Perfidious Words - Spreading Silence

Review

Es war im Jahre 1997 als PERFIDIOUS WORDS mit ihrer ersten Maxi RUINED das Herz vieler Synthiepop-Fans höher schlagen ließen. Ein Jahr später folgte dann mit HYDROGEN SKIES das Debütalbum von Drazen Kostelac und Lars Rohnstock, das 10 traumhafte Synthiepop-Perlen enthielt und auch heute noch immer wieder den Weg in meinen CD-Player findet. Nach der Veröffentlichung der Mini-/Remix-CD ZWISCHEN ZEITRAUM UND LEBEN Ende 1999 zog sich die Band aus Speyer dann etwas zurück, um sich in den beiden folgenden Jahren um die Produktionen ihres zweites Albums zu kümmern. Dieses erblickt nun das Licht der Welt und die Spannung war groß, ob SPREADING SILENCE das hohe Niveau des Debütalbums wird halten können. Die Antwort gleich vorweg: Es kann ! Auf insgesamt 9 Tracks sind PERFIDIOUS WORDS ihrem Stil treu geblieben – die Songs klingen allesamt perfekt produziert, die charismatischen Vocals von Sänger Lars Rohnstock und die insgesamt doch eher melancholische Grundstimmung des Albums machen SPREADING SILENCE zu einem Lichtblick in der oft langweiligen und sich ständig selbst kopierenden Synthiepop-Landschaft. Die musikalische Nähe zu DEPECHE MODE lässt sich auch auf SPREADING SILENCE wieder nicht leugnen, der Gesang ist einfach „depechig“ und auch die Songs klingen stellenweise wie aus der Feder von Martin L. Gore. Dennoch sind PERFIDIOUS WORDS im Gegensatz zu anderen Bands der Synthiepop-Szene alles andere als eine billige Kopie der Briten. Sie haben ihren eigenen Stil gefunden und ich ziehe SPREADING SILENCE eindeutig den letzten Veröffentlichungen der Herren Gahan & Co vor. Ein Extralob verdient das anspruchsvoll gestaltete Booklet der CD, das mit seinem Hochglanzlook das positive Gesamtbild des Albums abrundet. Anspieltipps sind der geniale Opener VEIL OF SECRECY sowie das wunderschöne EVERYTHING I NEED.

27.04.2002

Der metal.de Serviervorschlag

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