Einherjer - Norse And Dangerous (Live... from the Land of Legends)

Review

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Für EINHERJER war 2021 trotz aller Widrigkeiten ein erfolgreiches Jahr. Mit ihrer Rückkehr zu Napalm Records veröffentlichten sie ihr neues Studioalbum „North Star“, das positiv aufgenommen wurde und zudem haben sie noch ein Re-Release von ihrem Debütalbum „Dragons Of The North“ im Gepäck gehabt, das in dem Jahr seinen 25. Geburtstag feierte. Und da in Norwegen im Frühjahr 2021 alles schon etwas entspannter gesehen wurde als hier, konnte die Band Ende Februar ein Releasekonzert in ihrer Heimatstadt Haugesund spielen, das sie nun als erste Liveveröffentlichung der Bandhistorie veröffentlichen.

EINHERJER spielen ein Best-Of-Set als Releaseshow

Bei Releaseshows ist es ja oft so, dass Stücke des neuen Albums einen Hauptteil des Sets einnehmen. Das ist natürlich durchaus legitim, macht die Auswertung als Livealbum aber immer ein bisschen fad, da dadurch das Gefühl entsteht, das gerade erworbene Album noch ein zweites Mal mit anderem Sound zu erwerben. Erfreulich ist daher, dass EINHERJER zwar natürlich auch drei starke Stücke von „North Star“ präsentieren, aber zeitgleich auch in der Mottenkiste graben.

Natürlich wird „Dragons Of The North“ mit dem Titeltrack und „Ballad Of The Swords“ bedacht, schließlich feiert das Debüt eine Art zweiten Release zu dem Zeitpunkt, doch auch das vielgelobte „Norrøne Spor“ ist mit vier Stücken vertreten. Aber zwischen der vergangenen Handvoll Jahre und 1996 haben die Norweger ebenfalls Material veröffentlicht, das mal mehr, mal weniger gut bei uns ankam und so findet sich mit „Ironbound“ ein Stück vom letzten Album vor der zeitweiligen Auflösung „Blot“, zwei Songs von „Av Oss, For Oss“ und als Rausschmeißer der Titelsong von „Far Far North“ auf dem Livealbum wieder. Der Sound ist dabei organisch und versprüht genug Liveatmosphäre, zu viel nachbearbeitet wurde nicht.

„Norse And Dangerous (Live… From The Land Of Legends)“ ist für Fans und Einsteiger geeignet

EINHERJER nehmen uns in knappen 70 Minuten auf eine Reise durch ihre Bandgeschichte. Dabei wird auf großartige Ansagen und Publikumsinteraktionen weitestgehend verzichtet. Das ist nicht weiter dramatisch, da die wenigen Ansprachen auf Norwegisch gehalten sind, was außerhalb ihres Heimatlandes eher wenig Leute verstehen. Dank der heterogenen Setlist besitzt das Livedokument einen guten Überblick über das Schaffen der Band und kann sowohl Einsteiger abholen als auch Fans zufriedenstellen. Einzig eine visuelle Komponente in Form einer Blu-Ray wäre noch wünschenswert gewesen.

29.07.2022

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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