Mgła
veröffentlichen neues Album "Age Of Excuse"

News

Ohne großes Presse-Brimborium haben die polnischen Black-Metaller MGŁA am gestrigen Montag, fast schon klammheimlich, ihr neues Album „Age Of Excuse“ herausgebracht. Die Scheibe erscheint nicht nur über das bandeigene Imprint No Solace, sondern erneut auch auf dem umstrittenen Label Northern Heritage Records des Finnen Mikko Aspa (CLANDESTINE BLAZE).

Wie bereits der Vorgänger „Exercises In Futility“, der für MGŁA den endgültigen Durchbruch bedeutete und auch den Kollegen Møller dazu nötigte, nicht weniger als die Höchstnote zu zücken, besteht auch „Age Of Excuse“ wieder aus sechs Songs. Wie bereits auf allen bisherigen Longplayern, tragen die Tracks wieder allesamt den Titel des Albums, lediglich ergänzt durch römische Ziffern.

Mgła - Age Of Excuse

Zuletzt machten das Duo dadurch Schlagzeilen, dass mehrere Konzerte ihrer April-Tour durch die lokalen Veranstalter abgesagt wurden (wir berichteten). Unter anderem das Backstage in München hatte im Vorfeld einen Brief des Linken Bündnisses gegen Antisemitismus München erhalten, in dem sowohl der Vorband DEUS MORTEM als auch MGŁA-Kopf M. Verbindungen zur NSBM-Szene vorgeworfen wurden. Die Vorwürfe wurden von der Band auf Ihrer Facebook-Seite zurückgewiesen.

Trackliste:

1. Age of Excuse I
2. Age of Excuse II
3. Age of Excuse III
4. Age of Excuse IV
5. Age of Excuse V
6. Age of Excuse VI

Galerie mit 19 Bildern: Mgła - Vision : Discipline : Contempt Europe 2019
Quelle: Mgła Facebook/Bandcamp
03.09.2019

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 31624 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

26 Kommentare zu Mgła - veröffentlichen neues Album "Age Of Excuse"

  1. wurlitzer666 sagt:

    Die Darstellung ist mal wieder typisch „LINKE“ haben völlig unbegründet NSBM nähe vorgeworfen… klar. Man muss nur mal bei den metal-archives bei den Membern von Deus Mortem schauen um Verbindungen zu NS Bands wie Infernal War und Blitzkrieg bzw. Mord zu finden. Auch der Artikel auf Wikipedia liefert FAKTEN https://de.wikipedia.org/wiki/Miko%C5%82aj_%C5%BBentara die man schwer dementieren kann. Nazis wie die tolerieren ist ja leider weit verbreitet in der Szene, abstreiten und die Argumente als haltlos zu sehen, geht in dem Fall aber nicht.

    1. Mirko Pidde sagt:

      Hallo wurlitzer666,

      in unserer News zum neuen MGŁA-Album haben wir an keiner Stelle „Nazis toleriert“. Neben den Informationen zum Album weisen wir daraufhin, dass erneut mit einem umstrittenen Label zusammengearbeitet wird.

      Die von Dir genannten Zusammenhänge bzgl. der Band DEUS MORTEM sind, wie von Dir korrekt geschildert, leicht zu recherchieren. In unserem Artikel geht es jedoch ausschließlich um die Band MGŁA. Entsprechend neutral haben wir hier auch die Vorkommnisse aus dem April geschildert und entsprechende Seiten mit weitergehenden Informationen verlinkt.

      Wir haben im Artikel an keiner Stelle pauschal, wie von Dir erwähnt, von „LINKEN“ geschrieben, sondern lediglich den Absender „Linkes Bündnis gegen Antisemitismus München“ genannt, von dem der Brief an das Backstage nun einmal stammte. Ebenfalls wurden die vom Absender des Briefs genannten Argumente von uns auch nicht als unbegründet dargestellt.

      Auch an dieser Stelle sagen wir noch einmal deutlich: metal.de toleriert in keinster Weise rechtsradikales Gedankengut und auch keine Künstler, die dieses verbreiten.

      1. ClutchNixon sagt:

        Wenn es nach mir ginge würdet ihr gar nicht über die Wichser berichten.

      2. LastSatai sagt:

        Endlich ein ordentliches Statement, gegen diesen wirren Wahn, in allem rechtes Gedankengut zu sehen und verbieten zu wollen.

    2. SLNC sagt:

      but the riffs man

      Ne, ehrlich. Ich hab Mgla lange verteidigt, aber mittlerweile kann ich das auch nicht mehr guten Gewissens tun – geht soweit, dass ich mich dafür schon fast schäme. Spätestens nachdem auf die Anschuldigungen weinerlich reagiert wurde, dass das doch nur eine „smear campaign“ sei. Und dass sie nun erneut auf Northern Heritage releasen ist doch wohl mehr als ein Wink mit dem Zaunpfahl.

  2. L@THERIVERFLOW sagt:

    Und täglich grüßt das Murmeltier.
    Ich bin etwas altmodisch in der Hinsicht und für mich gilt im Fall Mgla genau das selbe wie im Fall Metzelder: solange ,,nur“ der Verdacht besteht in was auch immer verwickelt zu sein, gilt die Unschuldsvermutung bis sich dieser Verdacht erhärtet hat oder (und das ist ganz wichtig) eben nicht.
    Die Musik von Mgla ist ,,clean“ und ich sehe kein Problem Bzw. sollte sich keiner schlecht fühlen müssen, Musik zu hören die einem gefällt.
    Mal abgesehen davon leben diese Bands von ihrem Schmuddelimage und ich kann mir gut vorstellen, dass das Album ganz bewusst über das besagte Label veröffentlicht wurde, einfach um im Gespräch zu bleiben.
    Mir gefällt’s auf jeden Fall sehr gut. Black Metal wie ich ihn mir wünsche.
    Gibt’s dazu dann noch ein Review oder kann man das in der heutigen Zeit nicht verantworten? Man hat sich ja bereits mit dieser Berichterstattung eine hohe Bürde auferlegt. Würde es auf jeden Fall begrüßen, auch wenn ich daran natürlich nicht glaube.

    1. SLNC sagt:

      Nu klar, wenn man Bock hat den offensichtlichen Neo-Nazi Mikko Aspa zu unterstützen.

      1. ClutchNixon sagt:

        Die Mucke ist via NH released und somit nicht clean. Redet euch diesen Blödsinn doch nicht ein! Wir wissen alle nicht, was letztendlich mit den generierten Geld durch Merch- und Plattenverkauf unterstützt wird. Ist das noch naiv, oder schon doof?

  3. der holgi sagt:

    Schwierige Kiste mit MGLA, jedoch nicht für mich, ich schreib mal warum:

    MGLA machen keine „rechte“ Musik, sie schreiben keine Nazi-Texte, sie zeigen keine Nazi-Symbole, und ihr Publikum ist BlackMetal-typisch, ich habe zB bei Amon Amarth mehr offensichtliche Nazis entdecken können als bei jedem anderen Metal-Konzert das ich besucht habe.

    Da M. sich nicht darum zu scheren scheint, und seine Kontakte zu Northern Heritage aufrechterhält ist mir tatsächlich egal, das hat für mich nichts mit seiner Musik zu tun, evtl. mit seinem Charakter, der ist mir aber wumpe.

    Ich muss M. als Mensch nicht mögen, so lange mir seine Musik gefällt, und diese nicht vor Nazi-Symbolik strotzt, behalte ich MGLA als meine aktuelle BM Band im Fokus, wenn es in den vergangenen Jahrzehnten ebenso konsequent zugegangen wäre, würde meine CD Sammlung arg gebeutelt daher kommen, Metal ist per def extrem, gerade und vor allem der harte schwarze Trieb, das macht es auch irgendwie aus, muss man nicht mögen, passt.

    1. ClutchNixon sagt:

      Nee Holgi, passt nicht, hat doch diese Egalhaltung den rechten Rand dessen was im BM geht erst möglich gemacht. Find ich Scheiße.

      1. der holgi sagt:

        @clutch

        das sehen wir beide halt anders, ist ok für mich.

        Wir hatten hier auf Metal.de mWn schon einmal diese Diskussion, ich denke ich habe das hier schon mal geschrieben?: kann sein, egal:
        in meiner Jugendzeit, ich bin 52, habe ich im Freundeskreis alle Typen gehabt die man sich denken kann, von linken Punks, Bluesern, HardcoreChristen, Poppern, Rockern, Elvis-Fans, Grufties bis hin zu Metallern, auch Skinheads waren dabei, linke Skins und Naziskins…

        Wir haben uns aneinander abgearbeitet, ich als Linker gegen die Naziskins, und die gegen alle anderen, am Ende jedoch waren wir immer noch ein Kreis an Bekannten und sogar Freunden, egal wo man politisch stand. Das ging irgendwie Anfang Mitte der 80er…

        Nach all den Jahren habe ich mich oft gefragt wie genau das nun ging, ich weiss es ehrlich gesagt nicht, aber ich weiss heute, das es uns nicht gleichgültig war, wir haben uns dem eben gestellt und oft auch erkannt, das hinter der Fassade des Einen oder Anderen ein ganz normaler Mensch war, der einfach nur provozieren „musste“, oder eben auch ein bissel doof daher kam. So richtig fiese/überzeugte Nazis wurden natürlich nicht toleriert, das war gesetzt.

        Gerade im Metal gab es immer auch rechte Spinner, die Naziskins damals zB fanden Speedmetal cool weil das einfach irre hart war und man sich einreden konnte, das es textlich zur Sache ging. Diese ganze Satanismus-Kram zB diente ja auch nicht gerade dazu, Humanismus dahinter zu vermuten, oder? 🙂

        Ich weigere mich heute noch mit der politischen Moralkeule durch die Szene zu gehen, um im Privaten der Künstler zu forschen, ich beschränke mich darauf deren Kunst, also Musik, auf Nazi-Kacke abzuklopfen. Was die dann privat veranstalten?….. wer von uns weiss das schon bei all den vielen Muckern im Genre? Wohl Niemand.

        Das M. bei Northern Heritage vertreiben lässt ist entweder saublöd von ihm, oder aber er stänkert einfach, beides ist Grund zum Meckern für mich, aber noch lange nicht die Band zu meiden.

        Bei mir ist das Fass halt noch nicht übergelaufen, ich hoffe das passiert mir auch nicht mit MGLA, wissen kann ich es natürlich nicht…

  4. Kraftwolf sagt:

    Die Frage, ob man Kunst und Künstler trennen darf/kann/soll gibts nicht erst seit gestern, und die wird auch nicht so schnell beantwortet werden. Ich persönlich schaff die mentale Trennung eh nicht, von daher hat sich das für mich erübrigt. Da gilt die Devise: Hitler konnte gut malen, trotzdem häng ich mir keins seiner Bilder an die Wand.

    An der Stelle von Mgla würd ich mich, wenn ich von dem ganzen Nazikram nix halte, auch einfach klar davon distanzieren, egal wie mysteriös oder sonst was man sich geben will. Für ein klares Nein ist eigentlich immer Zeit und Platz. Mir wäre sogar ein klares Ja lieber, dann wüsst man, woran man ist, und wär fertig. Nen Schockfaktor hat das alles doch schon lang nicht mehr, wer sich von rechten Bands beeindrucken lässt, ist entweder 12 oder grenzdebil.

    Zur Musik: Für Black Metal gar nicht mal so kacke, könnt man sich im Prinzip auch anhören.

  5. L@THERIVERFLOW sagt:

    Es gibt halt Leute die haben glaub ich nie wirklich einen richtigen Nazi kennengelernt. Es wird viel zu leichtfertig mit dem Begriff umgegangen und Menschen werden zu Unrecht in eine rechte Ecke gestellt.
    Wie gesagt die Musik ist sauber, das ist ne Tatsache, das drumherum mag fragwürdig erscheinen aber das als Außenstehender zu beurteilen ist einfach nicht richtig. Es wird gemutmast und im Grunde ist es vielen auch einfach egal, da es hier um ein Thema geht da gibt’s eben keine konstruktive Auseinandersetzung. Ich finds schade das man so damit umgeht… Aber nunja wir kennen diese Diskussion auf Metal.de

  6. nili68 sagt:

    Alle Jahre wieder..
    Wird auch dieses mal nicht geklärt. Kann nur jeder nach seinem Gewissen gehen, denn dem Rest der Welt ist „deine“ Moral scheißegal. Next..

    1. nili68 sagt:

      ..und ich denke mal, Metal.de besteht aus Erwachsenen mit entwickelten kognitiven Fähigkeiten und brauchen keine Aufklärung, worüber und wie sie berichten..

  7. die hochbegabgte salami sagt:

    „Wenn es nach mir ginge würdet ihr gar nicht über die Wichser berichten.“

    Sehe ich genau so. Black Metal stand und steht für Toleranz, Weltoffenheit, Philanthropie, Empathie, Inklusion, Regenbogen, Wacken, Gesprächskreis, Familie, Zuhören, Umweltschutz, clean, Semiten, Über-, Neben- Wechselmenschen und Welpen (klein, groß, weiß, schwarz, mit Nase, ohne Nase, mit Meinung, ohne Meinung, Wichser, keine Wichser, wenn es mir nach ginge, ist Komma- und Rechtschreibung einem Fragen des Dativgentives)
    per definitionem ist/sind ergo MGLA kein Black Metal, kann jeder/jede/jedes bei wikipedia recherchgooglen,.

    1. die hochbegabgte salami sagt:

      Watt, wer bist du denn? oderint dum metuant

    2. ClutchNixon sagt:

      Ist/(,) sind ergo? Was in Salami wohl so alles reinkommt? *gähn* Ansonsten, machs mal ganz gut liebe Rohwurst #umgangssprachlichnichttolerierenundselbstkommatavergessenwederhassnochfurcht

    1. BlindeGardine sagt:

      Du hast den Beitrag aber schon bis zum Ende gelesen, oder?

      1. ClutchNixon sagt:

        Ich hoffe es, zumal besagter Artikel hier bereits mal Thema war. Weißt du doch?

      2. nili68 sagt:

        Ja. Ich wollte damit auch überhaupt nichts bezwecken, sondern fand den nur interessant und dachte, den sollten mehrere kennen. Dieser Thread bot sich halt an.
        Der war schon mal Thema? Sollte das seit ich hier bin gewesen sein, ist mir das entgangen. Nun denn..

      3. ClutchNixon sagt:

        japp, damals im Zuge der letzten großen Marduk Diskussion 😉

      4. nili68 sagt:

        Jetzt sag‘ nur noch, ich hab‘ den gepostet.. dann gehe ich morgen zum Arzt, haha.
        Naja, da wurde sehr viel geschrieben, da kann einem mal etwas entgehen, außer wenn (siehe Einleitung). Für Alzheimer bin ich noch zu jung.. *cry*

      5. ClutchNixon sagt:

        nee, warst du nicht ☝️

      6. nili68 sagt:

        Puh.. *erleichtert*