Kavrila - Rituals I

Review

Wenige Monate ist es erst her, dass KAVRILA ihr Debütalbum „Blight“ veröffentlicht haben – und damit einen durchaus starken Eindruck hinterlassen konnten. Heuer folgt nun die Neuauflage des Demo-Albums „Rituals I“ auf Vinyl.

Veröffentlichung mit exklusivem Bonustrack

In einer Auflage von 300 Stück macht das Quartett seinen Doom Punk damit für den heimischen Plattenteller verfügbar. Die treffende Beschreibung des musikalischen Stils der vier Herren lieferte bereits die 2016er-Review von „Rituals I“: „[G]radlinige Mischung aus ranzigem Metal, Punk, Doom und Post-Hardcore mit bis zum Anschlag aufgedrehten Gitarren und manisch überdrehtem Schreigesang“, nannte Kollege Maronde die Marschrichtung von KAVRILA. Dabei bescheinigte er der Truppe einen intensiven und mehr als ordentlichen Einstand: eine Einschätzung, die natürlich auch für die Demo-Neuauflage unvermindert Gültigkeit besitzt.

Ergänzend zum bereits bekannten Material von KAVRILA spendiert die B-Seite einen exklusiven Bonustrack: „Drone In Minor Sadness“ ist ein 14-minütiges Ungetüm, das auch Kennern des Demos einen Anreiz zum Erwerb des Vinyls bieten sollte.

Besser nicht zu lange zögern

„Rituals I“ ist über den Bandcamp-Auftritt von KAVRILA beziehbar – aufgrund der Limitierung sollte man mit der Anschaffung der Scheibe aber nicht allzu lange zögern. Das Vinyl kommt inklusive Einleger für die Lyrics und in der Farbe „milchig-weiß“.

29.06.2018

Iä! Iä! Cthulhu fhtagn!

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1 Kommentar zu Kavrila - Rituals I

  1. Schraluk sagt:

    Was für ein Bastard dieser Brocken namens ‚Rituals I‘. Fand das Album-Debut ja schon richtig dick, aber die 5-Track EP knallt das noch mal komplett gegen Wand. Angepisst, dreckig, sabbernd und mies. Dies gilt für alle fünf dargebotenen Songs. ‚Pain‘ kommt mit ner ordentlichen Post-Hardcore Schelle, die so n lütten Converge-Einschlag mitbringt, ohne dabei aber so chaotisch oder technisch abzugehen, ‚Retch‘ ist n Nackenbrecher und rockt wie Scheisse, während ‚Collapse‘ wieder ungestümer ist. ‚Night‘ ist mit seiner catchy-Gitarre mein Fave, der Gesang hier erinnert mich an irgendjemanden und ich könnte kotzen, dass ich nicht draufkomme.Am Ende gibt es dann mit ‚Drone In Minor Sadness‘ einen knapp 15-minütigen Koloss, dessen Name wie die Faust auf den Nagel trifft. Geil. Geil. Geil. Und aus Hamburg. Sowieso der geilsten Stadt der Welt;-).

    8/10