Gamma Ray - No World Order

Review

Galerie mit 15 Bildern: Gamma Ray - Rock Hard Festival 2019

Wird „No World Order“, die mittlerweile siebte Studioscheibe der Hamburger Power-Götter GAMMA RAY, es schaffen, an den Erfolg anzuknüpfen, den das stattliche Vorgängeralbum „Powerplant“ bei Fans und Fachpresse verbuchen konnte? Nun, schon das traditionelle Alien-Fantasy-Artwork, das ja schon seit längerem zum Markenzeichen der GAMMAs geworden ist, deutetet eine konsequente Fortsetzung des lyrischen und musikalischen Konzeptes von Alben wie „Powerplant“ oder „Somewhere out in Space“ an. Und in der Tat, NWO geht schon mit den ersten beiden Granatensongs „Dethrone Tyranny“ und „The Heart of the Unicorn“ in die Vollen. So lasse ich mir klassischen Speed-Metal auch anno 2001 noch schmecken, kernig-variabler Gesang von Meister Hansen, dazu schnelle und griffige Riffs, die den Liedern eine nimmer endende Energie geben. Aber diese Trademarks dürften allen Die-Hard-Fans ja ohnehin schon ans Herz gewachsen sein. Weiter geht es mit „Heaven or Hell“, dessen Refrain klar an den HELLOWEEN-Evergreen „I want Out“ angelehnt scheint, was dem starken Titel leider den Originalitätsbonus raubt. Der Titeltrack selbst ist für die Verhältnisse der Band sehr schnell und speedig ausgefallen, was ihn zu einem klaren Highlight der Platte macht. Weiterhin würde ich noch „Damn the Machine“ und das epische „Fire Below“ zu den Highlights des Outputs rechnen. Generell kann behauptet werden, dass NWO eine sehr schnelle und kraftvolle Veröffentlichung darstellt, die nur deshalb keine Höchstpunktzahlen abräumt, weil sie doch ein bisschen zu sehr nach den Vorgängeralben kling. Mein Fazit dennoch: Gamma Ray haben es mal wieder allen gezeigt: Wenn es einen legitime Erben auf den Speed-Metal-Thron von HELLOWEEN gibt, dann sollte man die GAMMA-RAY-Crew in die ganz enge Auswahl nehmen!

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08.09.2001

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5 Kommentare zu Gamma Ray - No World Order

  1. wintersoul sagt:

    "ILLUMINATE! YOU NEVER TAKE CONTROLL!" schallt es, als mächtiger Chorgesang , mir entgegen. Hammer Intro! Dem folgt der Song Dethrone Tyranny, welcher etwas bissiger als von Gamma Ray gewohnt, aus den Boxen dröhnt. Mit The Heart of The Unicorn, dem folgenden Titel, ist sogar ein richtiger Hit, im Stile eines "Painkiller" auf der Scheibe. Dieses Album bestätigt jedenfalls das Statement eines Herrn Hansen, der im Rock Hard verlauten liess, dass im Heavy Metal jedes Riff schon gespielt wurde, und man Hauptaugenmerk darauf legen müsse, dass es gut kracht, und man dazu bangen kann. Fazit: Keinen Strich Innovativ, dafür ein kompaktes Metal Album mit Vollbedienung!

    9/10
  2. Andreas Huettner sagt:

    Entgegen des Reviews von DanDevil hier auf der Seite würde ich behaupten daß diese Gamma Ray um einiges (!!!) weniger Speed-lastig ausgefallen ist als die beiden Highspeed-Vorgänger "Somewhere out in Space" und "Powerplant". Die Songs auf "NWO" leben eher von einer variableren Geschwindigkeit bei einfacherem Songaufbau und von mächtigem Riffing das mich stellenweise an die zweite und dritte Scheibe von Warrior erinnert. Ausserdem ist mit "Solid" ein Song auf dem Album enthalten der fast 1:1 von Judas Priest`s "Rapid Fire" abgekupfert ist. Alles in allem eine Scheibe die mir durch ihre relativ einfache, dafür aber sehr eingängige, Machart und ihre abwechslungsreichere Songauswahl besser gefällt als die beiden Vorgänger.

    9/10
  3. Florian sagt:

    So, da ist es also, das neue Gamma Ray und es ist der absolute Hammer. Wer Metal auch nur etwas abgewinnen kann kommt an diesem Album nicht vorbei. Ein spezielles Lied kann und will ich nicht herausgreifen, weil alle absolut genial sind. KAUFEN KAUFEN KAUFEN

    10/10
  4. Anonymous sagt:

    Wenn man vom neuesten Helloween ausgeht, muss ich diese Wertung leider geben, denn: zugegeben, die Songs gehen leicht ins Ohr und das Album macht richtig Spaß, aber leider nur bis zum 4ten Mal anhören, dann wird’s langweilig, und zwar sehr. So wars jedenfalls bei mir: es liegt jetzt seitdem es rausgekommen ist bei mir in der Ecke.

    6/10
  5. Anonymous sagt:

    Mir gehen alle Lieder bis auf "Eagle" direkt ins Ohr. Auf jeden Fall ist dies ein Album zum direkten durchhören! Wirklich Klasse! Besonderst gut sogar gefiel meiner Schwester "Lake of Tears", die bis dahin nur eine sogenannte Musikrichtung namens Hip Hop (oder wie man das schreibt) gehört hat. (Dann kam Evanescence,Green Day, System of A Down etc.! Also eine wundersame Wandlung!)

    Super Band! Super Album!

    9/10