Anneke van Giersbergen - Drive

Review

Galerie mit 31 Bildern: Anneke van Giersbergen - Anneke van Giersbergen, European Tour 2013

Mit THE GATHERING wurde Anneke van Giersbergen in der Rockszene europaweit berühmt. Mit ihrem Projektnamen AGUA DE ANNIQUE bzw. mit ihrem eigenen Namen, konnte sie bisher ebenfalls kleinere Erfolge für sich einheimsen. Das neue Album der sympathischen Holländerin, welches den Titel „Drive“ trägt, wird nicht nur alte Fans begeistern, sondern auch viele neue hinzugewinnen können. Denn „Drive“ ist ein Hitalbum geworden, dass keine Wünsche offen lässt.

Anneke van Giersbergen ist mit einer himmlischen Stimme gesegnet. Bei THE GATHERING wurde sie teilweise ziemlich theatralisch eingesetzt, um der Musik zu entsprechen. Seitdem sie solo unterwegs ist, legt Anneke häufig ein noch weiteres Spektrum an den Tag. Nicht, dass die Theatralik auf der Strecke geblieben ist, nein, sie wurde lediglich nicht mehr so in den Vordergrund gedrängt, wie zu THE-GATHERING-Zeiten. Dabei präsentiert sich die Sängerin samt Band äußerst kraft- und druckvoll. Besonders die klasse Arbeit der Gitarristen Gijs Coolen und Ferry Duijsens soll an dieser Stelle hervorgehoben werden.

Neben puren (Hard-)Rock-Stücken wie „We Live On“ (tolle Atmosphäre), „Treat Me Like A Lady“, dem Titelsong „Drive“ oder „The Best Is Yet To Come“, die allesamt durchaus tanzbar (im positiven Sinne) sind, gibt es auf „Drive“ auch ein paar ruhigere Songs wie „My Mother Said“ oder „Mental Jungle“ (mit orientalischem Gastsänger). Insgesamt ist die Hitdichte auf dem Album extrem hoch. Es gibt keinerlei Ausfälle oder Stücke, die man weiterskippen möchte. Ein Händchen für gute Songs hatte Anneke schon immer und auf „Drive“ beweist sie wieder einmal, dass die Vollblutmusikerin auch ohne ihre ehemaligen Mitstreiter künstlerisch sehr erfolgreich sein kann.

Fazit: „Drive“ ist ein kurzweiliges, super produziertes und vor allem authentisches Album geworden und mit Songs bestückt, die sich relativ schnell ins Hirn einbrennen, ohne dabei langweilig zu werden. Zwar bei weitem kein Metal, dafür jedoch Rock, den sich nicht nur Anhänger von THE GATHERING geben sollten.

13.09.2013

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7 Kommentare zu Anneke van Giersbergen - Drive

  1. El Honk sagt:

    Niemand hier bei metal.de würde diesen Käse-Poprock abfeiern, wenn Annekes Name nicht auf dem Teil stehen würde. Mann Mann Mann…

  2. The Bleak sagt:

    Mal sehen, ob man von dir irgendwann auch mal qualifizierte und nützliche Aussagen vernehmen wird. Momentan arbeitest du eher hart daran, deinem Nickname gerecht zu werden.

  3. El Honk sagt:

    oho, kann da jemand Kritik nicht ertragen? Ich dachte, hier kann jeder seine Meinung sagen, ohne gleich angekackt zu werden… Muss man denn gleich eine Doktorarbeit schreiben, wenn amn nicht derselben Meinung ist wie der im Review?

  4. The Bleak sagt:

    Da ich nicht zu der Seite gehöre, ist dein Theater etwas unangebracht. Wenn du deinen Dünnsech von dir gibst, musst du auch damit rechnen, dass dir jemand Feuer gibt. Nenn‘ es bitte nicht Kritik, das spottet jeglicher Beschreibung. Keine Sorge, von dir wird in diesem Leben niemand mehr eine Doktorarbeit erwarten, Glück gehabt.

  5. El Honk sagt:

    Mir Dünschiss vorwerfen und selbst nur mimosenhafte Gülle schreiben, das sind mir die richtigen 😀

  6. Papst sagt:

    Gesanglich hat sich de olle Anekke über die Jahre sehr gesteigert. Hohes Niveau würde ich heute meinen. Im Gegensatz zu The Gathering Zeiten wars eher bescheidenes Gejaul. Dieses Album ist das beste was bisher aus ihrem Kehlchen kroch. Und ein verdammt gutes und abwechslungsreiches Songwriting gibts gratis oben drauf.

    9/10
  7. akula sagt:

    Naaja. Ich will ehrlich sein. Wir haben hier eine der schönsten Stimmen des Planeten, eine der bezauberndsten Personen auf dieser Welt, aber ansonsten habe ich ein Stück Musik vor mir, das es mit dem Wort Belanglos ganz gut trifft. Hier offenbart sich leider – Anneke ist mit gutem Songwriting nicht gesegnet. Wir haben Standardtakte und -Strukturen, kitschigen Mädchen Pop-Rock, der sich Avril und Konsorten auf holländische Art angleicht. Klar, klasse produziert und eingespielt. Aber etwas Besonderes in der Musikwelt? Das schafft Anneke leider nur mit ihren vielen Musikerkollegen zusammen und damals mit The Gathering.

    Ich werd versuchen noch ein paar mal rein zu hören, aber es ist schon arg schwer das zu ertragen. Vorhersehbar, schnulzig, kaum was hängen bleibt. Ihr Vorgänger war da ein Stück weit anders.

    6/10