Pest - Rest In Morbid Darkness

Review

Wenn von PEST die Rede ist, gehört die Frage: „Aus welchem Land denn?“ genauso dazu, wie zum Kaffeefrühstück die Zigarette. Denn neben 1.203.684 Millionen Bands, gibt es PEST auch in Finnland, Schweden und Deutschland. Um es erstmal klarzustellen: bei „Rest In Morbid Darkness“ reden wir von den schwedischen Old-School-Dreschern namens Necro (Gesang, Gitarre, Schlagzeug) und Equimanthorn (Gitarre und Bass).


Seit 1997 kreieren die Beiden ihren Schwarzen Tod und liefern mit ihrem dritten Full-length-Album „Rest In Morbid Darkness“ gewohnten angeschwärzten Metal mit einer gehörigen Portion 80’s Thrash, Heavy Metal und gaaanz viel DARKTHRONE. Norwegisches Blut fließt in den Adern von PEST, denn die halten sich nicht lange mit irgendwelchen Intros auf. Es wird sofort gehörig auf die Snare gepoltert und thrashige Riffs treffen auf Nocturnos… äh, Necros Gesang. Der Titeltrack beinhaltet sogar Heavy Metal-Riffs, die mich ein wenig an IRON MAIDENs „Hallowed Be Thy Name“ erinnern. Der letzte und mit 15 Minuten auch längste Song „The Lust For Cruelty“ enthält dagegen pure Doom-Elemente. Dank des räudigen und unsauberen Sounds bietet „Rest In Morbid Darkness“ in neun Songs, einfachen „blackened Demo Metal“, wie es PESTs Label „Season Of Mist“ nicht besser formulieren könnte.


Da die Songs zu einfach gestrickt sind und bei einer Spielzeit von 50 Minuten immer gleich bleiben und dementsprechend öde werden, sagt mir der Stil von PEST nicht wirklich zu. Da gefiel mir die EP „Daudafaerd“ schon eher. Allerdings muss man Necro und Equimanthorn lassen, dass sie das Old-School-Feeling leben und durch ihren authentischen Stil wirken – sie scheißen auf den aufgemotzten Black-Metal-Stil der heutigen Tage. Kuttenträger und Fans von frühen BATHORY, NIHILIST oder schon genannten DARKTHRONE werden bei ihrem Freitag-Abend-Bierchen zu „Rest in Morbid Darkness“ einiges zu Schütteln haben. Bei mir wollte die morbide Dunkelheit nicht so recht aufkommen.

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31.01.2008

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