burns Red oder Parkway Drive, aber unter anderem auch klassischen Heavy Metal, Death, Thrash, Black und Doom Metal. Na und? Das widerspricht sich doch nicht.

      6. Steppenwolf sagt:

        Also hat das bei dir keine Auswirkungen darauf mit was für leuten du dich triffst (hauptsächlich), wie du rumläufst, hobby’s usw.? Bei mir hängt das schon alles irgendwie zusammen, aber so ist das halt.
        Und wiedersprechen tut sich das natürlich gar nicht, das soll jeder handhaben wie er möchte. Ich war auch vor ein paar jahren noch riesen Parkway Drive fan. Aber die Richtung die eingeschlagen wurde gefällt mir überhaupt nicht und ABR war noch nie meins. Zu AILD hab ich noch ne besondere beziehung, aber der Lambesis musste ja unbedingt jemanden auf seine Frau ansetzen und deswegen hab ich das auch so ziemlich aus den Augen verloren. Ich finde jetzt auch einfach andere Sachen interessant und beschäftige mich mit sowas eigentlich nicht mehr und das kann ich bei vielen anderen auch beobachten.

      7. doktor von pain sagt:

        Einen riesigen Einfluss hat das nicht, nein. Ich trage öfter mal Bandshirts, das dürfte aber der einzige modische Aspekt sein. Und nur ein paar meiner Freunde hören auch Metal, bei den anderen gibt’s beim Musikgeschmack keine großen Überschneidungen. Ich selbst höre aber neben Metal auch noch andere Musikrichtungen, es ist nicht so, dass Metal mein Lebensmittelpunkt wäre.

      8. Steppenwolf sagt:

        Ich hör natürlich auch andere sachen, zu 95% ist das dem metal aber irgendwo doch nahe, z.B. Synth-/darkwave, Neo-/Darkfolk, Darkjazz, Noise.

      9. BlindeGardine sagt:

        „Welcher gestandene Metalfan sagt das von sich er hört Leidenschaft gerne dieses Metalcorezeugs und gleichzeitg noch sachen aus dem Death-, Black-, oder Doom Metal.“

        Ich z.B.! Ich höre zwar überwiegend klassischen Heavy Metal, Epic Metal/Doom und bestimmte Sachen aus den Bereichen Black und Death, in meiner Jugend war aber halt auch Metalcore grade in und einige Sachen aus dem Bereich höre ich auch heute noch gern. Parkway Drive z.B. gehen immer und auch so Sachen wie Killswitch Engage, Lamb Of God (auch wenn die nie wirklich Metalcore waren) und August Burns Red leg ich immer wieder gerne auf. Ich find es immer etwas komisch, wenn Leute die in den 80ern musikalisch sozialisiert wurden und sich damals sicherlich auch einiges anhören mussten der jüngeren Generation ihren Stil absprechen und die Halbwertszeit ihrer Musik in Frage stellen wollen.
        Was Metal als Lebenseinstellung angeht, da hab ich auch nie einen Bezug zu gehabt. Ich liebe Metal als Musikrichtung, 90% dessen was ich höre ist Metal und ich höre extrem viel Musik, eigentlich immer wenn ich nicht grade konzentriert mit etwas anderem beschäftigt bin. In meinem Freundeskreis habe ich allerdings vielleicht zwei Metaller wenn es hochkommt, ich suche mir meine Freunde halt auch nicht nach deren Musikgeschmack aus und von Uniformen hab ich nie viel gehalten. Wenn man Kutte, Leder und Nieten tragen will kann man das gerne machen, mir haben Jeans und T-Shirt immer gereicht und meine Haare trage ich heutzutage auch lieber pflegeleicht kurz.

      10. Steppenwolf sagt:

        Und Musik nimmt bei mir doch einen recht hohen Stellenwert ein. Vielleicht auch deshalb das ich selbst Gitarrespiele und Hobbymäßig Musik mache.

      11. Steppenwolf sagt:

        @BlindeGardine ja, mit dem ganzen Zeug bin ich auch groß geworden, aber höre es eigentlich nicht mehr. Ganz vereinzelt vielleicht mal dein ein oder anderen Song. Das hat nichts damit zutun das es mir kicht mehr cool genug ist oder so, sondern das das interesse einfach fehlt und ich anderes gerade spannender finde. Ich denke allerdings das es nicht wieder kommen wird und bleibt bei mir nur ein Kapitel im Jugendalter.
        Ich lauf denk ich auch noch recht normal rum, im gegensatz zu anderen Metalheads, die haare sind allerdings bis auf eine unterbrechung lang gewesen und das soll auch erstmal so bleiben. Bandshirts finde ich garnicht so interessant muss ich sagen ich steh sehr auf Basic und Flanellhemnd und Lederjacke 😀 ne Kutte hab ich im übrigen nicht.
        Um noch ein Beispiel zu nennen, ich denke das mein fable für lovecraft und poe ebenfalls dem metal geschuldet ist und auch die Filme oder Serien die ich gut finde, könnte man damit in verbindung bringen. Sowas halt, muss nicht immer nur aufs aussehen und umfeld bezogen sein, obwohl festivals da auch noch mit rein gehören…

      12. BlindeGardine sagt:

        Ich habe englische und amerikanische Literatur studiert, eine gewisse Faszination für Poe, Lovecraft und Co. bringe ich also auch mit und in der Metalszene herrscht ja passenderweise allgemein ein Faible für die etwas dunklere Seite der Literatur. Fantasy übrigens genauso. Und ja, Horror- und Gothic-Literatur, Fantasy und Metal gehen irgendwie Hand in Hand, aber das sind auch alles Sachen die ich unabhängig von einander mögen würde. Natürlich hat da jeder nen andren Bezug zu, grade wenn man selbst Musiker und sich mit anderen Musiker umgibt ist das mit der Musik als Lebensgefühl vielleicht auch noch verständlicher. Für mich ist das halt einfach mein liebstes Hobby und sicherlich auch eine Leidenschaft, aber keine die ich religiös vertrete.
        Aber ganz grundsätzlich ist Metal für mich halt eine Musikrichtung mit bestimmten stilistischen Merkmalen, die Band wie Trivium oder wegen mir auch Bullet For My Valentine durchaus erfüllen. Wie gesagt, mögen muss man es deswegen ja nicht.

      13. royale sagt:

        @Steppenwolf, naja wenn man nun Trivium oder BFMV mag…wen juckt das? Was hat das mit Ahnung von Metal zutun? Ich finde und fand schon immer Manowar total behämmert, ebenso Sabaton, Varg oder Freedom Call. Habe z.B. ein paar Freunde die in Black Metal Bands spielen (und die auch Klassiker kennen und auch Ahnung haben und sogar selber Musik machen und Touren) und dennoch bei J.B.O. oder Freedom Call total ausflippen, denen sogar hinterher reisen. Musik ist Leidenschaft, ein Ventil, was persönliches und wenn ich eine alte Anthrax anhöre und nach 30 Jahren immer noch eine Gänsehaus bekomme, dann hat DIESES Band für MICH genau das richtige gemacht.
        Ich kann mit Trivium auch nichts anfangen oder mit dem ganzen Metal- und Deathcorekram. Dafür bin ich in einer Blueskneipe grossgeworden und kam dann später zum Metal und höre beides immer noch gerne! Kann also mit meiner Righteous Pigs Kutte umher laufen und dazu ein Muddy Waters Shirt tragen 😉

      14. doktor von pain sagt:

        Lange Haare hatte ich früher mal, aber vor etwas mehr als 10 Jahren habe ich sie abschneiden lassen und seit längerer zeit rasiere ich sie mir komplett ab. Da ist der einfache Grund aber erblich bedingter Haarausfall.

      15. doktor von pain sagt:

        Wenn wir schon dabei sind und immer mehr off topic gehen: In einer Band habe ich auch jahrelang gespielt. Damit ist seit etlichen Jahren aber Schluss, da mir a) aus beruflichen Gründen die Zeit fehlt (ich arbeite in meinem jetzigen Job auch abends und ab und zu an Wochenenden bzw. Feiertagen, das beißt sich mit dem Hobby Band) und b) ich ehrlich gesagt auch keinen richtigen Bock mehr darauf habe.

      16. Steppenwolf sagt:

        @royale auschließen tut sich natürlich nichts und jeder soll so rumlaufen wie er will. Ich Betrachte Trivium und co dennoch eher als Jugendmusik und gänsehaut bekomme ich davon auch keine mehr. Demnach würd ich da anderen Sachen einen größeren Nostalgiefaktor zusprechen. Böse gesagt, nicht mal dazu taugt die Musik xD. Letztens habe ich z.B. alte Daft Punk sachen gehört und die fand ich wieder extrem cool.
        Ich denke es hat auch seinen grund warum diese Stilrichtung sich über die Zeit nicht wirklich halten konnte und nur vereinzelt (und abgewandelt) heute noch zu finden ist.

      17. Max11249 sagt:

        @Steppenwolf Genau diese Einstellung nervt so viele Leute in der Szene. Wenn du das und das hörst bist du kein Metal-Fan, wenn du das und das nicht hörst, hast du keine Ahnung. Natürlich gibt es sehr viele Leute, die gerne Bands wie Trivium hören und trotzdem Ahnung von Metal haben. Ich bin immer noch ein großer Trivium-Fan, höre aber genauso gerne Black Metal, Death Metal oder eigentlich jegliches andere Subgenre im Metal. Sowohl Klassiker als auch neue Bands.

      18. Steppenwolf sagt:

        Nein, dann hast du einfach nicht verstanden worauf ich hinaus wollte.

    2. BlindeGardine sagt:

      Ich finde es irgendwie schon erschreckend, wie konservativ die einstmals rebellische und wilde Metalszene geworden ist und was man alles nicht gut finden darf, wenn man als „richtiger“ Metaller gelten will. Das Deaf Forever und das dazugehörige Forum sind da irgendwie besonders ulkig was das angeht. Ich lese das Magazin zwar gerne, weil es inhaltlich grade die Stile die ich selbst gerne höre sehr gut abdeckt, aber wenn ich da im Forum teils von Moderatoren lese, dass man doch über bestimmte Bands nicht reden soll, weil die nicht den für das Magazin relevanten Vorstellungen entsprechen, da muss ich schon den Kopf schütteln. Oder wenn mal wieder irgendeine Band die 1984 mal ein Demo oder eine EP veröffentlicht hat als totales Pflichtprogramm und besagtes Release als Genre-Klassiker „den man unbedingt kennen muss“ gehypet werden. Das grenzt dann schon an Realsatire.

      1. Cynot sagt:

        Wie soll man sich denn heutzutage sonst von der Masse absetzen, wenn nicht durch Elitarismus? Metal im allgemeinen ist ja inzwischen recht populär und wenn selbst Oma aufs Festival fährt, fällt Rebellion halt flach. 🙂

      2. nili68 sagt:

        Ich hab’s aufgegeben, mich von der Masse absetzen zu wollen, nachdem ich, aus einem größerem Blickwinkel betrachtet, erkannt habe, dass das nicht möglich ist.. zumindest nicht mit Metal. lol

      3. Steppenwolf sagt:

        Also so krass ist es ja nun auch nicht. Im alltäglichen leben treff ich selten mal auf leute mit ähnlicher „gesinnung“. Oft werd ich dann doch schief angeguckt, wenn ich mal erzähle was ich so für sachen höre. Da ist dann teilweise auch kein verständins für vorhanden, oder aber man findets ganz cool, so richtig identifizieren kann sich trotzdem keiner damit. Und ich brauch nicht mal mit Black Metal um die ecke kommen (kennt eh keiner) Iron Maiden reicht oft schon um aus dem raster zu fallen.

      4. nili68 sagt:

        Auf welchem Planeten fällt man mit Iron Maiden aus welchem Raster? Ich treffe schon Leute, die damit (Metal aller Subgenres allgemein) nichts anfangen können, aber dann wird das eher belächelt, als dass man irgendwie als extrem gilt oder so. Ich glaube eher, dass viele Metaller sich das wünschen. Generell finde ich Metaller eher nette Menschen. Wenn man wirklich extrem oder auch evil „erscheinen“ will, ist Metal das falsche Vehikel nöchte man meinen.
        Identifizieren mit was? Der Mode, dem Krach? Nihilismus und Misanthropie gibt’s nicht erst seit Metal, wo dieser zugegeben übermäßig proportional propagiert wird. Wenn man nicht auf totale Idioten trifft, glaube ich nicht, dass man sowas am Musikgeschmack festmachen kann..

      5. Steppenwolf sagt:

        Was ist das denn für ein Mumpitz das man Metal besonders extrem wirken will? Das höre ich wenn dann nur von dir… ich streite gar nicht ab das es das gibt, aber das ist doch die absolute Minderheit. Mir geht es in erster Linie um die Musik und der rest kommt bestenfalls hinten dran. Und ja die meistem Metalbegeisterten sind total umgängliche und freundliche menschen, selbst Dead von Mayhem galt als äußerst freundlich und sowas von überhaupt nicht böse (mal von den anderen eigenschaften abgesehen).

      6. Steppenwolf sagt:

        Und die überwiegende mehrheit hört eben kein Metal sondern Rap, House bzw Capital Bra und wie das Zeugs heißt.

      7. nili68 sagt:

        Dann erläutere mal, was du mit „ähnlicher Gesinnung“ meinst, wegen der man schief angeguckt wird. Ich beobachte das weder aufgrund der Musik noch irgend einer anderen „Gesinnung“..

      8. nili68 sagt:

        Die überwiegende Mehrheit der Jugend vielleicht. Ich meine heraus gelesen zu haben, dass du da nicht mehr zu gehörst, also frage ich mich, mit was für Leuten du dich umgibst? Ich kenne niemanden, der House, Rap oder Capital Bra (was ist das?) hört und ich kenne natürlich nicht nur Metaller..

      9. Steppenwolf sagt:

        Mit ähnlicher Gesinnung meine ich Metal hörende und sonst nichts.
        Im alltäglichen Leben besonders eben im Beruflichen arbeite ich mit allen altersstufen zusammen und da steche ich absolut heraus mit dem was ich höre. Das ist nicht besonders cool oder extrem, nein es ist wie du sagst das wird doch eher belächelt
        Und nein… Rap, house und so hören auch überwiegend meine generation oder 30+ leute xD

      10. nili68 sagt:

        Ach so.. dann hab‘ ich da zu viel hinein interpretiert. Passiert mir öfter. 😀
        Ich sehe durchaus, dass Rap eine ernsthafte Kunstform sein kann, unabhängig davon, ob es mir gefällt oder nicht. Den „guten“ findet man aber genau wie Metal und jede andere Richtung, nicht in den Youtube-Trends..

      11. Cynot sagt:

        Ich bin glaube ich bin schon lange niemanden mehr begegnet der komisch guckt, wenn man sagt, dass man Metal hört (gut ich trage es auch nicht offen nach außen). Es wird halt akzeptiert und gut ist. Ein Kollege hat mir sogar ne Metal-Geburtstagskarte gebastelt und eine weitere Kollegin, die vorher wenig mit dieser Musik zutun hatte, hab ich sogar schon mit auf Konzerte genommen.

        Leute die Capital Bra und Co. hören kenne ich zudem auch nicht.

        Und ja es gibt ebenso wie im Metal, eine weite Spanne von Rapmusik. Zumindest was den Inhalt angeht.

      12. nili68 sagt:

        Ach, Rap läßt auch schon musikalischen Spielraum.. oder ist das dann Hip Hop und Rap ist nur der Gesang? Naja, ich hab‘ auch schon Sachen gehört, wo die Musik sich unterschied und nicht nur aus Samples und Beat bestand..

  6. Steppenwolf sagt:

    Das sollte definitiv kein Diskussionsansatz werden, mein verständnis von Metal trifft es einfach nur nicht (mehr). Aber da hat wohl jeder seine eigenen Linien…

    1. BlindeGardine sagt:

      Ja klar, soll auch jeder halten wie er möchte. Aber ich finde wenn man bei Trivium da schon die Linie zieht, dann ist das doch ein sehr konservativer Ansatz. Also ich kann verstehen, dass man die nicht (mehr) mag und damit vielleicht nicht mehr viel anfangen kann, man muss jau auch als Metaller nicht jede Art von Metal mögen. Ich habe halt nur oft das Gefühl, das viele Metaller sehr schnell mit dem Argument „ist kein Metal“ ankommen, wenn sie etwas nicht mögen. Nach der Devise: ich bin Metaller, ich mag Metal, wenn ich also etwas nicht mag, dann ist das auch kein Metal.

      1. BlindeGardine sagt:

        Übrigens ist das in meinem vorigen Beitrag das Minumum für die Verwendung des Wortes Metal bei einem (kurzen) Manowar-Song. Weniger sollte es wirklich nicht sein.

  7. nili68 sagt:

    Metal allgemein ist ’ne Jugendkultur, egal welcher Sorte. Das ist aber natürlich überhaupt nicht schlimm. Ich finde nur den Versuch, da etwas Anderes hineinzuzwängen immer etwas putzig..

  8. royale sagt:

    😀 😀 😀 „wenn man schon sagt, man höre Maiden, fällt man aus dem Raster“? Welches Raster? Aber in welchem dünn besiedelten Dorflein lebst du denn? Immerhin Internet! Heutzutage fällt man schon aus’m Raster, wenn man nicht alles glaubt was in der Werbung kommt und Corona nicht für eine Erfindung der Regierung hält damit wir endlich nur noch mit Karte zahlen können/dürfen/müssen. So ich buddel mal mein Maiden Shirt aus und schocke mein Umfeld. Nichtmal hier klappt das, obwohl ich in der Ökostand Nummer Eins wohne, wo es fast keinen Metal gibt.

    1. Steppenwolf sagt:

      Du wirst es kaum glauben aber die meisten die mit dieser Musik eben nichts anfangen können kennen halt nur Priest, Maiden oder (jüngere Generation) Metallica. Das hat nix mit schocken zutun, aber wie gesagt mit Black und Death brauchst du da net anfangen, die meisten haben halt kein bezug dazu.

      1. Steppenwolf sagt:

        …denn, wie bereis erwähnt, die mehrheit der menschen hört eben kein Metal. Ist das für viele denn hier eine Überraschung? XD
        Trefft ihr denn ausschließlich Metalheads? Klar Rock gefällt vielen, aber black metal? Seh ich nie tut mir leid

      2. nili68 sagt:

        Ich glaube ja, dass mehr Leute Black Metal als experimentellen Jazz hören.. 😛

      3. Cynot sagt:

        Ich glaube schon das Metal (und seine Subsubsubgenres) durchaus beliebt ist. Man nimmt das in seiner eigenen Blase nur nicht immer so war. Schau dir doch mal die großen Festivals an. Zum Hellfest, Graspop oder Wacken pilgern hunderttausende und das sind nur die großen drei. Die großen Hallen/Stadien werden auch oft genug von Metalkünstlern voll gemacht. Das Black Metal ne Nische ist und bleibt ist klar, aber es gibt ja noch zich andere Genres. 😉

      4. nili68 sagt:

        Ich glaube, die Zeit der ganz großen Trends ist auch vorbei. Jeder macht/konsumiert sein Ding, von gemachten Trends, um den Kids das Geld aus der Tasche zu ziehen (was auch nicht neu ist) mal abgesehen. Ich meine halt so Sachen, die wirklich die Massen begeistern, über längeren Zeitraum. Manche Sachen sind halt (finanziell) erfolgreicher als andere, aber ich sehe keine wirklichen Trends mehr..

      5. Steppenwolf sagt:

        Wacken ist ein extrem schlechtes Beispiel, da das alles mögliche anzieht nur keine echten Metalheads… sorry den konnt ich mir nicht verkneifen.
        Aber interessant wie unterschiedlich die Wahrnehmung ist.
        Mit ging es nur darum zu schildern wie ich das alltäglich in meiner näheren Umgebung wahrnehme außerhalb von freunde und konzerte. Das das da anders aussieht, weil man zum einen, freunde hat die dir (hoffentlich) wohlgesonnen gegenüberstehen oder auf nem konzert wo sicherlich nicht nur leute aus der nachbarschaft sind, sollte klar sein.

        Zu nili: trends gibt es heutzutage ohne Ende. Soviele das man das als trend schon garnicht mehr wahrnimmt. Nur ist es so das sie genauso schnell verschwinden wie sie gekommen sind.

      6. Cynot sagt:

        Naja, kommt zugegebener Maßen vielleicht auch ein bisschen drauf an, wo man in Deutschland wohnt. Der Ruhrpott bspw. hat ja traditionell eine große Metalszene. Es wird aber auch sicher Gegenden geben, wo man eine eher kleinere Szene antrifft. Darüber hinaus, ist das Problem wohl, dass viele es nicht nach außen tragen, mit Band T-Shirts oder sowas.

      7. nili68 sagt:

        Echte Metalheads gibt’s nur in Internet-Foren..

      8. nili68 sagt:

        Sicher gibt’s ’ne Metalszene, die auch groß genug ist, dass in Mainstream-Medien mal darüber berichtet wird. Das wird dann aber immer eher als Kuriosität behandelt und um Toleranz zu demonstrieren. Der Durchschnittsbürger betrachtet selbst Poser-Veranstaltungen wie Wacken eher wie einen Zoobesuch. Sollte einen aber natürlich nicht interessieren.. 😉

      9. nili68 sagt:

        Für Werbeagenturen ist Metal natürlich auch interessant, um Spots über Powerdrinks musikalisch zu unterlegen usw.. lol

      10. Steppenwolf sagt:

        Metal als Einnahmequelle? Da gibts sicher lukrativere Sachen… xD

      11. nili68 sagt:

        Bin ich nicht sicher. Man muss zwischen Metal als Musik und als Vehikel für Commercials unterscheiden. Nagut, mit Sex lässt sich wohl mehr Geld machen.. lol

      12. Steppenwolf sagt:

        Sowieso! Aber andere Genre sind da denk ich einfach interessanter, um bei Musik zu bleiben. Deine vorliebe für Bukkake gehört hier wirklich nicht hin… 😂

      13. nili68 sagt:

        Bu..was?

      14. Steppenwolf sagt:

        Ja genau, mach ein auf ahnungslos. Zieh dir mal die Definition auf Wikipedia rein… der Text ist schon genial, aber das Bild dazu 🤣

  9. Steppenwolf sagt:

    Da haste recht! Und dungeon synth…

    1. royale sagt:

      wie gesagt, ich wohne in ner Ökostadt, aber wenn hier z.B. Uada oder Ultha spielen, dann ist der Schuppen voll.
      Hier kann man eher mit Lingua Ignota, The Body oder Swans schocken, wenn ich sowas im Laden laufen lasse.

      1. nili68 sagt:

        Da kann man überall mehr mit schocken, außer vor sehr schlichtem „Publikum“. Ich mag (Black) Metal, nicht dass da Mißverständnisse aufkommen.. 😉

      2. nili68 sagt:

        Es gibt aber künstlerisch noch wesentlich schockierendere oder sagen wir spektakulärere Sachen als sowas, nur ist das dann für „normale“ Menschen nicht mehr nachvollziehbar, bzw. zu unspektakulär/langweilig. Der Lärmpegel oder vordergründige Geuselfaktor ist dafür irrelevant..

    2. nili68 sagt:

      Das liegt daran, dass auch Black Metal im Endeffekt nur Rock ’n‘ Roll ist.. lol

      1. royale sagt:

        klaro! „MURG – Varg and Björn“ da zuckt das Tanzbein 🙂

      2. nili68 sagt:

        Zum Beispiel. lol

      3. royale sagt:

        allerdings nili68! Wenn ich zu Freunden sage, „Ey, ich hab da was, dass musste dir anhören“! Da wird nicht nach der Band oder Genre gefragt, sondern eher, „Wie lang geht der Song“.
        Mittlerweile schockt man eher mit Länge also mit Genre. (war das nun zweideutig?)

      4. nili68 sagt:

        Klar, es geht nur um die Attention Span, weil vielen das halt langt, wenn irgendwas vor sich hindudelt, solange es nicht nervt. Da ist aber auch nichts verkehrt dran. Es gibt Wichtigeres als Musik/Genres.. in dem Kontext, das überhaupt irgend etwas wichtig ist, ausser das temporäre Wohlbefinden..

  10. Steppenwolf sagt:

    Entschuldigung! Die zeichnerische Darstellung….

  11. Llares sagt:

    Wow, was eine Diskussion. Erstmal on-topic: Ich mag das Album. Gefällt mir sogar besser als der Vorgänger. Und damit habe ich mich auch geoutet: Ich mag Trivium. Immer noch!

    Und ich bin keine 25 Jahre mehr, sondern habe auch schon die 40 Lenze voll. Von wegen, hören nur Kinder. War sogar letztes Jahr auf Konzert (jup, junge Leser. Fürher gab es noch Konzerte) und es war geil. Ich höre auch Testament, Iron Maiden, Priest, Parkway Drive, Helloween, Solstafyr, Racer X, Blind Guardian (alt und neu), While She Sleeps, Amon Amarth, Behemoth, und und und. Und dazu verschiedensten Rock. Und ich habe Spaß dabei!

    Der größte Teil von Power und True Metal könnte anders arrangiert als Pop durchgehen. Da brauchen wir uns nichts vormachen. Das ist auch ok. Hat seinen Grund, warum der Mensch im Allgemeinen Melodien und Harmonien bevorzugt. Wenn sich jemand durch die Musik abheben muss und deswegen z.B. Extreme Metal hört, ist das sein/ ihr Problem und sollte die, die Musik hören, weil es ihnen Freude macht, mit dem elitären Gehabe in Ruhe lassen. Ich jedenfalls brauche niemanden, der mir erzählt, was mir gefällt.

    8/10
    1. Bulli sagt:

      Hab mittlerweile die 45 auf der Uhr und gehöre damit vermutlich schon zu den Älteren… Jetzt gerade sitze ich im Büro bei einer kleinen Pause und lese die Kommentare die sich stellenweise ins Nichts verirren. Leute, ihr sollt das mega geile Album bewerten und nicht euern Musikgeschmack breit treten. Also ich höre das Album gerade auf meiner Alexa in der Endlosschleife (rund 5 oder 6 Mal bereits durch). Und: es wird immer geiler. Ich finde dass das Album, wie auch die letzten Alben, super gelungen ist. Dafür gibt’s eine 10. Da ich auch die Geschichte der Jungs/ der Band und die musikalische Wandlung von 1999 bis heute imposant finde gibt’s nochmal ne 10. Aus der Entwicklung der Alben kann man erkennen, dass die Jungs auch reifer werden… Das „Schrille“ und „Aufwühlende“ (ja, so empfindet man das jenseits der 30) der älteren Alben schallt nur noch gelegentlich durch. Machts gut, Bulli

      10/10
      1. Watutinki sagt:

        „Reif werden“ ist einfach in keinster Weis erstrebenswert, hier ist der Beweis.

      2. Steppenwolf sagt:

        Geschmäcker sind ja bekanntermaßen verschieden, aber dafür eine 10? Das ruft bei mir dann doch unverständis hervor…

      3. nili68 sagt:

        Ich mach‘ das Spielchen ja manchmal auch mit, aber das ist alles so kindisch. Kommt ihr euch nicht ein bisschen doof vor? Ich manchmal schon in ’ner stillen Minute..

      4. Steppenwolf sagt:

        Wow, soviel selbstreflexion habe ich von dir gar nicht erwartet. Aber ja, wer schämt sich nicht im stillen kämmerlein für das was man den ganzen tag so von sich gibt? Manche müssten dort ganze Monate verbringen, soviel scheisse wie heutzutage gelabbert wird….

      5. nili68 sagt:

        Es spricht ja auch nichts dagegen, im Internet (und auch sonst) mal seinen „Spaß“ zu haben, aber um beim Thema Musik zu bleiben, denke ich manchmal halt schon „Ich hab‘ das noch nicht ganz verstanden, kannst du bitte noch 10000 mal wiederholen, wie du dieses Album findest? Vielleich alle anderen auch noch mal? Freunde, Bekannte..?“
        Vielleicht reagiere ich auch nur so empfindlich in letzter Zeit, da der Metal-Spirit, oder wie auch immer man das nennen will, eine immer geringere Rolle für mich spielt und finde, dass jeder das so sehen sollte wie ich. LOL Jaja, der Kreis schließt sich immer.. *sigh*

  12. royale sagt:

    @Steppenwolf, ja wenn der Bulli Trivium nun 10/10 gibt, dann haben Trivium vielleicht doch nicht alles falsch gemacht und sie finden ihre Hörer! Haste nicht neulich einer „lahmen öden“ Impaled N. Scheibe nicht auch eine hohe Bewertung gegeben? 😉

    1. Steppenwolf sagt:

      Zum Teufel mit dir! Cormpt Norz Norz Norz… als lahm und öde zu bezeichnen… du solltest dich was schämen 😤

      1. royale sagt:

        merkste was? erstmal, haste die „“ nicht bemerkt? Wie ich sehe haste 9/10 abgegeben! Heute wie damals würde ich der Scheibe und der Band nicht mehr als ne 7 geben! Und nu? Für MICH kam damals schon besseres Zeug raus, was ich heute noch auflege, hörst Du dir noch die Norz an?

  13. Steppenwolf sagt:

    Nichts für ungut aber jeder der DIESER Platte hier 10 von 10 gibt, hat mMn keine Ahnung. Ich will hier überhaupt niemanden nieder machen oder so ich hab lediglich gesagt wie ich das sehe. Jeder der kein Bock drauf hat darf gerne der Diskussion aus dem weg gehen oder seine gegenstätzliche Meinung kundtun.
    Und ja ich höre gerne die ganzen Sachen aus den 90ern… obwohl ich eher Fan der nachfolger Alben von IN bin, das sagte ich ja bereits.

    1. royale sagt:

      „Nichts für ungut aber jeder der DIESER Platte hier 10 von 10 gibt, hat mMn keine Ahnung. Ich will hier überhaupt niemanden nieder machen“

      ja was nu? 😉 jeder der diese Scheibe mag ist also planlos? Ich kann mit Metalcore, Deathcore nix anfangen, für mich hört sich das alles gleich an. Aber wenn jemand die neue HSB abfeiert, mir doch egal. Wenn also in ner Kneipe was von Trivium läuft, kippst du also dein Bier weg und gehst?

      1. Steppenwolf sagt:

        Natürlich nicht… Ich bitte den Inhaber freundlich richtige Musik aufzulegen. Sollte das verneint werden… DANN kippe ich mein Bier weg und geh.
        Allerdings kann ich mir kaum vorstellen das jemand in ner Bar so Mukke laufen hat, unabhängig wie uch das finde. Um Metalcore direkt geht es mir gar nicht. Und deathcore ist in meiner Welt was völlig anderes, als das man es mit Trivium vergleichen könnte xD

  14. Tsurugi85 sagt:

    Hab das Album seit gestern und 2 durchläufe und es macht spass vielleicht 2% schlechter als Vorgänger aber ein solides Album.
    Und wieso müssen sich Trivum immer weiter entwickeln? Es gibt viele Bands die seit Jahren sich kaum verändern und da juckt keinen aber da kommen Trivum und man prügelt auf sie ein. Entweder man mag das Album oder nicht dazwischen gibt’s nichts, für mein Geschmack sehr gut.

    Kein Metal ist die neue gefällt mir nicht ausrede, hab ich früher zu Hammerfall gesagt xD

    8/10
    1. Watutinki sagt:

      „Und wieso müssen sich Trivum immer weiter entwickeln? “

      Du meinst die waren schon immer so schlecht und sollen so bleiben?

      Ne ernsthaft, so lange die nicht bei NB sind, habe ich kein Bock über die abzulästern. Sind mir einfach nur schnurzpiepegal. 😛

      1. nili68 sagt:

        Leute, die extra betonen, wie egal denen etwas ist, sind das Paradebeispiel für suspekt. Mir ist dein Kommentar ja auch nicht egal. Es löst den Reflex in mir aus, dich belehren zu müssen.. 😛

  15. motley_gue sagt:

    Ich hab immer mehr den Verdacht, dass ein Großteil der Wacken-Besucher das tatsächlich wie einen Zoobesuch sieht (danke für diesen brillanten Vergleich, Nili), nur dass die dann gar nicht merken, dass sie dabei hauptsächlich andere beobachten, die auch im Zoo sind und – wie sie selbst – krampfhaft so zu tun versuchen, als fänden sie die Musik gut, was aber gar nicht so richtig der Fall ist. Trifft übrigens für manch andere Festivals auch zu, zB. Nova Rock, wo konsequenter Weise dann auch noch Deichkind und Seed im Lineup auftauchen. 🙄

    Auf Trivium bin ich vor 15 Jahren gestoßen, als sie versuchten, wie frischere Metallica zu klingen. Hat mir damals gefallen. Mit Metalcore kann ich generell sehr wenig anfangen. Aber solche Sachen, wo ich damals irgendwie Zugang gefunden hab, verfolge ich trotzdem bis heute weiter. Und da ist Trivium eben u.a. dabei. Und – ich mag die Sachen in manchen Gemütslagen tatsächlich immer noch. Und mMn hat Heafy gesanglich auch auf den letzten Alben stark abgeliefert, was die Band schon deutlich von 90% aller anderen „modernen“, also Core-igen Bands abhebt. Vor allem Silence in the Snow und Vengeance Falls fand und finde ich nicht schlecht, und höre einzelne Titel immer wieder, vor allem beim Sport – weil es da einfach perfekt dazu passt.
    Ich steh auch nach wie vor dazu, die ersten drei Crematory-Scheiben cool zu finden, auch wenn mir damals schon klar war, dass die Texte extrem flach sind.
    Heute mit 40 hör ich seltsamerweise hauptsächlich Black Metal, ein Genre, das ich bis vor 5-7 Jahren eigentlich kaum hören konnte. Ich wurde in den 90ern mit Heavy, Thrash, Death und Gothic sozialisiert. Man entwickelt sich halt. Ich kenne viel, hab viel gesehen und hab viel gekauft. Viele Alben, die ich besitze, sind für mich nostalgisch behaftet, würde ich heute aber wahrscheinlich nicht mehr kaufen. Damals war es cool. Man entwickelt sich halt.
    Ich finde es sehr albern, wenn mir abgesprochen wird dass ich a) Ahnung habe weil ich sowas kenne/mag oder b) sowas mögen darf.
    Meine Freunde von damals wurden gleich sozialisiert, wir haben uns gegenseitig Sachen vorgespielt. Heute hören manche davon kaum mehr Metal, eher Sabaton und Gloryhammer oder eben Black/Doom. Und wir verstehen uns tatsächlich noch immer prächtig. Seltsam…

    Und gerade im o.a. Rap/HipHop ist das Feld ja auch sehr weit zwischen Beasty Boys, Capital Bra, Cypress Hill, Casper, Busta Rhymes, Peter Fox, …
    Da wird auch nicht jeder alles mögen, der in dieser Szene zu Hause ist.

    1. royale sagt:

      @motley_gue, es wäre ja auch albern wegen des Musikgeschmacks jemanden die Freundschaft zu kündigen. Glaube das ist auch eher so ein Altersding. Klar finde ich es immer supi wenn man sich mit anderen über Musik austauschen kann, mit „Fachwissen“ glänzen :D. Mein Freundeskreis bestand eigentlich nur aus Metalheads, da ich mit 13-14 nur noch mit solchen abhing und auf Konzerte, usw. ging. Heute sieht das natürlich komplett anders aus. Aber wäre auch komisch auf jemanden im Freundeskreis zu verzichten wegen seinem Musikgeschmacks. Hier und da helfen in einem Laden aus und da ist es manchmal schon recht schwer, wenn da mal ein paar Stunden Hip Hop läuft, aber naja es gibt schlimmeres.

  16. Watutinki sagt:

    „Was ist das denn für ein Mumpitz das man Metal besonders extrem wirken will?“

    Als Fan würde ich das auch nicht so sehen, aber wenn ich mir da so ein Großteil der Videos ansehe, was die Musiker da für ein möchtegern Extreme-Acting aufführen, inkl. Panda-mit-Stock-im-Arsch gesichts-screaming, dann frage ich mich schon, was eigentlich deren Ansinnen ist.
    Gut, muss man nicht alles so ernst nehmen, aber warum das überhaupt so fabriziert wird, bleibt mit ein Rätsel.

    Persönlich würde ich aber schon sagen, dass Metal, bspw. Black und Death Metal für mich gerade deshalb so interessant ist, weil die Konzepte und die Musik selbst, extrem unkonventionell daherkommen. Also nicht in unser Alltagsgeschehen passen. Wenn ich darauf nämlich kein Bock mehr habe und das passiert öfters, dann ist eine Death Metal Scheibe für mich die beste Pille, wieder runterzukommen.
    Der extreme Faktor ist mir nich so wichtig, aber das Unkonventionelle dafür umso mehr. Weshalb ich angepassten Metal, gerade in der extremeren Form, daher auch für eine Misshandlung dieser Musik halte.

    1. Februar sagt:

      Vielleicht solltest Du ja mal damit anfangen, diese ganze Thematik nicht mehr so ernst zu nehmen. Ändern wird sich durch deine immer gleichen Litaneien, die ohnehin nur eine Handvoll Leute erreichen, sowieso nichts.

      1. Steppenwolf sagt:

        Immerhin hat er diese und kann sich seine eigene Meinung bilden, das ist ja heutzutage schonmal viel wert 😉

      2. Februar sagt:

        Ja, hat er. Und sie scheint sich innerhalb der letzten paar tausend Kommentare nicht grundlegend geändert zu haben.

        Da das hier alles aber eh zu nichts führt, präsentiere ich jetzt einen *spektakulären* Zaubertrick und schreibe einfach mal ein ganzes Jahr lang nichts.

        Achtung … los gehts …

      3. Steppenwolf sagt:

        Kann mich an keinen brauchbaren Beitrag von dir erinnern… von daher kein großer Verlust 👋

      4. Watutinki sagt:

        Also der Vorschlag ist eines meiner wichtigstens Hobbys nicht mehr so ernst zu nehmen…
        Ok, aber jetzt müssen wir noch die Musiker davon überzeugen, zumindest die die ihr ganzen Herzblut, Geld, Zeit und keine Ahnung was noch in ihr Hobby reinstecken. Bitte nicht so ernst nehmen, dann könnt ihr auch einfacher mit Kritik umgehen. Vielleich gar nicht so doof – wenn es klappt.