Goath - III: Shaped By The Unlight

Review

Galerie mit 10 Bildern: Goath - Dark Easter Metal Meeting 2019

Fast genau drei Jahre nach ihrem zweiten Album „II – Opposition“ kehren die süddeutschen Black/Death Metaller GOATH mit „III: Shaped By The Unlight“ zurück. Und wie! In der bis dato wohl organischsten Produktion und auch einer neu gefundenen Freude am Inkorporieren aller dem teuflischen Genuss dienenden Elemente, egal ob Death, Black, Thrash oder mal ein paar Ausflüge Richtung Heavy Metals so wie  gar – oh Schreck! – Cleangesang!

GOATH geben volles Pfund und bedienen sich dabei wo sie wollen

Ob es das SLAYER’eske Opening in „Symbiosis Of Vengeance And Guilt“, der beinahe grindige 2-Minuten-Wadenbeißer „Pretending To Serve While Raping“ oder die entfernt an INQUISITION erinnernden Riffs und Vocals in „Dissolving Flesh Redemption“ sind, GOATH probieren sich hier schamlos neu aus, bleiben aber zu jeder Sekunde hörbar sie selbst. Dabei haben sie noch die Dreistigkeit, in ihrem abwechslungsreichem und teuflischen Gebräu noch außerordentlich eingängig zu Werke zu gehen. Manche sehr primitive Parts gehen beinahe in Richtung War Metal, dann kommt vielleicht eine thrashigere oder todesmetallisch angehauchtere Passage daher,  dabei alles nachvollziehbar und toll aneinander gesetzt.

Tracks wie „Epitome Of Perpetual Rage“ und „Smoltification“ vereinen gut Death-Metal-lastiges Geprügel mit flirrenden Black-Metal-Leads und das Sahnestück „Impregnated With Black Fire“ zum Schluss nimmt sich dann noch einmal Zeit und überrascht mit klassischen Metal-Einflüssen. Auch „Perception“ bietet viel Abwechslung und ein eher getrageneres Songwriting über seine sechs Minuten Laufzeit.

„III: Shaped By The Unlight“ ist ein frühes Black/Death-Jahreshighlight

Das neue Album ist das wohl songwriterisch bisher ausgefeilteste Album der Band bislang, gleichzeitig in Sachen Attitüde und Produktion so authentisch old-schoolig und immer noch sehr rau und aggressiv unterwegs, dass es eine wahre Freude ist. GOATH waren schon auf ihren vorigen Alben gut und eine Empfehlung für jeden, der nur entfernt etwas für Death/Black übrig hat, aber das neueste Album gehört in diesem Frühjahr definitiv mit zum Pflichtprogramm. Warm anziehen, frischer wirds nicht!  Mit einer wahren Ladung an zündfreundigem Schießpulver in der Hinterhand auf „III: Shaped By The Unlight“ wird es spannend zu beobachten, wohin die Zukunft GOATH führen wird. 666 Ziegen würden dieses Album weiter empfehlen.

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02.04.2021

"You can't spell Funeral without Fun!"

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3 Kommentare zu Goath - III: Shaped By The Unlight

  1. Hail Grishnakh sagt:

    An Abwechslung fehlt es dem Song schonmal nicht. Erinnert mich ein bisschen an Behemoth ab ‚The Satanist‘, was jetzt nicht unbedingt positiv zu bewerten ist.

  2. Watutinki sagt:

    Das Ganze ist derart übertrieben klischeehaft, angefangen vom Video, über den Bandnamen und gerade auch was die Mucke angeht, die Lyrics ziehe ich mir am besten gar nicht erst rein. Wer so etwas Ernst nehmen kann, ok, mein Fall ist es nicht. Da ziehe ich mir lieber noch mal die neue Mork rein, die den BM mit deutlich mehr Stil und Ernsthaftigkeit fabrizieren und hier ja leider immer noch nicht mit einem Review bedacht wurden.

  3. Hail Grishnakh sagt:

    Ja… das ganze drumherum hat auch sehr was von Belphegor