Sabaton - Primo Victoria

Review

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Der Frühling ist da! Die Zeit des Jahres, in der man(n) endlich wieder die von Hand erlegte Mammuthälfte übers Feuer hält und mit den Kumpels zu testosteronschwangeren Weisen am Lagerfeuer die Matten kreisen lässt, stundenlang „Hail And Kill“ und „Welcome To Dying“ in den Sternenhimmel grölt, wo die Hypophyse Glückshormone dauerfeuert und man wieder 18 ist. Wer kennt diese erhebendste Zeit des Jahres nicht, in der die Lebensgeister endlich wieder erwachen?
SABATON wissen genau, wovon ich rede, denn ein empathischeres Album als „Primo Victoria“ hätte man nicht schreiben können, um die warme Jahreszeit einzuläuten! Neun Hymnen, die diese Bezeichnung auch uneingeschränkt verdienen, und vor unbändigem Pathos schier bersten! Wer bei Songs wie „Primo Victoria“, „Into The Fire“ oder „Purple Heart“ nicht den ureigenen Drang verspürt, sich mit stolz geschwellter Brust in den Wind zu stellen und zu Posen, als ob es kein Morgen gäbe, hat keine Eier zwischen den Beinen! Ganz zu schweigen von „Panzer Battalion“ oder „Metal Machine“, die so geil sind, dass man sie getrost zwischen „2 Minutes To Midnight“ und „Under Jolly Roger“ in sein Repertoire aufnehmen kann. „Primo Victoria“ ist ein Album, das auch MANOWAR nicht hätten besser machen können. Zwar geben sich SABATON deutlich Speed Metal beeinflusster, wobei Namen wie RUNNING WILD oder DARK AT DAWN mit Sicherheit zurecht fallen, für die Heldenhaftigkeit der Songs haben die Kings Of Metal jedoch ohne Frage Pate gestanden. Allein „Counterstrike“ und „Stalingrad“ können das Niveau der restlichen Tracks nicht ganz mitgehen, was daran liegt, dass sie nicht ganz so catchy und mitreißend ausgefallen sind. Macht aber nix, da sie von genug Perlen eingerahmt werden, die „Primo Victoria“ zu einem wirklich herausragenden True Metal Album machen. Als kleine Randnotiz sei noch erwähnt, dass sich kein Geringerer als Tommy Tägtgren der Produktion angenommen hat, welche das besungene Kriegsgeschehen ausgesprochen druckvoll in Szene setzt und die nötige „Power“ in den Metal bringt. Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich unter www.download.com/sabaton „Panzer Battalion“ runterladen und schon mal am offenen Fenster die richtige Beinstellung üben. Death in the Shape of a Panzer Batallion!!

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03.04.2005

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