Kreator - Violent Revolution

Review

Galerie mit 41 Bildern: Kreator auf dem Summer Breeze Open Air 2017

Mal ehrlich, wer hätte damit noch gerechnet? “Endorama” war zwar geil, aber irgendwie einfach nicht Kreator und “Cause for Conflict” war zwar hart und schnell, aber insgesamt auch nicht soooo der Brüller. Es wurde zwar gemunkelt, daß Mille & Co. wegen der niedrigen Verkaufszahlen von “Endorama” wieder back to the roots gehen würden, aber daß Kreator zu solchen Höchstleistungen fähig sind, das konnte wirklich keiner ahnen. Falls 2001 wirklich die Rückkehr des Thrash Metals sein sollte, dann hat “Violent Revolution” bestimmt eine große Schuld an dieser Wiederauferstehung. Was für eine Granate! Wie kann ich so eine CD beschreiben? Es fällt schwer, Worte dafür zu finden, aber ich denke, daß wenn man von jedem vorhergehenden Kreator Album nur die besten Passagen herausnimmt und diese dann zu einer neuen CD zusammenmixt, ungefähr sowas ähnliches wie “Violent Revolution” rauskommen würde. Und noch mehr, denn ich habe noch nie vorher bei Kreator so eine exzellente Gitarrenarbeit gehört, wie auf diesem Album. Die Riffs kommen rasiermesserscharf daher und die Leads sprühen nur so vor aggressiver Dynamik. Anscheinend hat Mille mit dem finnischen “Gastarbeiter” Sami Yli-Sirniö einen wahren Glücksgriff geangelt. Hoffen wir mal, daß der Bursche noch lange zum festen Kreator Line-up gehört! Auch Milles Gesang war noch nie so fett, wie jetzt. Hier zeigt das melodische “Endorama” Album seine Spuren. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, so gut wie nie die Höchstnote bei einer CD-Kritik zu vergeben, um die Besonderheit derselben hervorzuheben. Allerdings, wenn Kollege Metal-Greg bei der neuen Destruction schon so großzügig ist, bleibt mir wohl oder übel nichts anders übrig als nachzuziehen, denn die beiden CD´s sind mindestens ebenbürtig! Kaufen!

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17.09.2001

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11 Kommentare zu Kreator - Violent Revolution

  1. Sven sagt:

    🙂 Einfach Spitze!!!

    10/10
  2. Metal Inc. sagt:

    Hammerbrett!! Die neue Slayer sieht da aber ganz alt aus (ist aber eh dreck – wiedermal 🙁 Gefällt mir sogar besser als die neue Destruction. Thrash till..Violent Revolution!

    9/10
  3. DragonsChild sagt:

    Ehrlich gesagt fand ich bisher Thrash Metal zwar nicht schlecht, aber ich habe nie Geld für CDs dieser Musikrichtung ausgegeben. Hör sonst eher Speed und Powermetal. Aber diese CD ist echt ein Hammer! Einerseits die melodischen Gitarrensolos, andererseits kracht es richtig. Vor allem sind die Songs auch schön abwechslungsreich. Kompliment an die Band!

    9/10
  4. Markus sagt:

    Kreator besinnen sich auf alte "Tugenden" und sind zurück mit einem Album, das so klingt, als sei es unmittelbar nach "Extreme Aggression" eingespielt worden und als hätte es "Endorama" nie gegeben. Milles mäßigen Krächzgesang, der auf eben dieser Scheibe überwunden schien, mochte ich auch vor zehn Jahren nicht. Schade, für mich ein Rückschritt.

    7/10
  5. Devil666 sagt:

    Ich hatte von Kreator bis jetzt nur ein Lied auf einem Video gesehen, was mich schon überzeugte, aber das Album haut mich weg! Einfach GEIL! Schnell, hart, auch melodisch. Meine Anspieltipps: Servant in Heaven – King in Hell und Slave Machinery. TRASH METAL RULEZ! DANKE KREATOR!

    10/10
  6. Anonymus sagt:

    2001 war zwar ein Scheiß-Jahr, aber nicht für den Metal, denn es sind die besten Scheiben seit langer Zeit rausgekommen. Die Bands überbieten sich gegenseitig mit Killern und auch Kreator ziehen mit… goil !

    10/10
  7. TheShadowOfDeath sagt:

    KREATOR RULES!!! Danke für diese geile Metal-Scheibe, ihr seid die Besten!!

    10/10
  8. alarmist sagt:

    Ein absolutes Brett! Da passt einfach alles und lässt kreator endlich wieder am rechten Fleck stehen! Hammerscheibe!!!!

    10/10
  9. theshadowofdeath sagt:

    KEIN einziger Lückenfüller! Das schaffen nicht viele Bands, leider! Kreator dürfen sich zu den Großen der Großen dazuzählen. Das Album ist abwechslungsreich und knallt einem die Birne weg! Mein Lieblingsalbum von Kreator!

    10/10
  10. Anonymous sagt:

    Der Kopf auf dem Cover der Scheibe hat eine Message.. eine ganz besondere, den er kommt aus "Coma of Souls" Zeiten und möchte uns sagen, dass dieses Album wieder mit Thrash Metal gefüllt ist… Naja, ein wenig lügt der Kopf, aber auch nur ein wenig. Diese Scheibe ist kein "Coma of Souls" und auch kein "Pleasure to Kill" dennoch ist sie nicht schlecht… aber halt auch nicht besonders gut. Dennoch bietet sie uns zwei sehr gute Songs, die den Thrashwurzeln treu sind. "Reconquering the Throne" und "Violent Revolution." Danach baut das Album leider sehr stark ab, geht sozusagen in einen melodischen Keller aus Gothenburg Riffs und Halbthrash. Dennoch gibt es noch immer einige Lichtblicke. Man kann dieses Album durchaus genießen, wenn man den Gothenburg Stil mag.. für traditionelle Thrasher ist der Rest jedoch eine Enttäuschung. Die ersten beiden genannten Songs sollte man jedoch unbedingt besitzen. Im Endeffekt ist dieses Album wesentlich besser als sein Nachfolger.

    6/10
  11. sickman sagt:

    Ganz nette Scheibe, kommt aber lange nicht an alte Glanztaten heran. Immerhin haben KREATOR mit diesem Album versucht, wieder an alte Zeiten anzuknüpfen; zwar noch nicht ganz gelungen, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.

    7/10