Stratovarius
Nordic Nexus of Nemesis Tour - live in Ludwigsburg 2013

Konzertbericht

Billing: Amaranthe und Stratovarius
Konzert vom 2013-04-11 | Rockfabrik, Ludwigsburg

 

STRATOVARIUS

Endlich wird es nun Zeit für den Auftritt von STRATOVARIUS. Und deren völlig ungekünstelt wirkende, energiegeladene Show ist kein Vergleich zum überdrehten Rumgehampel der vorherigen Band. Die Truppe um Ausnahmesänger Timo Kotipelto ist lange genug im Geschäft, um auch heute ihre gesamte Routine ausspielen und den Fans eine großartige Power-Metal-Show bieten zu können. Kein Wunder, dass hier die Publikumsreaktionen wesentlich eindeutiger und wahrlich nicht zurückhaltender als bei AMARANTHE ausfallen.

Stratovarius

Während Bassist Lauri Porra mit coolen Grooves und extrem lässigen Posen auf sich aufmerksam macht, überzeugt Gitarrist Matias Kupiainen mit locker aus dem Handgelenk geschüttelten Riffs und Zauber-Soli, die denen eines Timo Tolkki in nichts nachstehen. Über die virtuosen Keyboard-Läufe von Jens Johannsson – eines der wichtigsten STRATOVARIUS-Trademarks – braucht man ohnehin keine Worte mehr verlieren. Im Gegensatz dazu drängt sich eine andere Frage geradezu auf: Wie schlägt sich der Neue?

Stratovarius

Ausgesprochen gut, darf man festhalten. Rolf Pilve tritt in die Fußstapfen des großartigen Jörg Michael und kann an dessen kraftvolles Drumming anknüpfen. Unter dem Gesichtspunkt, dass sich hier ein neues Bandmitglied den Fans präsentiert, finde ich sogar seine Solo-Einlage sinnvoll. Etwas weniger optimal ist hingegen, dass das Schlagzeug in der Sound-Abmischung etwas überpräsent ist, während bei Gitarre, Keyboard und Gesang die subtileren Details ein wenig verloren gehen.

Stratovarius

Der guten Stimmung tut dies aber keinen Abbruch und obwohl natürlich nicht jedes Highlight des umfangreichen Backkatalogs gewürdigt werden kann, dürfte die Setlist für jeden Fan etwas zu bieten haben. Erfreulich viele Titel der starken neuen Scheibe sind vertreten, ausgerechnet der epische Titeltrack „Nemesis“ gehört indes nicht dazu. Macht aber nix, dafür gibt es ja Klassiker wie „Speed Of Light“ oder „Destiny“ zu hören, die erwartungsgemäß die heftigsten Zuschauer-Reaktionen ernten.

Stratovarius

Wie gewohnt beschließt „Black Diamond“ den regulären Set, danach gibt es noch einen Zugabenblock, mit der aktuellen Single-Auskopplung „Unbreakable“, dem eher ruhigen neuen Stück „If The Story Is Over“ und dem unverzichtbaren Mitsing-Klassiker „Hunting High And Low“. Gegen Mitternacht ist dann endgültig Schluss und unter lautem Applaus verabschieden sich die Musiker von einer Menge, die gerne noch mehr von STRATOVARIUS zu hören bekommen hätte. Meinetwegen hätte man dafür gerne auch die Spielzeit des Co-Headliners entsprechend beschneiden dürfen…

Stratovarius

Setlist STRATOVARIUS:

  • Abandon
  • Speed Of Light
  • Halcyon Days
  • Distant Skies
  • Eternity
  • Dragons
  • Drum-Solo
  • Eagleheart
  • Fantasy
  • Stand My Ground
  • Destiny
  • Keyboard-Solo
  • Black Diamond
  • Unbreakable
  • If The Story Is Over
  • Hunting High And Low

Seiten in diesem Artikel

1234
21.04.2013

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 31887 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Amaranthe und Stratovarius auf Tour

26.06. - 28.06.20metal.de präsentiertFull Force Festival 2020 (Festival)The Ghost Inside, 1349, Bleed From Within, Dagoba, Dying Fetus, Excrementory Grindfuckers, First Blood, Frog Leap, Get The Shot, Imminence, Knocked Loose, Milking The Goatmachine, Northlane, Polar, Primordial, Rise Of The Northstar, Risk It, Rotting Christ, Silverstein, Soilwork, Swiss & Die Anderen, Killswitch Engage, Obituary, August Burns Red, Being As An Ocean, Boysetsfire, Counterparts, Emil Bulls, Gatecreeper, Heaven Shall Burn, Kvelertak, Meshuggah, Nasty, Neck Deep, Of Mice & Men, Thy Art Is Murder, ZSK, Amon Amarth, Amaranthe, Anti-Flag, Creeper, Dawn Ray’d, Deafheaven, Equilibrium, Fleshgod Apocalypse, Oceans, Suicide Silence und The RumjacksFerropolis, Gräfenhainichen

Kommentare