Vesania - Firefrost Arcanum

Review

Mit den ersten Tönen hat mich dieses Album echt umgehauen! Was da bei Song Nr. 1 („Path 1, mystherion, crystaleyes“) aus den Boxen schallt, ist wirklich beeindruckend: brutales Black Metal Riffing, ein rasendes Schlagzeug, fieser Gesang, manische Blastbeats und eine passable, düstere Keyboarduntermalung in bestem Soundgewand. Sogar einen Hauch von Melodie streut man hier und da ein und würzt das Süppchen mit ein wenig cleanem Gesang. Sehr geil! Leider kann sich dieses hohe Niveau nicht das ganze Album über halten. Technisch ist das ganze zwar stets einwandfrei und eigentlich kann man auch keine direkten Mängel rausfiltern, das ganze ist aber einfach zu langweilig, zu gewöhnlich. Die Riffs, die Melodien, der Gesang, das war alles in ähnlicher oder gar gleicher Form schon mal da. Diese Tatsache allein wäre noch nicht mal so schlimm, aber es will auch keine richtige Stimmung aufkommen, die Atmosphäre dümpelt irgendwie stets im unteren Bereichen umher. Ab und zu bricht natürlich mal ein Part hervor, der wieder zu überzeugen weiss. Mit „Path VI- moonthrone. dawn broken“ ist sogar wieder ein richtig genialer Killer-Song dabei und „Path VIII- daemoonion act II“ weiss eigentlich auch fast komplett zu überzeugen. Eine uneingeschränkte Empfehlung kann ich bei „Firefrost Arcanum“ aufgrund bereits genannter Mängel aber leider nicht geben. Vielleicht schaffen es die Polen ja beim nächsten mal, etwas mehr aus dem Genreeinerlei herauszustechen, mit diesem Album gelingt ihnen das nämlich noch nicht.

11.07.2003

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