Killswitch Engage
Killswitch Engage

Interview

Killswitch Engage sind in Köln und alle sind glücklich. Schon Wochen vorher war das Konzert in der Live Music Hall ausverkauft. Im Vorfeld dieses Auftritts sollte uns Howard, der Sänger, Rede und Antwort stehen, doch dieser schlief noch tief und fest als es soweit sein sollte. Schlummernde Teddybären soll man ja bekanntlich nicht wecken (oder so ähnlich), daher stellte sich Bassist Mike zur Verfügung, der neben seinem Instrument und dem Songwriting auch die ganze Designarbeit (CD-Artwork, Merch etc.) für die Band macht. Eine Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Band.

Killswitch EngageDavid: Alle Shows sind ausverkauft und die Fans sind so enthusiastisch wenn es um Killswitch Engage geht. Bist du glücklich im Moment?

Ich bin so was von glücklich. Ich könnte nicht nach einer besseren Tour fragen, All That Remains und Twelve Tribes sind super Bands, ja und eigentlich ist die ganze Tour ausverkauft, nicht nur in Deutschland. Es könnte nicht besser sein.

David: Sprechen wir doch zuerst über eure Gäste, All That Remains und Twelve Tribes. Wieso habt ihr euch für sie entschieden und wie wurden sie von den deutschen Fans akzeptiert?

All That Remains sind aus derselben Stadt, aus der wir kommen und sind im selben Freundeskreis. Adam [Gitarrist von KsE, Anm. d. Verf.] hat deren Album produziert, ich habe das dazugehörige Design für die Platte gemacht. Phil, der Sänger, war der ursprüngliche Sänger von Shadows Fall und es stand damals die Wahl zwischen ihm und Howard [Sänger von KsE, Anm. d. Verf.], den freigewordenen Sängerplatz bei Killswitch Engage zu bekommen. Also, ein toller Typ, eine super Band und wir sind echt froh sie dabei zu haben.
Twelve Tribes waren mir nicht wirklich bekannt, aber Howard ist deren Manager, sie sind auf demselben Label, bei dem wir angefangen haben – Ferret – und kommen aus der Stadt, wo Howard aufgewachsen ist. Alle aus der Band lieben deren neues Album, also dachten wir, wir nehmen die mit und die machen sich großartig.

David: Einige haben sich beschwert, dass ihr nur 3 Auftritte in Deutschland habt. Wieso spielt ihr nicht mehr?

Weil… wir brauchen eine Auszeit, wir müssen auch mal nach Hause. Wir sind auf Tour seit April letzen Jahres. Das ist die längste Zeit, die wir jemals auf Tour waren. Es wird langsam etwas krank, also haben wir uns gesagt, dass wir einen Abstecher hierhin machen für ein paar Shows und dann zurückkehren, um uns ein wenig auszuruhen. Eigentlich liegen nur zwei Wochen zwischen dieser und der nächsten Tour. Zwei Wochen, die ich in meinem eigenen Bett verbringen kann, sind glückliche zwei Wochen.
Wir werden zurückkommen, vielleicht für Festivals. Wir machen das Download-Festival in GB. Aber ich kann mir vorstellen im Juni wieder hierher zu kommen, um etwas zu machen.

David: Stimmt es, dass Howard Probleme mit seiner Stimme auf Tour hatte?

Ja, in Toronto – das erste Mal seit 12 Jahren, dass er jemals seine Stimme verloren hat. Er hatte noch nie eine Show ausfallen lassen bis zu dem Tag. Wir waren in Kanada mit Unearth und Slipknot auf Tour. Howards Stimme wurde schlimmer und schlimmer. Er hatte vor der Tour bereits eine Erkältung und an dem Abend konnte er noch nicht einmal sprechen, da kam nichts raus. Fünf Minuten nachdem Unearth von der Bühne gingen, baten wir Trevor [Phipps, Sänger von Unearth, Anm. d. Verf.] uns zu helfen. Er meinte: Ich glaube, ich kenne die Wörter irgendwie, ich werde mein bestes versuchen. Wir gingen raus und haben vier Songs gespielt, wir waren richtig nervös, hatten richtig schiss, dass es nicht funktionieren würde. Es lief echt gut, hat richtig bock gemacht. Wenn du mehrere Bands zusammen auf Tour hast, bedeutet dies Teamarbeit, damit eine Show richtig funktioniert. Wenn wir nicht gespielt hätten, dann hätte es der ganzen Show geschadet, dem ganzen Team.
Der coolste Part war als Corey, der Sänger von Slipknot, auf die Bühne kam und uns gedankt hat. Es wäre das coolste, was er jemals von einer Band gesehen hätte, auf die Bühne zu gehen und nicht zu ahnen, was da wirklich passiert – und das vor ca. 8000 Leuten. Die Slipknot Jungs sind eine der nettesten Leute, die ich jemals getroffen habe.

David: Das ist ja nun die letzte Show in Europa heute Abend. Vielleicht ein kurzes Resümee: Was war beindruckend, was hat richtig gesaugt?

Wirklich beindruckend ist, dass alle Shows ausverkauft sind. Die Kids sind total verrückt hier. Viele US-Bands können nicht rüber kommen aufgrund von Zeit- oder Geldmangel und wir wissen das echt zu schätzen, wenn wir hier drüben sind. Die Leute in den USA sind irgendwie übersättigt, da sind so viele Shows and Bands: Hmm, wir könnten ja heute mal zu der Show gehen, och nö, morgen kommt doch die Band…

David: … sind die wohl ein wenig verwöhnt dort…

…ja absolut, das interessiert die nicht wirklich.

David: Lief irgendetwas nicht nach Plan?

Eigentlich lief alles super, ich kann da nichts rauspicken, was schlecht war. Obwohl… heute ist es etwas kalt… aber sonst hatten wir eine super Zeit, haha. Wir waren heute am Kölner Dom, der ist wirklich umwerfend.

David: Was ist charakteristisch für eine gute Killswitch Engage Show?

Dass die Menge mitmacht! Das ist es eigentlich. Das ist es, auf was wir schauen. Das ist, woraus wir unsere Energie und unseren Spaß beziehen, wenn Leute ihre Hörner oder Fäuste in die Luft strecken, ihre Lunge aus dem Hals schreien oder Stage-diven – das ist das Beste worauf wir hoffen können.

David: Das sehe ich auch so. Es ist doch wichtig, dass die Band nicht einfach auf der Bühne steht und ihre Lieder runterspult, sondern aus dem Auftritt etwas Persönliches für die Fans macht.

Auf jeden Fall! Es müssen alle in die Show involviert sein, die vor der Bühne stehen, so haben alle eine schöne Zeit.

David: Ihr holt doch auch öfters Leute auf die Bühne, oder?

Wir versuchen es, aber da sind einige Hindernisse auf dieser Tour, bei denen die Kids eigentlich nicht auf die Bühne können, um dann zu stage-diven. Aber normalerweise in den USA, ja, andauern. Es gab einige Male, dass wir die ganze Menschenmenge auf die Bühne geholt haben und dabei geht komischerweise öfters etwas kaputt (lacht). Aber es macht Spaß. Die Leute springen herum und die ganze Bühne bebt. Das ist tierisch lustig.

David: A propos tierisch: Könntest du jedes einzelne Bandmitglied charakterisieren, indem du es mit einem bestimmten Tier vergleichst?

Hmm… oh boy…Joel [der Gitarrist, Anm. d. Verf.] wäre ein Faultier. Der schläft bis es dunkel draußen ist. Eigentlich schläft er den ganzen Tag. Adam wäre ein tasmanischer Teufel. Der drehte alle 5 Minuten durch. Justin [Schlagzeuger, Anm. d. Verf.] wäre… obwohl Justin wäre gar kein Tier, er ist mehr so was wie eine Karotte, weil der so rot ist, haha. Den müssen wir wohl dann mal Karotte nennen. Howard ist… der hat viel von einem Teddybär. Das ist auch nicht wirklich ein Tier, aber der ist so ein kuscheliger Teddybär. Und was bin ich… keine Ahnung, müsste auf jeden Fall ein kurzes Tier sein (lacht). Vielleicht bin ich ein Werwolf – ein kleines Biest, das aus dem Nichts austickt.

David: Kennst du dieses Gefühl, wenn dir ein Album nicht zusagt, obwohl die meisten darauf abfahren?

Ja absolute. Da sind einige Bands, mit denen ich nichts anfangen kann. Ich mag Faith No More nicht. Manchmal macht es bei Bands „klick“ und manchmal nicht.

David: Meiner Meinung nach erreicht „The End Of Heartache“ nicht die Qualität von „Alive Or Just Breathing“, aber ich bin mir noch nicht genau sicher warum. Das Album ist schon ok, aber nicht top. Liegt es vielleicht daran, dass so viele Bands, auch gute Bands, KsE als Vorbild nehmen und daher der Sound insgesamt in diesem Genre verbraucht wirkt?

Ja, aber das ist ja nicht unser Fehler. Damit haben wir nichts zutun.

David: Aber ihr seid doch davon betroffen, oder? „Alive Or Just Beathing“ war zu seiner Zeit doch auch so herausragend, weil es etwas Neues, Frisches in der neueren Metalszene war. Das hat es doch sicherlich schwerer für „The End Of Heartache“ gemacht.

Ich bezweifele das, aber ok. Ich meine, das neue Album geht schon in dieselbe Richtung. In Wahrheit haben wir bei diesem Album deutlich weniger über alles nachgedacht, als bei „Alive Or Just Breathing“. Bei AOJB habe ich mehr Songs geschrieben. Ich tendiere dazu diese Breakdowns, härtere Dinger zu schreiben, diesen Chaga-Chaga-Stuff. Ich glaube, wir denken nicht soviel über unsere Alben nach, wie du es tust, haha.

David: Nun, das ist mein Job, haha. Bist du mit dem Strickmuster von Härte und Melodie total einverstanden?

Viele Leute sagen, dass es das Beste ist, was wir je geschrieben haben. Aber jeder hat eine andere Meinung. Es ist definitiv das Album, wovon wir am meisten verkauft haben. Ich finde, dass die Songs besser strukturiert sind auf dem neuen Album. Vielleicht haben die nicht so viele coole Breakdowns und Chaga-Chage-Stellen, aber ich finde, dass die Lyrics- und die Gesangsmuster wesentlich besser sind auf dem neuen, ich finde sie deutlich interessanter. Ich sehe schon ein, dass die Musik weniger… Metalcore oder wie auch immer ist, aber sie sind eingängiger in meinen Augen.

David: Welches Lied würdest du denn wählen, um die Band zu repräsentieren – egal welches Album?

„Numbered Days“ [Opener von „Alive Or Just Breathing“, Anm. d. Verf.] wahrscheinlich. Ich habe viel zu diesem Song dazugesteuert. Es war der erste Song, den wir nach unserem Debüt geschrieben haben. Ich hatte Teile davon, bevor wir überhaupt die Band hatten. Als ich nach Leuten für eine Band suchte, habe ich immer die ersten beiden Riffs gespielt und keiner hat wirklich verstanden, was ich da mache. Aber nach den ersten 3 Sekunden, als ich mit Adam spielte – er spielte das Schlagzeug – wusste er sofort, was ich meinte. Das war dieser Draht zueinander.

David: Was denkst du darüber, dass Adam so viele Produzententätigkeiten neben der Band hat?

Es ist gut für die Band, es ist gut für ihn. Sein Name geht unter die Leute. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Kerl jemals an Ideen ausgeht – die quirlen dem echt zu den Ohren heraus. Mir würden auch nie die Ideen zu Artworks ausgehen, nie! Wenn man dazu geboren ist, dann hat man immer irgendwelche Ideen.

David: Bekommst du eigentlich noch mit, dass Leute zu euch kommen und sich beschweren, dass sie euren ehemaligen Sänger Jesse Leech zurückhaben wollen?

Nein. Das ist ja jetzt schon drei Jahre her. Da wird auch kein Meckern helfen. Sorry, der wird NIE wieder zurückkommen…uups.

David: Wer oder was ist dein Fels in der Brandung, wenn Dinge schlecht laufen?

Meine Freundin und meine Katzen!

David: To me metal means…

…chaga-chaga-chaga.(lacht)

David: Mal ganz nebenbei: Wie hast du eigentlich deiner Mutter erzählt, dass du brutale, böse und harte Musik machst?

Hahaha. Ich mache die Musik seit 15 Jahren und meine Mutter wusste, dass ich Musik brutalerer Art spiele. Wenn ich dann harte Sachen hörte meinte sie: „Ey nice, ich habe gerade verstanden, was der Typ gesagt hat!“ Meine Eltern wollten eigentlich gar nicht, dass ich Musik spiele. Sie haben mich ermutigt eine Karriere als Grafikdesigner zu machen. Es war wohl der beste Ratschlag meiner Mutter, mir zu sagen, dass ich erst eine Karriere als Designer machen sollte. Der eigentliche Punkt war, als die Band bei Roadrunner unterschrieb. Ich musste ihnen erzählen, dass ich meinen Job aufgebe, um auf Tour zu gehen, ohne die Sicherheit zu haben, überhaupt Geld zu verdienen. Das war das erste Mal, wo sie mir gesagt haben, dass sie an mich glauben und ich es versuchen soll, weil man nur eine Chance im Leben bekommt. Das war das coolste überhaupt, weil sie so was noch nie zu mir gesagt hatten. Sie haben mich in den ganzen 15 Jahren zwei Mal spielen sehen, was irgendwie komisch ist, aber ich bin mir auch nicht sicher, ob ich will, dass sie es sehen.

David: Was bewegt Bands dazu ihre alten Platten wieder auf den Markt zu schmeißen bzw. was hat euch dazu motiviert?

Unser erstes Album konnte man nirgendwo finden. Ferret hatte echt eine sehr schlechte Distribution. Man konnte das Album nur über die Website bestellen. Es wurde auch nicht so promoted und an den Mann gebracht. Jetzt, wo sie die Unterstützung von Roadrunner hier drüben haben, was die Distribution angeht, dachten sie, es wäre das Beste, es neu zu verpacken, ihm ein neues Aussehen zu verpassen und es den Leuten zugänglicher zu machen. Die beiden Roadrunner Platten verkaufen sich so gut, dass es fast schon lächerlich klang, dass es die Platte bei Ferret fast nirgendwo zu bekommen gab und sich schlecht verkaufte. Es war also Ferret’s Idee. Sie meinen ja auch, es wäre eines der besten Alben, die wir je gemacht haben. Ich konnte also das alte Design in ein modernes umwandeln, Adam ist ins Studio gegangen und hat es remixed und remastered. Es ist lustig alten Sachen etwas unter die Arme zu greifen. Wir hatten damals ja auch nicht das Geld, um es richtig aufzunehmen. Wir sind um 11.00 Uhr abends heimlich in ein Studio geschlichen und haben bis 5.00 Uhr am Morgen aufgenommen, ohne, dass jemand vom Studiopersonal wusste, dass wir da waren. Soviel zum ersten Album.
Es war Roadrunners Idee, „The End Of Heartache“ zu re-releasen. Ursprünglich haben die den Preis sehr tief angesetzt und jetzt, wo sie genug davon verkauft haben, wollten sie den Preis wieder dahin setzten, wo ein normales RR-Album steht. Und das hassen wir. Es ist so teuer, dass ist schon lächerlich. Wir würden nie $ 15.99 oder so für ein Album bezahlen, das ist unglaublich. Wir wollten den Preis so bei $ 9.99.

David: Das ist interessant. Ich hatte vor einiger Zeit ein nettes Gespräch mit Robb Flynn von Machine Head, und er meinte, dass 15 Bucks niemals zu teuer seien für eine CD…

Oh doch, viel zu teuer! Und deshalb haben wir uns überlegt, wie wir es so gestalten können, dass die Leute das Album trotzdem kaufen können. Wir haben eine weitere CD reingetan, mit zwei Bonus-Tracks. Ich bin der Meinung, dass man nicht jeden Song bei den Aufnahmen auf ein Album packen sollte, da das Album dann zu lang wird und es dadurch langweilig werden könnte, was das ganze Album runterziehen würde. Auf der Bonus-CD sind auch noch Live-Sachen drauf, hauptsächlich von „Alive Or Just Breathing“, um den Fans zu zeigen, wie es sich anhört, wenn Howard die Songs live auf der Bühne singt. Also kurzum: Wir wussten, dass RR die Preise anheben wollte, daher wollten wir, dass die Leute etwas dafür bekommen. Was cool von denen ist, ist, dass sie auch nur diese Bonus-CD auf deren Homepage anbieten. Du musst also nicht das ganze Album kaufen, sondern kannst auch nur die eine CD bestellen.

David: Wie weit seit ihr mit euren DVD-Plänen?

Wir sind erst dabei darüber nachzudenken, darüber zu sprechen. Die wird nicht vor Dezember rauskommen. Wir haben also ein Jahr, um mal zu schauen, was wir da wirklich machen wollen. Wir wollen nichts übers Knie brechen, dass die Leute es hassen werden. Da soll soviel Persönlichkeit hinein, wie wir sie auch in unsere Alben stecken. Ich werde das Artwork machen und Adam es produzieren. Wir haben das Gefühl, dass unsere Platten ohnehin mehr ein Teil von uns sind als bei vielen anderen, da die für viele Sachen fremde Leute anheuern müssen.

David: Welche Komponente eures Sounds ist essentiell für KsE und was unterscheidet euch von anderen Bands?

Ich weiß nicht. Ich habe das nie auf diese Art auseinandergepflügt. Als wir damals aus unseren alten Band ausgetreten sind und von außen draufschauen konnten, haben wir uns vorgenommen, nicht diese 6-10 Minuten Songs zu spielen, sie sollten kürzer und kompakter sein, auf den Punkt kommen. Mehr so was, wie dass man eine Band einmal hört und dann sagen kann, ob man sie mag oder hasst, als dass man eine CD erst 14 oder 15 Mal hören muss bevor man verstehen kann, was da überhaupt abgeht. Ich weiß nicht, ob es wirklich nur eine Sache gibt, die ich rauspicken könnte. Wir haben Old-School Metal und schwedischen Metal mit Hardcore gemischt. Das ist alles, was wir machen. Ich glaube, wir denken nicht soviel über die Dinge nach, wie ihr Journalisten es tut, haha.

David: Wo wäre denn dieser Sound, „Metalcore“, ohne Killswitch Engage?

Er wäre immer noch am Leben, die Dinge würden gut laufen. Um ehrlich zu sein, war Hatebreed die Band, die ausgebrochen ist, einen Majordeal unterschrieben hat, Tonnen von Alben verkauft hat und den großen Labels gezeigt hat, dass die Sorte von Musik wirklich funktioniert – in den USA. Wir haben den Fuß in die Tür gestellt, Shadows Fall gingen durch, Lamb Of God, jetzt noch Unearth, As I Lay Dying, die zu dieser Tür kommen. Ich weiß nicht, ob wir eine signifikante Änderung bewirkt haben. Ich glaube einfach, dass wir zur richtigen Zeit das richtige gemacht haben.

David: Gibt es neue Songs und auf was können wir in Zukunft gespannt sein?

DVD in der Zukunft, keine neuen Songs. Wir sind immer noch auf Tour, seitdem wir das neue Album herausgebracht haben – seit April. Wir leben in unserer kleinen „Buswelt“. Wir steigen aus dem Bus, spielen die Shows, steigen wieder ein, lesen keine Reviews oder Interviews, sprechen mit unseren Mädels zu Hause, wünschten wir würden dort sein. Irgendwie ist das eine langweilige Art zu leben. Das Mischen von Touren und Schreiben liegt uns nicht wirklich. Das letzte, was wir machen, wenn wir im Bus sitzen, ist nach einer Gitarre greifen. Daher werden wir wohl bis zumindest September nichts schreiben – vielleicht nach dem Ozzfest in den USA. Es werden schon Kommentare von Bandmitgliedern gemacht, dass sie sich wünschen würden mal neue oder andere Lieder zu spielen.

David: Hoffentlich setzen sich diese Kommentare bald in Tatendrang um. Wir müssen leider zum Ende kommen. Gibt es noch was, das dir auf dem Herzen liegt – was du unseren Lesern sagen möchtest?

Ich liebe Deutschland, es ist echt lustig hier. Ich weiß das wirklich zu schätzen. Es fühlt sich echt gut an, dass so viele Fans hierher kommen, um uns zu sehen, zu wissen, dass wir unsere Shows hier verkaufen können, dass es die Leute kümmert, wenn wir hier drüben sind. Früher hat sich keine Sau für uns und das, was wir machen, interessiert. Das hier jetzt fühlt sich super an. Ich bin echt dankbar für alles, was die deutschen Menschen für uns getan haben. Vielen Dank.

David: Ich bedanke mich für das entspannte Interview, Mike. Und haut rein heute Abend!

Galerie mit 25 Bildern: Killswitch Engage - Reverence EU/UK Tour 2019 in Frankfurt
03.02.2005

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