Rotting Christ - A Dead Poem

Review

Galerie mit 20 Bildern: Rotting Christ - Eindhoven Metal Meeting 2022

Bisher kannte ich nur sehr wenig von ROTTING CHRIST, und ich muß ehrlich sagen, daß mich die Musik dieser Band bisher nicht umgehauen hat. Doch was die fünf Griechen mit „A Dead Poem“ abgeliefert haben, ist wahrlich ein Meisterwerk. Durchweg sehr schöne Riffarbeit und gelegentlich düstere Keyboard-Melodien lassen die einzelnen Songs nicht langweilig werden, verbreiten dunkle Atmosphäre und verlieren dabei keineswegs an Härte. Einige Songs entwickeln sogar Ohrwurmqualität, wie z.B. der Titeltrack „A Dead Poem“, „Out Of Spirit“, „Between Times“ und „Ira Incensus“, die ich gleichzeitig als Anspieltips empfehlen möchte. Als Gastmusiker bei Song 2 („Among Two Storms“) sei auch MOONSPELL’s Fernando erwähnt, dessen relativ tiefe Stimme sich im Duett mit Sakis‘ eher typischer Black Metal-Stimme während des Refrains ideal ergänzt. Auch der instrumentale Track „Ten Miles High“ kann mit sehr schönen Gitarrenmelodien überzeugen. Produziert wurde das Album übrigens von SAMAEL’s Xy, der außerdem einige Keyboard-Einlagen beisteuerte, was man spätestens im Song „Out Of Spirit“ heraushört, der stark nach SAMAEL klingt, auch von der Stimme her. Dennoch ist die neue ROTTING CHRIST kein überflüssiges Plagiat, sondern beweist sehr viel Eigenständigkeit und ist ohne Zweifel eine wertvolle Bereicherung der CD-Sammlung, vor allem auch, weil der Erstauflage des Albums noch die Bonus-Sampler-CD „Darkness We Feel“ beiliegt, die eine erstklassige Auswahl an Songs aus dem Bereich Black/Gothic/Death bietet, und das zu einem Sonderpreis.

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21.08.1997

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Rotting Christ auf Tour

02.08. - 04.08.24metal.de präsentiertFull Rewind Summer Open Air (Festival)Amon Amarth, Hatebreed, Carcass, Motionless In White, Testament, Lionheart, Terror, Life Of Agony, Emil Bulls, Rise Of The Northstar, Die Apokalyptischen Reiter, Emmure, Ektomorf, H2O, Rotting Christ, Ignite, The Black Dahlia Murder, Belphegor, Massacre, Pro-Pain, Crownshift, Bodysnatcher, Blood Command, Half Me, Excrementory Grindfuckers, Milking The Goatmachine, Tragedy, Slope, Stesy und Drill Star AutopsyFlugplatz Roitzschjora, Roitzschjora
14.08. - 17.08.24metal.de präsentiertSummer Breeze Open Air 2024 (Festival)Aborted, Acranius, Aetherian, After The Burial, Amon Amarth, Ankor, Architects, Arkona, Asphyx, Before The Dawn, Behemoth, Blasmusik Illenschwang, Blind Channel, Bodysnatcher, Bokassa, Brothers Of Metal, Brutal Sphincter, Burning Witches, Callejon, Carnation, Cradle Of Filth, Crypta, Cult Of Fire, Dark Tranquillity, Dear Mother, Delain, Disentomb, Dymytry, Dynazty, Eclipse, Einherjer, Emmure, Enslaved, Equilibrium, Ereb Altor, Exodus, Evil Invaders, Feuerschwanz, Fixation, Flogging Molly, Future Palace, Guilt Trip, Heaven Shall Burn, Heretoir, Ignea, Imperium Dekadenz, Insanity Alert, Insomnium, J.B.O., Jesus Piece, Jinjer, Kampfar, Korpiklaani, Lord Of The Lost, Lordi, Madball, Megaherz, Memoriam, Mental Cruelty, Meshuggah, Motionless In White, Moon Shot, Moonspell, Myrkur, Nachtblut, Nakkeknaekker, Neaera, Necrophobic, Necrotted, Nestor, Obscura, Orden Ogan, Our Promise, Pain, Paleface Swiss, Pest Control, Rise Of The Northstar, Robse, Rotting Christ, Samurai Pizza Cats, Siamese, Sodom, Spiritbox, Spiritworld, Stillbirth, Subway To Sally, Suotana, Svalbard, Sylosis, Tenside, ten56., The Amity Affliction, The Baboon Show, The Black Dahlia Murder, The Butcher Sisters, The Night Eternal, The Ocean, Thron, Unearth, Unprocessed, Viscera, Voodoo Kiss, Warkings und WhitechapelSummer Breeze Open Air, Dinkelsbühl, Dinkelsbühl
30.08. - 01.09.24Tattoo Titans Hamburg - Tattoo & Metal Music Fest 2024 (Festival)Rotting Christ, Born Of Osiris, Humanity's Last Breath, Beast, Distant, Endseeker, Unverkalt, Rise Of Kronos, Detraktor und Creeping FleshMesse Halle Hamburg-Schnelsen, Hamburg
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2 Kommentare zu Rotting Christ - A Dead Poem

  1. stativision sagt:

    hiermit entziehe ich truhe offiziell die lizenz zum metalhören 😉 seine ohren scheinen schon so sehr vom new metal geschädigt zu sein, dass er fernandos gesang bei "among two storms" nicht mehr hören kann. und ansonsten bietet das album auch keine durchschnittsware, sondern mitreissende, frische, locker melodische gothicmetalsongs, die mit alten moonspell (nur ohne exotik) teilweise mithalten können. sauberes, schönes riffing, gut gespielte keys im hintergrund (aber nicht zu sehr). hymnik und alles drum und dran stimmt. hätte nur was abwechslungsreicher und origineller sein können, aber wo findet man das heutzutage noch in der sparte?

    8/10
  2. blackchest sagt:

    Hab‘ mir das Scheibchen neulich mal wieder angehört und ich bin immer noch der Meinung, dass das Album eines der besten von ROTTING CHRIST ist. Heute, 10 Jahre später, würde ich allerdings anstatt 8 insgesamt nur noch 7 Punkte vergeben, mit Tendenz nach oben, weil es mittlerweile in diesem Bereich sehr viele und wirklich richtig gute Sachen gibt (die es natürlich "damals" noch nicht gab).

    7/10