Edguy - Monuments

Review

Galerie mit 22 Bildern: Edguy - Monuments Tour 2017

EDGUY feiern Silberhochzeit. Neben einer Jubiläumstour, wird die Sause mit der Best-Of-Compilation „Monuments“ begossen. Die erscheint in verschiedensten Versionen mit allerlei Schnickschnack. Basis des Reviews ist die Doppel-CD-Variante, der im Verkauf auch noch eine Live-DVD beiliegt. Satte 28 Tracks bringen die CDs auf die Waage. Die ersten fünf davon sind brandneu und stellen das erste Studiomaterial seit dem 2014er Output „Space Police – Defenders Of The Crown“ dar.

Der Opener „Ravenblack“ wurde bereits als erste Single vorab veröffentlicht. Der Song ist eine Midtempo-Hymne, wie sie seit „Tinnitus Sanctus“ typisch für die Band sind. Der Refrain geht augenblicklich gut ins Ohr und regt zum mitsingen an. Ganz schön poppig, aber ein gelungener Einstand! „Wrestle The Devil“ präsentiert sich im Anschluss als erdiger Hardrocker, der ordentlich nach vorne geht. „Open Sesame“ schlägt in eine ganz ähnlich Kerbe. Die vermehrten Chöre erinnern allerdings an die frühen Power-Metal-Tage der Band. „Landmarks“ bietet anschließend die volle Ladung „Zurück zu den Wurzeln“. Schnelle Drumbeats treffen auf melodische Riffs und einen Refrain, der an HELLOWEEN zu „Keeper“-Zeiten erinnert. „The Mountaineer“ sitzt stilistisch irgendwo zwischen den Hard-Rock-Affinen EDGUY und ihrer Power-Metal-Variante. Der Refrain zündet hier leider nicht so ganz. Die neuen Songs sind also weitestgehend überzeugend und zollen allen Entwicklungsphasen der Band angemessen Tribut.

EDGUY lassen keine Wünsche offen

Anschließend geht es dann einmal quer durch die Banddiskographie. Leider sind die Songs nicht chronologisch geordnet. So dürfte es Neueinsteigern etwas schwer fallen, die Entwicklung der Band nachzuvollziehen. Ansonsten gibt es an der Zusammenstellung nichts zu meckern. Aktuelle, eher am Hard Rock orientierte, Hits wie „Love Tyger“ oder „King Of Fools“ sind gleichermaßen vertreten wie Hymnen der Marke „Vain Glory Opera“ oder „Judas At The Opera“, die für die Power-Metal-Phase der Band prägend waren. Als kleines Schmankerl gibt es zum Abschluss mit „Reborn In The Waste“ noch einen bislang unveröffentlichten Song aus der Aufnahmesession zum „Savage Poetry“-Album. Der haut einen nicht vom Hocker und ist daher eher etwas für Komplettisten. Wie eingangs erwähnt, kommt das Package auch noch mit einer DVD daher, die einen Mitschnitt von der 2004er Tour zum „Hellfire Clube“-Album enthält. Zum Review lag dieser aber leider nicht vor.

„Monuments“ ist die absolute Vollbedienung in Sachen EDGUY. Zum 25-jährigen Jubiläum präsentiert die Band eine Compilation, die sowohl Fans als auch Neueinsteiger mit einem fetten Grinsen zurück lassen wird. Hier ist zugreifen angesagt!

07.07.2017

"Irgendeiner wartet immer."

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