Ram - The Throne Within

Review

Galerie mit 20 Bildern: RAM auf dem Delta Metal Meeting 2019

Der Vorgänger „Rod“ war wirklich gut und hatte große Momente, wenngleich die Vorgänger wie „Subversum“ oder „Death“ zwingender und deutlich stärker waren. Nun folgt mit „The Throne Within“ das inzwischen fünfte Album von RAM. Ob die Schweden das bisherige hohe Niveau weiter halten können?

„The Throne Within“ – das neue Album von RAM

Um die Frage vorweg zu beantworten – ja! Auch 2019 halten RAM die Fahne des traditionellen Heavy Metals der alten Schule hoch und bleiben ihrem Stil treu. Gleich der majestätisch tönende Opener „The Shadowwork“ stellt dies eindrucksvoll klar. Eingängig und herrlich räudig zugleich, mit wuchtigen Riffs und mit diesem eigenwillig sägenden Organ von Sänger Oscar, das jedem Stück seinen Stempel aufdrückt. Nach diesem mächtigen Opener folgt mit „Blades Of Betrayal“ gleich der nächste Hitsong, natürlich wieder mit diesen ungewöhnlichen Gesangslinien, einprägsamen Melodien und tolle Riffs. So sollte traditioneller Heavy Metal heute klingen. Ja, RAM haben sich nicht umsonst ihren Status erspielt, diese Mischung aus Eingängigkeit, wohldosierter Härte und Melodie, dunkler Atmosphäre, Achtziger-Flair mit hoher Ohrwurmdichte bei gleichzeitigem rohem, unpoliertem Underground-Charme, das ist schon was Besonderes, auch wenn die großen Vorbilder natürlich immer wieder durchschimmern. Da macht auch „The Throne Within“ keine Ausnahme. Dabei ist es RAM gelungen, auf dem neuen Album ihre Stärken weiter zu bündeln. „Fang And Fur“ ist wieder so ein typischer Midtempo-Stampfer in bester JUDAS PRIEST Manier, ebenso das Groove-Monster „The Trap“, das sofort zum Mitgrölen einlädt. Mit „You All Leave“ haben RAM noch eine schöne, emotionale Ballade aufs Album gebracht, die sicher von IRON MAIDEN inspiriert wurde und für Gänsehaut sorgt. Weitere Highligts „The Throne Within“ sind das epische, mystische „Spirit Reaper“, in welchem auch wieder JUDAS PRIEST Tribut gezollt wird, das simple und dabei so effektive „Violence Is Golden“ sowie der Rausschmeißer „Ravnfell“ mit Gastgesang von Alan Averill von PRIMORDIAL. Verglichen zu „Rod“ wirkt „The Throne Within“ ein wenig melodischer und abwechslungsreicher, tatsächlich auch noch stärker. Gekrönt wird das Album von einem angenehm Old School erdigen, dennoch differenzierten und wuchtigen Sound.

Bier in die Hand, Fäuste in die Luft, Luftgitarre spielen, Headbangen!

„The Throne Within“ macht richtig Spaß! Schnörkelloser, traditioneller Heavy Metal auf hohem Niveau und mit viel Charme, Spielfreude und Biss.

 

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27.09.2019

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1 Kommentar zu Ram - The Throne Within

  1. BlindeGardine sagt:

    Obwohl ram in der theorie eigentlich genau die richtigen knöpfe bei mir drücken sollten, haben mich ihre alben bisher nie so ganz abgeholt. Gut hörbar, nur hängen geblieben ist nie viel. Da hatten kollegen wie portrait oder attic bisher klar die nase vorn. Mit „the throne within“ soll sich das nun ändern. Ein richtig geiles teil, eingängige melodien, trotzdem eine gesunde grundhärte und für das genre überraschend abwechslungsreich („spirit reaper“!!!). Für mich bisher ganz klar die stärkste veröffentlichung von ram.

    9/10