Pantheon I - From The Abyss They Rise

Review

Nach eigener Auskunft spielen PANTHEON I antireligiösen, extremen Metal – um etwas genauer zu werden liefern die Norweger technisch und konzeptionell anspruchsvollen Black Metal der Sorte EMPEROR und DEN SAAKALDTE ab, um mal eine ganz grobe Richtung in den Raum zu stellen: Und dass sie das ganz gut können, stellen die bislang drei bereits am Markt erhältlichen Alben unter Beweis. Die nun vorgelegte Compilation „From The Abyss They Rise“ ist zunächst einmal keine vollständig neue Veröffentlichung, sondern enthält neben fünf Titeln aus dem Jahre 2012 auch die erste Demo, eine 7″-EP und zusätzliches Demomaterial und das Alles aufbereitet in der Reihung von neuerem Material zu älteren Tracks. Also dann auch der Reihe nach:

Eröffnet wird der Reigen mit „Pariah“, gleich mal dem stärksten Stück der Veröffentlichung. Das epische Mammutwerk bietet alle positiven Merkmale, die PANTHEON I so in die Waagschale werfen kann: Stimmungsvolle Zwischenspiele mit akustischer Gitarre, ein zauberhaftes Cello, mitreißende Melodien und überaus abwechslungsreiche Gesangslinien. Dieser Einstieg, der ein bisschen an KEEP OF KALLESSINs selige, experimentellere Zeiten erinnert, macht Lust auf mehr. Etwas trümmernder legt dann „Martyr“ nach, wo mit spanischer Gitarre überrascht wird, gefolgt vom SHINING-uesquen (die Schweden) „I´ll Come Back As Fire“.  Nach diesem Trio Infernale setzt dann ein wenig ein qualitativer Bruch ein: Mit „What Lies Beneath“ folgt nochmals ein Cello-getriebenenes Midtempofeuerwerk, bevor mit dem Titeltrack des Albums die erste, neuere Hälfte beschlossen wird – alles bereits etwas roher und weniger ergreifend als die ersten drei Titel. Was anschließend folgt ist eher Bonusmaterial: Zwei Demos, unter anderem eine Cover-Version von EMPERORs „Thus Spake The Nightspirit“ – nett, recht nah am Original, aber weniger ergreifend – reihen sich ein, hier wird der Sound direkt noch roher und die Komposition weniger differenziert. Nachgelegt wird noch die 2004er-7″ EP, mit zwei Tracks und abschließend die erste „Demo MMIII“, natürlich in umgekehrter Reihenfolge, mit ihren vier Tracks, um das Angebot endgültig rundzumachen.

In der Endabrechnung bleibt eine mehr als ordentliche Compilation, die mit einer guten Mischung aus älterem und neuem Material überzeugen kann. Der Mehrwert des „Zusatzmaterials“ in Hälfte Zwei ist dabei sicherlich individuell zu beurteilen, da die eigentliche Bedeutung eher im Kontext der Entwicklung der Band über die Jahre zu betrachten ist. Für Sammler und Fans der Band aber auf jeden Fall eine interessante Ergänzung, für Freunde des verspielteren, symphonischen Black Metals ein Antesten wert.

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10.08.2014

Iä! Iä! Cthulhu fhtagn!

Der metal.de Serviervorschlag

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