Mgla - Age Of Excuse

Review

Galerie mit 19 Bildern: Mgła - Vision : Discipline : Contempt Europe 2019

MGŁA sind in aller Munde, denn musikalisch haben die Polen in der Vergangenheit nicht nur ein Ausrufezeichen gesetzt. Die EPs waren Wegbereiter für einen eigenen Sound, der sich in den Studioalben entwickelte und verfeinerte – für manche Hörer sogar perfektionierte. Das hat MGŁA an einen Punkt manövriert, von dem sie trotz gefühltem Undergroundstatus auch auf etablierte Bands schauen. Keinesfalls arrogant, solch ein menschlicher Unfug ist den Lebensverneinern schnurzpiepegal. Fokus aufs Wesentliche: Nein, MGŁA haben das Rad nicht neu erfunden, sie haben die Maschine Black Metal durch viele kleine Räder ergänzt, die einwandfrei ineinandergreifen. Das Problem, wenn eine Band diesen seltenen Punkt erreicht? Es ist oft der Zenit.

„Age Of Excuse“ von MGŁA – überraschend veröffentlicht, wenig überraschende Qualität

MGŁA mussten bei der Konzeption von „Age Of Excuse“ eine Kurve gehen. Weitere Alben in der Art von „With Hearts Toward None“ und „Exercises In Futility“ hätten nicht nur Stagnation, sondern Wiederholung bedeutet. Und es gab bereits entsprechende Ansätze. „Age Of Excuse“ ist das erste Studioalbum, das aus dem bekannten musikalischen Kosmos ausbricht. Genau zur richtigen Zeit, bevor sich Redundanz einschleicht. Eines der stärksten Charakteristika ihres Sounds sind oder waren die Moll-Gitarrenleads. Das musste sich ändern. MGŁA haben es geändert.

Kein neues Kapitel, aber eine deutliche Entwicklung

Bei Veränderungen ist immer die Frage, ob ein neues Kapitel aufgeschlagen wird oder eine Entwicklung stattfindet. BEHEMOTH sind mit „The Satanist“ beispielsweise dem ersten Pfad gefolgt, haben quasi ein gänzlich neues Buch geschrieben und damit vermutlich ihr Magnum Opus geschaffen. MGŁA haben sich entwickelt. Wer nicht genau aufpasst, hört den Fortschritt vielleicht nur in Nuancen. Daher die klare Empfehlung: keinerlei Ablenkung bei „Age Of Excuse“. Auch der Zeilenschreiber fühlte sich vom Neuwerk zunächst nicht abgeholt. Das änderte sich schlagartig, als die Lieder zum ersten Mal ungefiltert wahrgenommen wurden. MGŁA erschaffen keine Musik, die im Gehörgang versiegt – für die Nummern zwischendurch gibt es wahrlich andere Bands. Die Gesamtheit der Noten von „Age Of Excuse“ wirken nicht wie eine Aneinanderreihung, sondern wie eine Formel, um tiefere Ebenen zu erreichen. So wird es nicht jedem rezipierenden Wesen gehen, weil der Grad der Offenheit und Sensibilität sehr subjektiv sind. Aber das Potenzial ist da. ULTHA können das zum Beispiel auch. Der Schaffensprozess geht hier über das bloße Schreiben von Musik hinaus und erreicht schöpferische Ebenen, weil das Konglomerat aus Sound, Lyrik, Vocals, Image, Atmosphäre, Songstruktur bis ins kleine Detail stimmig ist und die Aufnahme kognitiv erweitern kann.

Haben MGŁA ihr Subgenre kreiert?

Was ist anders? Die Vocals klingen leicht verändert und die Ride klimpert phasenweise noch innovativer. Nicht in der Gänze, aber auffallend oft tönen die Gitarren alarmierend. Diese Neuheit zieht sich wie ein roter Faden durch „Age Of Excuse“ und modifiziert auch die grundlegende Attitüde in Teilen. Interpretatorisch ist das der spannendste Aspekt. MGŁA werden ihre Masken nie abnehmen und ihre Zugehörigkeit zu dieser Welt anerkennen. Trotzdem wirkt alles, was „Age Of Excuse“ ausstrahlt, aufwühlt, kitzelt, entzerrt, zerreißt wie ein negierter Fingerzeig. All die Harmonien erzeugen keine Positivität. Keine der Melodien rütteln am verneinenden Standpunkt. MGŁA sind nie brutal, diabolisch, sondern transportieren Gedanken und Gefühle nach wie vor über Melancholie und Depression. Im Zeitalter der Entschuldigung erscheint der Nihilismus weniger passiv, weil das Sinnlose nicht mehr nur thematisiert wird, sondern ein Gesicht erhält – zumindest in Konturen. Dadurch drängt sich eine erneuerte Sichtweise auf: MGŁA erschaffen eine Form des Depressive Black Metal, der ohne Ritzen auskommt und damit stärker im Nihilismus verankert ist. „Age Of Excuse“ führt das fort und kreiert eine Art Subgenre: post-nihilistischer Black Metal. Wem das alles zu dramatisch ist: kein Problem, sogar verständlich. Unterm Strich gehören MGŁA aber zu den Bands, die für ein komplettes Genre eine besondere Bedeutung hatten, haben und weiterhin haben werden.

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04.10.2019

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57 Kommentare zu Mgla - Age Of Excuse

  1. Liebe Leser,

    an dieser Stelle ein kurzer redaktioneller Hinweis. Dieser Beitrag ist eine Albumkritik und auch so zu verstehen. Hinsichtlich der Vorwürfe gegen die hier behandelte Band gibt es einen separaten Beitrag bei metal.de, auf welchen wir an dieser Stelle gerne verweisen möchten:

    https://www.metal.de/news/die-vorwuerfe-gegen-mgla-und-deus-mortem-eine-chronologie-374974/

    Bei Fragen dazu kommt jederzeit gerne auf uns zu.

    1. ClutchNixon sagt:

      „Age of Excuse“: Ist das Realsatire? WARUM bekommen diese Idioten hier immer noch ein Forum!?

    2. Sharean sagt:

      „Vorwürfe“. Dass M von Mgla aber u.a. das letzte Graveland-Album gemischt und gemastert hat, solltet ihr eigentlich wissen. Aber egal, wir haben schließlich eine „Chronologie der Vorwürfe“ zusammengestellt.

    3. isigor sagt:

      Black Metal muss extrem sein, das verstehe ich. Und das die Polen da anders gestrickt sind ist mir auch klar. Aber in Deutschland darf sowas keine Plattform erhalten! Und nein, MGLA sind keine unpolitische Band! Sowas gibt es nicht! NSBM und Antisemitismus sind nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt. Wenn ich das toleriere gehöre ich dazu. Punkt!

      Und dann auch noch dieser unsäglich Hinweis auf einen Artikel der mal gar nix aussagt. Metal.de da habt ihr mal klar in die Hype-Scheiße gegriffen.

      1. nili68 sagt:

        Sie hörten: Das Wort zum Sonntag, inkl. abgewandeltem Jesus-Zitat: »Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich« (Markus 3,20‒30; Lukas 11,14‒23)

      2. deadhouse sagt:

        Mit deiner Ansprache haste ja gerade nochmal das 4te Reich verhindert. Danke.

      3. BlindeGardine sagt:

        Hmmm…wollte mich eigentlich nicht dazu äußern aber wozu gibt es ne kommentarfunktion, right? Objektiv gesehen machen mgla natürlich fantastische musik, keine frage (wobei ich das beue album nicht kenn), aber sollten sie deshalb szeneintern narrenfreiheit genießen?
        Ich bin niemand, der sofort „nazi“ brüllt, die lektüre des interviews mit m im aktuellen deaf forever hat mich aber schon stutzig gemacht. Einerseits distanziert er sich von rechtem und faschistischem gedankengut und bezeichnet sich als anti-autoritär (was im übrigen aber ja auch viele heutzutage nazis tun). Andererseits betont er aber auch seine langjährige freundschaft mit mikko aspa und rät sogar dazu, diesen nicht zu verurteilen ohne mal selbst mit ihm gesprochen zu haben, weil er ja eigentlich ein ziemlich dufter typ ist. Japp, der bekennende nazi mikko aspa.
        Da muss man sich schon wundern. Bestenfalls sind m politische einstellungen wirklich komplett egal, was dann aber trotzdem höchst naiv ist. Schlimmstenfalls labert m einfach jede menge bullshit und sympathisiert eigentlich mit aspas ansichten, da mgla aktuell aber so populär sind wie man das mit dieser mucke eben sein kann, möchte man hier lieber nix riskieren.
        Dazu kommt dann noch die verteidigung seines alten projektes leichenhalle und des songs „judenfrei“ im selben interview. Eigentlich sei das ja ein song, der die schrecken des holocaust mahnend thematisiert…klar…sehr glaubwürdig, wo man ja nach eigener aussage schon lange einen bekennenden neonazi zu seinen buddies zählt.
        Aber die rechnung scheint aufzugehen, wo weniger talentierte bands bei siesen verbindungen wohl schon längst von der fachpresse boykottiert würden, scheint man bei mgla auf teufel komm raus ein auge zudrücken zu wollen, weil sie halt so gut sind.
        Muss jeder selbst wissen, mir persönlich verhagelt der gedanke daran allerdings den genuss ihrer musik.

      4. Nether sagt:

        @BlindeGardine
        Wobei ich grade seine Ausführung zu „Judenfrei“ recht schlüssig fand. Da ist er bei anderen Sachen mehr ausgewichen (Aspa, der Mord)

      5. BlindeGardine sagt:

        Naja das kann er sich aber auch einfach schön zurecht gelegt haben, ihm werden diese Fragen ja nicht zum ersten mal gestellt. Villeicht hat er es so gemeint, vielleicht nicht, tendenziell will ich aber auch niemanden anhand von fast 20 Jahre altem Unsinn beurteile…wäre da halt nicht die Verbindung zu Aspa. Wen der Holocaust so tief erschüttert hat, dass er das direkt musikalisch verarbeiten muss, der ist nicht mit einem Neonazi befreundet.

        Und nein, ich lebe nicht in meiner links-grün-versifften Filterblase und habe selbst Leute in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, deren Ansichten sich teilweise stark von meinen unterscheiden. Irgendwo würde ich aber schon eine Grenze ziehen, wenn ich mich ständig von einem bestimmten Gedankengut distanziere und die wäre bei einem strammen Nazi bei mir mit ziemlicher Sicherheit überschritten. Ich würde mich ja auch nicht mit einem Serienkiller anfreunden, weil der abseits seiner kannibalistischen Sexualmorde eigentlich ein ganz umgänglicher Typ ist und tolle Witze erzählt.

  2. der holgi sagt:

    Sehr gutes Review, danke dafür.

    Für mich bislang das Highlight in 2019, MGLA haben sich entwickelt, es ist fast beängstigend wie zielsicher sie agieren, die Schnittmenge aus Bild, Ton, Text, Struktur ist bis ins Detail zielführend und stimmig, hier wird Distanz geübt ohne Erhöhung der eigenen Position, es gibt keinen Gegenentwurf, lediglich einen Spiegel.

    Musikalisch befindet sich MGLA dort, wo man auf BlastBeatKaskaden verzichten kann ohne auch nur einen Deut an Härte und vermeintlicher BlackMetal-Authentizität einzubüssen, nichts wirkt aufgesetzt, nichts konstruiert, diese Musik ist wie ein eigenständiger Organismus.

    Besser geht es wohl nicht.

    10/10
    1. elLargo sagt:

      Kann ich zu 100% zustimmen! Mein Favorit aus 2019!

      10/10
  3. deadhouse sagt:

    Meiner Meinung nach enttäuschend im Vergleich zum Vorgänger „Exercises in Futility“. Wurde etwas auf Nummer sicher gespielt, und klingt wie die B-Seite besagter Platte. Hätte mir eine Weiterentwicklung, oder zumindest ein Album das etwas mehr hervorsticht gewünscht. So bleibt es bei ein paar Durchläufen im Regal stehen, und wird es auch in keine Jahresbestlisten schaffen. Was hier bleibt ist der Hype. Schade.

    6/10
  4. nili68 sagt:

    Gefällt mir besser als die anderen, also muss schon ’ne Art Fortschritt da sein, aber über das ganze Album doch etwas zu gleichförmig. Für reinen Black Metal sind das wohl 10 Pkt., aber lupenreiner Black Metal und keine anderen Einflüsse sind mir irgendwie nicht mehr genug. Die Atmosphäre auf derlei Alben, wenn auch gut, ist irgendwie auch immer die selbe. Da brauche, zumindest ich, keine 100 Alben von. Da ich die Qualität aber erkenne 8. Pkt.

    8/10
  5. Nether sagt:

    Meine erste Begegnung mit dem Album verlief auch nüchterner als erwartet. Die Melodien und Hooks, die sich bei „Exercises in Futility“ noch direkt im Ohr festgesetzt haben, waren bein ersten Hören nicht erkennbar bzw weiter im Hintergrund.
    Da aber nicht sein darf, was nicht sein soll, musste ein konzentrierteres Herangehen stattfinden.
    Also hieß es Kopfhörer auf, Textblatt in die Hand und 3 Durchläufe im ungestörten Modus. Das hat geholfen.
    Immer tiefer fräste sich das Zusammenspiel aus Texten, Melodien und Mglascher Schlagzeugarbeit ins Gehirn und zieht damit dieses Jahr für mich an Blut Aus Nord, Panzerfaust und Misþyrming vorbei.
    Die Produktion ist wieder etwas rauher als beim Vorgänger, was der Platte aber durchaus gut zu Gesicht steht.
    Ich kann dem Holgi da nur zustimmen. Das gesamte Konzept der Platte ist stimmig ohne auf Kindergartenspielchen anderer Bands zurückzugreifen. Mit dem Verbund von „V“ und „VI“ am Ende haben sie zusätzlich vielleicht noch ihr bestes Material bis jetzt abgeliefert. Lediglich „III“ fällt bei mir etwas ab. Etwas zu generisch klingt es in meinen Ohren.
    @holgi
    „Besser geht es wohl nicht.“
    Wahrscheinlich nicht. Hoffentlich schon.

    10/10
  6. royale sagt:

    Hab das Album paar mal gehört und die Band auch mehrfach Live gesehen. Steht’s alles gut und hörbar. Die paar Sekunden am Anfang sind auch nett, aber sonst? Mir ist das alles zu glatt zu neutral zu sehr Standard.
    War aber eh nie ein großer Freund dieser Band und vielleicht hab ich in letzter Zeit zu viel Black-Thrash gehört und das Jahr 2019 ist einfach musikalisch zu gut, dass dieses Album bei mir einfach durch fällt.

    1. L@THERIVERFLOW sagt:

      Bleibt die Frage: wenn man drei oder mehr durchläufe mit Kopfhörern und voller Konzentration braucht damit das Album grandios erscheint, ist es dann auch ein grandioses Album oder hat man einfach nur solange gehört bis es einem nur so erscheint?
      Nicht falsch verstehen ich finds gut. Aber mir ist das alles zu subtil, zu sehr im Hintergrund das ich das Album wahrscheinlich nicht allzu oft hören werde. Wann hab ich die Zeit und Lust ne dreiviertelstd mich in das Album einzuarbeiten? Für mich ist das auch nicht die im Review erwähnte Revolution. Da fehlt es einfach an echten Neuerungen.
      Dann schmeiß ich mir lieber den Vorgänger (mMn eines der besten BM Alben der letzten Jahre) rein. Der braucht keine mehrfachen durchläufe und geht direkt ins Ohr.

      8/10
      1. Nether sagt:

        Jeder wie er mag, oder?
        Ich kann da jetzt nur von mir sprechen, aber seit das Album „klick“ gemacht hat, läuft es täglich.
        Ein Album, welches nicht so schnell ins Ohr geht, hat auch den Vorteil, dass es sich nicht so schnell abnutzt.
        Ich teile deine Meinung bezüglich „Exercises in Futility“, aber selbst da stellen sich so langsam bei mir Abnutzungserscheinungen ein.

  7. L@THERIVERFLOW sagt:

    @Nether
    Ja, aber nur weil es länger dauert bis man was mit anfangen kann. Danach nutzt sich das Album genauso schnell ab, wie jedes andere auch.

    Exercises in Futility ist auch schon 4 Jahre alt und dafür höre ich es immer noch echt gern.

  8. Schraluk sagt:

    ‚Age Of Excuse II & III‘ sind die zwei besten BM-Tracks in diesem Jahr. Ziemlich respektabel, wenn man als ‚Kriegsmaschine‘ mit ‚Residual Blight‘ bereits 2018 diesen Nimbus erreichte.

    9/10
  9. daniel sagt:

    nach unzähligen durchläufen muss ich einfach sagen das ist einfach 100% meine musik !! das betrifft auch alle, ja alle platten von mgla. die sind in einem jahr zu meiner absoluten lieblingsband geworden. leider ham die diesen nazi beigeschmack !!! das fuckt mich ab !! ich hoffe sehr das es nicht wirklich so krass ist 🙏🙏😬 ich kann mich dieser musik nicht entziehen ! 🙈 zudem
    die texte auch noch geil sind. herrliche tiefe melancholie…

    9/10
  10. Watutinki sagt:

    Das ist schon geil, keine Frage! Aber irgendwie klingen solche Alben heute alle gleich. Die Produktion ist glasklar und roh zugleich, aber Dreck sucht man vergeblich. Früher hat halt das schwache Equipment den analogan Sound automatisch hervorgebracht, man musste nur darauf achten, dass es noch hörbar war, heute muss man mit superpotenten Produktionsmitteln irgendwie zusehen, wie man den analogen Dreck aus dem Wald wieder in den Sound reinbekommt. Und so klingt es dann meist auch, es fetzt enorm, es fehlt aber der Waldboden.
    Auch die Musik, früher hatten die Alben doch irgendwie unverwechselbare Melodien und Klänge, die meisten Alben hatten starken Charakter. Heute klingt das alles ziemlich geil und ist extrem austauschbar. Haupstache es ist technisch einwandfrei und fetzt bis zum geht nicht mehr. Eine der Wenigen Bands die beides miteinander vereinen können, sind und bleiben vermutlich WITTR.

    Wie gesagt, es gefällt mir sehr gut und läuft schon länger bei mir, aber dieses monumentale, das analoge von früher fehlt einfach. Man kann halt nicht herzaubern, was nicht mehr da ist. Bin mir aber sicher, dass es viele gibt die das hier den alten Sachen vorziehen. Von daher…

    8/10
    1. nili68 sagt:

      Ich könnte mir vorstellen, dass es im Underground noch genug Black Metal gibt, wie du ihn dir vorstellst. Bei den großen Namen/Labels etc. darfst du da natürlich nicht gucken, sprich Labels und Bands, von denen mehr als 3 Leute gehört haben. Ansonsten gibt’s da halt keinen Markt mehr für.. mit dem man Geld verdienen kann. Das ist, wie sich beim Bäcker aufregen, dass der keine Elektroartikel führt..

      1. Cynot sagt:

        Dafür gibt es dann YouTube und Bandcamp. Heutzutage ist es ja super einfach seine Musik zu veröffentlichen. Ganz ohne Label.

      2. nili68 sagt:

        Man liest immer öfter Kommentare, wo’s überwiegend um die Produktion geht. Was ist mit dem Song an sich? Wenn’s scheinbar größtenteils nur noch um die Technik geht, was sagt das über die Qualität von, in diesem Falle Metal, aus..?

      3. nili68 sagt:

        IMO hat das Vor und Nachteile, dass wirklich JEDER alles veröffentlichen kann. Ich hätte spontan aber auch keine Idee, wie man ein gewisses Qualitätslevel gewährleisten könnte, ohne dass es Zensur wäre. Für eine gerechte Idee wäre ich aber dankbar..

      4. Cynot sagt:

        Man wird sich dann vermutlich durch viel „Müll“ hören müssen. Es gibt aber bestimmt auch Internetseiten/Channel, die sich dem Untergrund widmen und vorfiltern. Wenn man das denn möchte.

  11. Steppenwolf sagt:

    Ich denke doch das ist die normale Entwicklung eines Genres und nicht unbedingt an Underground und nicht Underground fest zu machen. Die Low Fi Produktionen von damals, sind doch heute auch gar nicht mehr authentisch. Wir leben in einer fortschrittlichen Welt und das spiegelt sich eben auch in der Musik wieder.
    Mgla wissen auf jeden Fall wie man Black Metal Zeitgemäß interpretiert und haben mit Exercises in Futility ein Album für die Ewigkeit erschaffen. Bei diesem hier fehlt mir ein bisschen das Herz und es berührt mit nicht derart wie der Vorgänger. Dennoch eine großartige Band.

    1. nili68 sagt:

      >Die Low Fi Produktionen von damals, sind doch heute auch gar nicht mehr authentisch.<

      Das kommt auf den Einzelnen an. Wenn man das wirklich so empfindet und nicht nur vordergründig trve sein will, dann schon. Mann kann auch mittelalterlichen Minnesang authentisch spielen, wenn es, mal pathetisch ausgedrückt, aus dem Herzen kommt. Authentizität hängt von sowas nicht ab, sondern ist individuell. Ich halte diese Aussage für falsch..

  12. Steppenwolf sagt:

    Natürlich geht das. Es kommt auch immer darauf an was man mit seiner Musik erreichen will. Es geht ja auch darum mit seiner Musik Peronen zu erreiche die damit etwas anfangen können. Und ich geh mal davon aus das MGLA von vornherein nicht darauf aus war im Provinzclub vor 10 Leuten zu spielen. Das ist einfach auch was anderes als der erwähnte Minnesang.

    1. nili68 sagt:

      Niemand ist bewusst darauf aus, im Provinzclub vor 10 Leuten zu spielen, aber wenn man bereits ein größeres Publikum beim Komponieren berücksichtigt, dann ist dass auch nicht mehr authentisch. Dafür ist, unabhängig von den Umständen, nur die persönliche Einstellung zur eigenen Kunst ausschlaggebend..

  13. Steppenwolf sagt:

    Das stimmt schon, aber ich würde da trotzdem unterscheiden zwischen dem Typen der auf dem Mittelaltermarkt die klampfe bedient und einer Black Metal Band wie MGLA.

    1. nili68 sagt:

      Ich sehe da keinen Unterschied, aber es gibt wohl verschiedene Herangehensweisen, wenn es um Kunst geht. Möglicherweise kommunizieren wir auch dezent aneinander vorbei.. 😉

  14. Steppenwolf sagt:

    Die Produktion, um die es ja grade geht, ist außerdem nur ein Stilmittel um seiner Kunst Ausdruck zu verleihen. Darauf war auch mein Kommentar bezogen und nicht auf die Musik selber.

    1. Watutinki sagt:

      „Wir leben in einer fortschrittlichen Welt und das spiegelt sich eben auch in der Musik wieder.“

      Ich mag den Black Metal lieber ursprünglich, analog und irgendwie weltenvergessen. Das ist für mich der Black Metal alter Schule der aufzeigt, wo der Kern, der Ursprung liegt. Natürlich sind auch modernere Sachen i.O., aber dieses Moderne das sich aktuell breit macht ist sehr austauschbar., ungefähr so wie Lyrik Videos. :)) Die Zutaten sind immer gleich, nicht’s für die Ewigkeit. Klar spricht man dami jetzt auch mehr Menschen an, aber das ist ja wie wir hoffentlich alle wissen nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal.

      1. BlindeGardine sagt:

        @Watutinki
        Ich habe das Gefühl deine Diskussionsansätze drehen sich irgendwie im Kreis. Du magst Black Metal der alten Schule, hab ich soweit verstanden. Gleichzeitig stört es dich, dass sich heutzutage ein moderner Sound breitmacht, der betrifft aber ja nunmal in erster Linie Bands die auch durchaus so klingen wollen.
        Der Black Metal den du suchst war nie für ein breites Publikum gedacht und findet natürlich dementsprechend auf eher allgemein aufgestellten Plattformen auch weniger Beachtung, vorhanden ist der aber schon noch und da gibt es durchaus genug Bands, MGLA und Konsorten gehören da aber eben nicht mit dazu. Ob das jetzt noch authentisch ist wenn man mit den heutigen Möglichkeiten auf Teufel komm raus einen Elektrorasierersound der Sorte alte Darkthrone ist mal dahingestellt. Zu kritisieren, dass moderne Bands…nun ja…modern klingen…das erschließt sich mir nicht ganz.

      2. ClutchNixon sagt:

        Der ganze Mensch ist ein Kreis. Zumindest könnte man diese Hypothese durchaus aufstellen. Womöglich hält Watu sein (ihr?) Gebabbel auch für hoch philosophisch. Hernach wird auch dein Kommentar, liebe Gardine, den gleichen Sermon hervorbringen.

    2. Watutinki sagt:

      Es ändert findet ich nur nichts daran, dass es heute relativ austauschbar klingt. Es hat für mich heute eher Death Metal Verhältnise angenommen, da ist es eigentlich auch Wurscht was letztlich dahinter steckt, hauptsache die Mucke ist geil.
      Da kann man jetzt sagen ist heute halt modernere Musik, aber ich denke es ist nicht falsch zu erwähnen, was dem Black Metal großteils verloren gegangen ist.

      1. BlindeGardine sagt:

        Aber es stimmt ja so schlichtweg nicht. DIESEM Black Metal hier fehlt vielleicht das was du suchst. Aber Black Metal an sich hat sich ja nun mal inzwischen weiterentwickelt und diverse Subgenres hervorgebracht, die eben auch mehr oder weniger modern klingen. Das ist halt kein kleiner verschworener, elitärer Kreis mehr.
        Dennoch gibt es diesen Sound den du hier vermisst ja noch zur Genüge, der steht nur eben nicht im Rampenlicht und wird auch nicht universell angefeiert, was ja von den Musikern durchaus auch gewollt und beabsichtigt ist. Da muss man auch gar nicht lange suchen wenn man sich mit der Materie auseinandesetzen will.
        Ich mein klar kannst du dich darüber beschweren, dass viele Black Metal Bands heute zu modern klingen, aber dann hast du vielleicht auch einfach die falschen Bands im Fokus und das geht ja durch deine ständigen Hinweise und Bemerkungen auch nicht weg. Du verlierst ja auch nichts dadurch, dass es neben (für meine Ohren) ewig gestrigen Rumpeltruppen halt auch Bands gibt, die eher modern klingen.

      2. Watutinki sagt:

        „Aber es stimmt ja so schlichtweg nicht. DIESEM Black Metal hier fehlt vielleicht das was du suchst. “

        In dem Fall prangere ich fehlenden, individuellen Charakter an. Lt. deiner Aussage suchst Du so etwas dann nicht?

        „Aber Black Metal an sich hat sich ja nun mal inzwischen weiterentwickelt und diverse Subgenres hervorgebracht, die eben auch mehr oder weniger modern klingen. Das ist halt kein kleiner verschworener, elitärer Kreis mehr.“

        Also die Bands von den ich spreche sehe ich nicht als Subgenre an, das ist einfach nur modern produzierter Black Metal ohne speziellen Charakter. Mgla gehört da für mich dazu. Death Metal im Black Metal Format, hauptsache es fetzt.

        „Dennoch gibt es diesen Sound den du hier vermisst ja noch zur Genüge, der steht nur eben nicht im Rampenlicht und wird auch nicht universell angefeiert, was ja von den Musikern durchaus auch gewollt und beabsichtigt ist.“

        Das mag sein, in der tat bin ich derzeit auch eher vom Dungeon Synth angetan, weil hier noch das rüberkommt, was dem BM abhanden gekommen ist. Beim Black Metal konzentriere ich mich eher auf Highlights, sicher ein Fehler, aber auch der Zeit geschuldet.

        „Du verlierst ja auch nichts dadurch, dass es neben (für meine Ohren) ewig gestrigen Rumpeltruppen halt auch Bands gibt, die eher modern klingen.“

        Bin noch nicht so davon überzeugt, da diese „Rumpeltruppen“ tatsächlich so verbreitet sind, wie Du sagst.
        Das Problem ist ja, ich suche eben keine Rumpeltruppen. Sondern Musiker die was drauf haben, aber trotzdem wissen wo der BM herkommt und wieso er einst so geklungen hat, wie er eben klang.

  15. Steppenwolf sagt:

    Ich find da ist schon was dran, das viele sachen heute austauschbar sind. Das liegt mMn an der Masse an Musik die veröffentlicht wird. Vieles ist davon auch wirklich gut, aber mir fehlen die Alben die Jahrzente überdauern und man in zwanzig, dreißig Jahren noch gerne hört. Dafür ist der Markt viel zu übersättigt…

    Ist das so wirklich so das genug (gute!) Musik in sachen Low Fi rausgebracht wird? Die meiste wirklich gute Zeug ist doch schon gute zwanig Jahre alt. Ich denk an Darkthrone, Beherit, Xasthur, The Revenge und wie sie nicht alle heißen. Sowas gibt es kaum noch zumindest auf diesem niveau, oder liege ich da falsch?

    1. Steppenwolf sagt:

      Ich weiß das ist eher clutch’s ding, aber ich schrei jetzt auch mal nach einer editiertfunktion. Ist ja grauenhauft 🤨

      1. Lichtbringer44 sagt:

        Ich denke solche künftigen Klassikeralben wie damals kommen immer noch zur Genüge raus. Allerdings wird halt heutzutage soviel produziert an, vorallem auch gutem BM das man das ganze als solches nicht mehr wahr nimmt, da es heute quasi unendlich neue Sache gibt und man blind los konsumieren kann dank youtube. Damals hat man sich halt gefreut wenn man irgendwo her mal ne Kassette überspielt hat mit neuer Musik und die lief dann halt für länger da man sich keine Gedanken machen musste irgendwas anderes zu verpassen. Wenn ich jetzt 14 wäre und mir das ein oder andere neue Album anhöre wär es vielleicht auch so daß ich in zwanzig Jahren sagen würde, das war noch richtig gut. Sowie es halt jetzt auch bei mir mit den alten Sachen der Fall ist. Natürlich mit Ausnahmen. Allerdings geht nichts über das scheppernde Schlagzeug von „Bergthrons – Verborgen in den Tiefen der Wälder“ sowas wird soundtechnisch nie wieder produziert und das ist auch OK für mich.

      2. Watutinki sagt:

        Aber gab es in den 90er nicht mehr BM Veröffentlichungen denn je? Ich meine die auch wirklich von einem Label veröffentlicht wurden und nicht nur auf irgendeiner Internet Seite verfügbar sind. Diese Flut an BM Veröffentlichungen kam mir in den 90ern viel schlimmer vor. Und da gab es auch viel mehr Müll, das muss man ganz offen sagen. Und diese Bands gibt’s auch schon lange nicht mehr, die spielen heute wahrscheinlich Hard Rock.

      3. Nether sagt:

        „Aber gab es in den 90er nicht mehr BM Veröffentlichungen denn je?“
        Ohne jetzt nachzuzählen denke ich das nicht. Alleine zwischen ca. 2000 und jetzt haben sich bei mir ungefähr 200-250 Alben angesammelt und ich lege mir grundsätzlich nur zu, was ich vor meinem Geschmack uneingeschränkt rechtfertigen kann. Heißt, die Anzahl der Veröffentlichungen ist weitaus höher.
        In den seeligen 90ern war das dann doch beschränkter.
        Wie man Mgla und da vor allem „Exercises In Futility“ musikalisch für austauschbar halten kann, entzieht sich definitiv meiner Kenntnis. Man nenne mir eine Band, die ähnlich klingt. (Und bitte keine Klone wie Groza!)

  16. Lichtbringer44 sagt:

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das in den 90ern mehr veröffentlicht wurde als heutzutage, sorry. Allerdings wollte ich damit auch sagen das es heute einfach viel einfacher ist an die Mucke zu kommen und permanent neue Sachen zu hören und dadurch einiges untergeht. Früher musste ich mir neue Mucke bestellen, und dann hab ich halt erstmal paar Monate nur die 10 Platten gehört und heute mach ich youtube an höre kurz rein und bestell mir dann die Platte falls es gefällt. Und in der Zwischenzeit gibt’s schon wieder drölfzig neue Alben auf youtube die potentiell gefallen könnten. Soviel Musik und keine Zeit um alles durchzuhören was kommt. Was ich sagen will und was ich selber auch bei mir merke das man eher konsumiert als sich intensiv mit jeder Veröffentlichung zu befassen. Alleine weil mir persönlich auch inzwischen die Zeit durch Familie, Arbeit etc. fehlt. Schade.

  17. Steppenwolf sagt:

    ,,Was ich sagen will und was ich selber auch bei mir merke das man eher konsumiert als sich intensiv mit jeder Veröffentlichung zu befassen. Alleine weil mir persönlich auch inzwischen die Zeit durch Familie, Arbeit etc. fehlt. Schade.“

    Das würd ich genauso unterschreiben. Ich hab zig Alben wo ich, wenns hoch kommt, nur mal kurz reingehört habe und mir fehlt die Zeit aber auch die nötige ruhe mal ein Album im ganzen durchzuhören. Dann sind halt auch viele Sachen dabei, da musst du einfach auch grad in stimmung für sein und das hörst du nicht einfach vorm Bett gehen.

  18. BlindeGardine sagt:

    Die Musiklandschaft und das Konsumverhalten haben sich halt einfach geändert, es gibt heute einfach viel viel viel mehr in viel viel viel kürzerer Zeit, durch Internet und die erleichterten Möglichkeiten von Eigenproduktionen ist das Angebot insgenam viel größer. Ist doch klar, dass da auch vieles austauschbar klingt und sich wiederholt. Es ist aber halt auch wirlich schwierig heute noch was wirklich spannendes eigenständiges rauszubringen, denn viele Grenzen sind einfach ausgelotet und die Genre definierenden Klassiker geschrieben, Pionierarbeit kann halt nur einmal geleistet werden. Trotzdem gibt es ja innerhalb dieser Grenzen gute und eigenständige Bands mit einem eigenen Charakter und Wiedererkennungswert, auch im Old School Sektor.

    1. Lichtbringer44 sagt:

      So isses. Damals war halt alles „neu“. Dennoch gibt es auch jetzt noch Alben die definitiv das Potenzial haben Klassiker zu werden. Grade die Thrice Wochen von WITTR die letzte Blut aus Nord oder eben die exercises in futility von Mgla sind einfach ganz groß und werden ihren Platz finden im ewigen BM Thron mit all seinen Subgenres.

  19. nili68 sagt:

    Die Wirtschaft suggeriert einem halt, dass man nicht glücklich sein kann, wenn man nicht mindestens 1 Mio. Albem besitzt und so sehr es mich auch schmerzt, die Jugendkultur-Musik (Black) Metal ist halt grundsätzlich nicht für die Ewigkeit gemacht, da man irgendwann halt erwachsen wird. Das wollen solche Kindsköppe wie wir halt nicht wahrhaben und laufen den Gefühlen der Jugend hinterher, die wir aber nicht mehr haben und deshalb „fehlt“ der Mainstream Musik auch immer was, „klingt nicht mehr so wie früher boo hoo“ und man greift zu wahren Bands, über den der Rest der Welt lacht, warum’s solchen Schrott heute noch gibt.. oder so. Einer muss ja die Wahrheit sagen..

    1. nili68 sagt:

      Ach ja, noch extra @Watutinki

      Das war jetzt eher allgemein, aber Black Metal ist keine besondere Musikrichtung..

  20. Cynot sagt:

    Die Diskussion über Black Metal heute-früher, Produktion, etc. erinnert mich an die Szene aus Herr der Ringe, als Gollum und Sam über die Zubereitung des Essens streiten. Gollum möchte es lieber roh und zappelnd und bei Sam muss es gut zubereitet sein.

    https://www.youtube.com/watch?v=JXuqJ4c1dxE

    1. nili68 sagt:

      Sam ist aber ein Hobbit und Gollum ein… ähm Gollum halt (Ehemaliger Hobbit), also hinkt das, weil nicht die selbe Spezies und wenn Black Metaller sich in der Rolle des Gollum sehen, was sagt das dann über die aus?
      Oh man.. LOL

      1. Cynot sagt:

        Gollum steht natürlich für die BM-Nerds, die keine Sonne sehen und Sam für die „normalen“ Fans.

      2. nili68 sagt:

        Ich dachte Sam steht für Nuclear Blast.. nee, schon klar. 😉

      3. Cynot sagt:

        Müsste nicht Sauron Nuclear Blast sein? Der will doch alles an sich reißen. Wobei die glattgeleckten Elben vielleicht besser passen.

    2. Watutinki sagt:

      Sam will es nicht nur gut zubereitet haben, er möchte es auch mit dem richtigen Ambiente genießen, mit Kerze, Wein und Violine.
      Und wenn ihr mich fragt, ist es das was heute dem BM fehlt, es muss roh sein und zappeln, aber es muss/kann eben auch romantisch sein.
      Transilvanian Hunger, alte Gorgoroth, Carpathian Forest, auch Dimmu Borgir (For all Tid, Stormblast) oder denkt Mal an Covenants „In times before the light“ etc., das ist Natur Romantik pur.

      Ist zwar ne‘ wunderbare Steillage für blöde Kommentare, aber deswegen ja kein Grund der Wahrheit ins Geischt zu sehen. 🙂
      Mgla oder The Spirit haben davon nichts, das ist einfach nur genialer BM geradeaus!

      1. nili68 sagt:

        >Ist zwar ne‘ wunderbare Steillage für blöde Kommentare<

        Das sind die besten Kommentare!