Edge Of Sanity
Unser Diskografie-Check

Special

Nothing But Death Remains (1991)

Das sagt der Meister:

„Das Material an sich gehört zu unserem besten, aber leider wurden nicht alle Songs in ihrer perfekten Version veröffentlicht. Und der Mix ist der Horror. Wenn es nach mir geht, wird es in den kommenden Jahren eine Remix-Version geben. Und dann werden sicher eine Menge Leute ihre Meinung über diese Scheibe ändern.“

Da könnte Dan durchaus recht haben, aber mit dieser Scheibe beginnt nun mal nach vier Demos so richtig die spannende Reise von EDGE OF SANITY. Daher ist „Nothing But Death Remains“ durchaus ein wichtiges Zeitdokument, wenn auch mit leichten Mängeln. Doch bereits beim hymnischen Opener „Tales“ ahnt man, diese Band wird neue Wege gehen, das gab es so noch nicht. Das Material ist schon hier recht komplex, dennoch ganz klar im schwedischen Death Metal angesiedelt. Und man findet natürlich auch rohe Kracher wie „Human Aberration“ oder „Maze Of Existence“. In puncto Sound muss man Dan leider zustimmen, der ist auch für die damalige Zeit alles andere als gut und „glänzt“ dazu mit einigen Lautstärke-Schwankungen. Dennoch offenbaren Tracks wie der flotte und eingängige Quasi-Titelsong „Dead“ schon eine Menge vom Potential der damals blutjungen Schweden. Auch „Angel Of Distress“ und „Immortal Souls“ bieten Old School Death mit einprägsamen Refrains und einer feinen Rohheit. Der Grundstein für spätere Heldentaten war gelegt.

Einordnung: Kein Pflichtkauf, aber als Einstieg in die Welt von EDGE OF SANITY unerlässlich

Anspieltipps: Tales; The Dead; Angel Of Distress; Immortal Souls

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17.10.2018

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2 Kommentare zu Edge Of Sanity - Unser Diskografie-Check

  1. Nether sagt:

    Hach, da schwappt die Nostalgie wieder hoch.
    ’91 kaufte ich mir „Nothing but Death Remains“ und danach jede Veröffentlichung bis ’96.
    „Crimson“ lief mir damals überhaupt nicht rein. Im Nachhinein eher unverständlich, da heutzutage die Crimson-Teile meine volle Sympathie genießen. „Crimson I“ sorgte dafür, dass ich EoS nicht weiter großartig verfolgte.
    Als „Crimson II“ erschien – mittlerweile mochte ich auch den ersten Teil – kaufte ich mir die Platte und zur Verwollständigung der Sammlung direkt „Infernal“ und „Cryptic“ dazu.
    Mit dem Diskografie-Check stimm ich fast gänzlich überein. Lediglich „Nothing but Death Remains“ hat bei mir einen höheren Stellenwert. So ist das mit einer damals noch jungen Liebe …

  2. Dor Leo sagt:

    Zu Review und des Meisters Einschätzung gibt es nix hinzuzufügen. Bis einschließlich Crimson sind die Werke von Edge of Sanity einfach unglaublich stark.

    Eine überragende Band die leider nie den Status der ganz Großen erreicht hat. Sicher dem geschuldet, dass EoS nur selten auf Tour zu sehen waren. Hätte, in einer Zeit vor der totalen Vernetzung, sicher den Bekanntheitsgrad gesteigert. Schade eigentlich, ich hab sie leider auch nie zu Gesicht bekommen.
    Nach Crimson hab ich EoS ehrlich gesagt auch nicht mehr wirklich verfolgt. Mit Crimson II liefern EoS dann aber doch nochmal einen würdigen Abschluss der Historie.

    Mein Favorit : purgatory afterglow 10+