Rainbow - Ritchie Blackmore's Rainbow

Review

Für DEEP PURPLE kam es einem Erdrutsch gleich, als Ritchie Blackmore die Band 1975 verließ, um aus seinem ursprünglichen Soloprojekt eine eigene Band aufzubauen. Ein ähnlicher Erdrutsch war es für die gesamte Rockwelt, als diese Band, RAINBOW, noch im selben Jahr ihr Debüt „Ritchie Blackmore’s Rainbow“ veröffentlichte.

Blackmore wollte für dieses Album unbedingt den charismatischen jungen Sänger einer Band namens ELF, Ronnie James Dio, am Mikro haben. Der aber nannte als Bedingung, dass die gesamte Backingband von ELF zu RAINBOW mutieren sollte. Mit Ausnahme des natürlich gegen Blackmore ausgewechselten Gitarristen Steve Edwards hört man deshalb auf „Ritchie Blackmore’s Rainbow“ im Grunde ELF featuring Ritchie Blackmore. Und trotzdem klingt das Album wie späte DEEP PURPLE meets frühe BLACKMORE’S NIGHT.

Die Dichte an wiedererkennbaren Songs ist auf „Ritchie Blackmore’s Rainbow“ gleich enorm hoch: neben dem akustischen „The Temple Of The King“, das in der Tat an BLACKMORE’S NIGHT erinnert, beeindrucken auch das wunderschöne „Catch The Rainbow“ (mit Orchester), das später zu nicht enden wollenden Liveversionen ausgewalzte „Sixteenth Century Greensleeves“, das QUATERMASS-Cover „Black Sheep Of The Family“ und natürlich „Man On The Silver Mountain“ – ein Übersong, der „Smoke On The Water“ eigentlich in nichts nachsteht. Natürlich ist das Album Blackmore-Riffing pur, dabei äußerst professionell produziert und mit ziemlicher Sicherheit besser als das im selben Jahr erschienene DEEP PURPLE-Album „Come Taste The Band“.

Trotz der überdurchschnittlich vielen tollen Songs ist das RAINBOW-Debüt eine noch etwas inhomogen wirkende Platte, auf der Blackmores magische Gitarre und Dios löwenartige Stimme zwar schon erstaunlich harmonieren, die Band aber noch hörbar auf der Suche nach einem griffigen eigenen Stil ist. Von Fifties-Rock-and-Roll über straighten Seventies-Hardrock bis zu poppigen Balladen und Soli probiert sich „Ritchie Blackmore’s Rainbow“ aus. Das ist nicht schlecht, wird aber auf den folgenden beiden Alben noch viel besser klingen.

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24.05.2010

Der metal.de Serviervorschlag

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