Iron Savior - Battering Ram

Review

Galerie mit 20 Bildern: IRON SAVIOR - Rockharz Open Air 2014

Ich geb’s zu, mit Iron Savior konnte ich bisher nicht wirklich viel anfangen. Sie waren für mich immer nur eine Power-Metal Band unter (zu) vielen. Umso überraschter war ich, als deren neueste Scheibe in meinem CD Schacht rotierte und mit kräftigem, Judas Priest-lastigem Sound aufwartete.
Einen Originalitätspreis gewinnt man damit im Jahre 2004 zwar nicht mehr aber Piet und seine Mannen sind ja auch schon etwas im gesetzteren Alter und wahrscheinlich von klein auf mit diesem Sound verwurzelt. Zwar taucht auch ein ums andere mal ein Zitat von frühen Helloween und Gamma Ray auf, aber 1. läßt sich sowas heute im Power- Metal Sektor schwerlich vermeiden, 2. darf man das aufgrund der eigenen Vergangenheit sowieso (Piet Sielck hatte zu Beginn der Helloween’schen Karriere seine Finger mit im Spiel), und 3. gibt es bei weitem schlechtere Bands zur Inspiration.
Deswegen hauen Tracks wie „Battering Ram“, „Tyranny Of Steel“ und die restlichen Dampfhämmer auch ordentlich rein, laden zum Bangen regelrecht ein und sind als (Metal-)Partymucke bestens geeignet. Zischt mal ein paar Bierchen und ihr werdet sehen, mindestens das Füßchen wird mitwippen. Hier werden auf jeden Fall sämtliche Heavy Metal Klischees bedient und das ist in diesem Fall auch sehr gut so. Am Ende der Platte nimmt man bei „Machine World“ den Fuß dann auch mal vom Gas, bevor mit „H.M. Powered Man“ nochmal richtig durchgestartet wird, um ein sehr feines Power Metal Album zu beschließen. Stählerne Qualität made in Germany und uneingeschränkt zu empfehlen.

12.10.2004

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