Malevolent Creation - Eternal

Review

Galerie mit 22 Bildern: Malevolent Creation - Tour 2020 in Mannheim

Die U.S.-Death-Metaller MALEVOLENT CREATION sind seit jeher bekannt für ihre kompromisslose, schnelle und technisch perfekte Musik, für ihre harten und gnadenlosen Texte, die manchmal auch sehr kritisch beäugelt wurden in der Szene und natürlich für ihre häufigen Besetzungswechsel. Nimmt man alle Musiker zusammen, kommt man locker auf über 20 (!) Personen, die bereits in der Band aktiv waren. Somit ist die ‘böswillige’ Familie eine recht große. Auf “Eternal” bedient Jason Blachowicz den Bass und Gesang, Phil Fasciana und Jon Rubin bedienen die Gitarren und Dave Culross, einer der wahnsinnigsten Fellgerber schelchthin, entsprechend das Schlagzeug.

Der Sound ist schön roh aber dennoch irgendwie knackig und vor allem old school. Wenn Culross einen Blastbeat rappelt, dann klingt es an manchen Stellen regelrecht nach Nähmaschine; einfach irre. Die Gitarren sind hart und erbarmungslos brutal, Blachowicz brüllt dazu wütend und gehässig und alles ist einfach genauso, wie man sich ein starkes Death-Metal-Album vorstellt. Dadurch, dass “Eternal” nicht bis ins kleinste Tüpfelchen modern produziert klingt, besitzt es diesen gewissen Charme, den Veröffentlichungen benötigen, um langfristig bestehen zu können. Ich persönlich würde allein am Sound “Eternal” unter mindestens 10.000 anderen Alben heraushören.

Über die bestimmte Textzeile im Song “They Breed”, die das Wort “Niggers” enthielt und nach Erscheinen des Albums kurzzeitig in der Szene Aufsehen erregte und die vor allem ein großes Musik-Printmagazin dazu anregte, der Band deswegen regelmäßig eine reinzusemmeln wo es nur geht, möchte ich hier nicht ausgiebig referieren. Nur soviel: Aus meiner Sicht war das damals sehr albern und ungerechtfertigt, denn der Kontext, indem dieses Wort lyrisch benutzt wurde, hat nichts mit Rassenhass zu tun gehabt. Die Band beteuerte dies’ zudem in mehreren Interviews und wollte keinesfalls missverstanden werden. Glücklicherweise legte sich die Missstimmung schnell wieder und auch der deutsche Hörer hatte bald kapiert, dass nicht jedes böse Wort automatisch ausländerfeindlich gemeint ist…

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06.01.2011

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