Born For Burning - The Ritual

Review

BORN FOR BURNING wurde 2012 von Mickael Broberg (ebenfalls Sänger bei UNANIMATED, ex-CELESTIAL PAIN, ex-DAMNATION) als Hommage an BATHORY gegründet. 2013 nahm Mickael die ersten drei Songs auf, wobei „Destruction Eternal“ auf einer Compilation-LP landete und die beiden anderen Songs 2014 als 7″, jeweils via Critical Mass Recordings, veröffentlicht wurden. Für zwischenzeitliche Live-Aktivitäten wurden aktive als auch ehemalige Mitglieder von BLOT MINE, MIDVINTER, SETHERIAL und IN AETERNUM verpflichtet, wobei BORN FOR BURNING noch immer als Soloprojekt gelten. Nun liegt mit „The Ritual“ das Debütalbum des Schweden vor.

„The Ritual“ von BORN FOR BURNING – auf den Spuren der frühen BATHORY

BORN FOR BURNING beschwören die Stimmung einer der Gründerväter des ursprünglichen Black Metals. Simpler, roher, eingängiger und böse tönender Metal mit dunkler Atmosphäre im Geiste der frühen bis mittleren Achtziger und im Geiste von BATHORY. Die Wurzeln des Old School Black Metals, der noch viel Thrash Metal als auch ursprünglichen Death Metal enthält. Da passt es natürlich wie die Faust aufs Auge, dass das Cover sofort an „The Return…“ erinnert. Bei aller vorherrschenden Primitivität unterschreiten BORN FOR BURNING aber dennoch nicht ein Mindestmaß an Qualität. Die simplen Powerchords pulsieren, der Gesang ist kratzig und knurrend, wie Quorthon auf den ersten Alben, das wuchtige Schlagzeugspiel ebenfalls einfach aber effektiv gehalten, der Sound ist dreckig. Hier treffen thrashige Riffs auf dezente Melodie („Under The Flame“) sowie Elemente des frühen, flotten Death Metals mit massivem Double-Bass („Master“). Ein klitzeklein wenig Epos in Form von dezenten Synthesizern und Chören hat sich auch eingeschlichen. „The Ritual“ liegt stilistisch zwischen „The Return…“ und „Under The Sign Of The Black Mark“ – pechschwarzer Proto Black Metal mit Ecken und Kanten. Originell sind BORN FOR BURNING damit natürlich überhaupt nicht, wenngleich es sich hier nicht um eine pure Kopie handelt. Hier wird BATHORY Tribut gezollt, nicht mehr und nicht weniger. Das Original ist und bleibt aber mal wieder unerreicht.

12.12.2019

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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