Magnum - Sacred Blood - Divine Lies

Review

Galerie mit 24 Bildern: Magnum - Rock Hard Festival 2019

MAGNUM sind einfach nicht totzukriegen. Das ist auf der einen Seite Futter für die Kritiker, die der Band schon seit einer gefühlten Ewigkeit vorwerfen altbacken zu klingen. Andererseits unterschreiten die Briten mit ihren Scheiben aber nie ein gewisses Qualitätslevel – sehr zur Freude der Fans. Da macht auch das neue Album “Sacred Blood – Divine Lies” keine Ausnahme. Bleibt also nur die Frage, wie gut das neunzehnte (!) Studioalbum der Band im Vergleich zu den Vorgängern ist.

Der direkte Nachbar “Escape From The Shadow Garden” hat mich nicht so wirklich gepackt (tut er auch heute noch nicht), war aber trotzdem noch ein gutes Album. Auch das neue Album bietet MAGNUM-Stoff in Reinkultur. Im Prinzip gehen MAGNUM also immer noch den gleichen Weg, wie sie ihn seit ihrer Reunion beschreiten. Es wird auch auf “Sacred Blood – Divine Lies” wieder das ganze Spektrum des MAGNUMschen Sounds aufgegriffen. Großartige Überraschungen oder stilistische Neuerungen halten sich auch auf der aktuellen Platte in überschaubaren Grenzen. Eigentlich erwartet so etwas aber auch niemand von der Band.

Der titelgebende Opener jedenfalls, ist ein typischer Rocker mit Ohrwurmcharakter, der auch live wunderbar funktionieren dürfte. Gleiches gilt für das Highlight “Gypsy Queen”, das gleichfalls Gänsehautmomente wie knackige Riffs zu bieten hat. Unmöglich sich bei dem Song nicht im Rhythmus zu bewegen. “Twelve Men Wise And Just” hingegen wird balladesk eingeleitet, legt aber ordentlich an Härte zu und kann durch einen interessanten Mittelteil überzeugen. Ein weiteres Highlight, das neben den Klassikern im Live-Set bestehen kann, ist “Princess In Rags (The Cult)” und auch “A Forgotten Conversation” kann ebenso überzeugen, wie die Radionummer “Your Dreams Won’t Die”. Mit “Crazy Old Mothers” und “Quiet Rhapsody” haben sich auch zwei Nummern auf die Scheibe geschlichen, die die Qualität der oben genannten Stücke nicht erreichen. Das ist zwar schade, aber irgendwie kein Beinbruch, da die anderen Stücke dieses Manko elegant ausgleichen. Angemerkt sei an dieser Stelle noch, dass das Album Zeit braucht, um zu wachsen. Gesteht man “Sacred Blood – Divine Lies” diese Zeit zu, wird man einige Perlen entdecken.

Tony Clarkin, Bob Catley und ihre Mannen machen also über weite Strecken das, was sie am besten können: geilen Bombast-Rock mit epischen und sehr atmosphärischen Momenten. Das wollen die Fans hören und das bekommen sie auch. Wer mit MAGNUM bislang noch nichts zu tun hatte, greift erst einmal “On A Storyteller’s Night” oder “Vigilante” ab, wird danach aber auch von “Sacred Blood – Divine Lies” bestens bedient.

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04.03.2016

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