Solstice (UK) - Lamentations

Review

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Was richtig Feines gibt es mal wieder aus der Cyclone Empire Schmiede! Nachdem bereits die Meisterwerke von COUNT RAVEN (übrigens bei „High On Infinity“ mit Linernotes von Richard Walker) neu aufgelegt wurden, hat sich das Label nun an den Backkatalog von eben jenem Richards Band SOLSTICE zu schaffen gemacht und hieraus die drei CDs „Lamentations“, „Halcyon“ und „New Dark Age“ mit jeweils massig Bonus Tracks nochmals veröffentlicht.

SOLSTICE – ein Name, bei welchem nicht nur eingefleischte Doom-Metal-Fans mit der Zunge schnalzen. Zig Bands wurden von dieser Ausnahmeformation aus England beeinflusst, trotz eines ehrwürdigen Status und toller Alben blieb der große Erfolg allerdings immer aus. Mit ein Grund dafür könnten auch die häufigen Line-Up Probleme gewesen sein, aber das ist alles Spekulation, wenden wir uns also lieber den Re-Releaes zu.

Den Anfang macht das Debütalbum „Lamentations“, welches ursprünglich in anderer Aufmachung (das neue Wikinger-Cover stammt aus der Feder von Martin Hanford, u. a. BAL SAGGOTH, innen gibt es viele Fotos zu betrachten) im Jahre 1994 das Licht dieser Welt erblickte. Zu Hören gibt es auf der Langrille schönen, getragenen, majestätischen, verträumten und epischen Doom Metal von höchster Qualität, in der Tradition von COUNT RAVEN, CANDLEMASS, TROUBLE und SOLITUDE AETURNUS, wobei auch hier und da mal Erinnerungen an die gaaaanz alten MANOWAR geweckt werden. Ungemein melodiös, mit weinenden Gitarrenlinien, eindringlichem, melancholischem Gesang und absolut trendfrei gingen dabei die englischen Doom Könige um Anführer Rich Walker zu Werke, und Slow-Mo-Stahl-Perlen wie „Neither Time Nor Tide“, „Only The Strong“ oder „Absolution In Extremis“ sind auch Anno 2007 zu den ewig unsterblichen Doom Metal Hymnen zu zählen.

Als Bonus Tracks wurden die drei Stücke „Last Wish“, „The Man Who Lost The Sun“ und „Ragnarok“ vom gleichnamigen 1994er Demo mit draufgepackt. Alle drei Re-Releases wurden komplett digital remastert und klingen kraftvoll.

„Lamentations“ ist und war ein erhabener, großartiger und intensiver Auftakt einer tollen und wichtigen Doom-Metal-Band.

06.05.2007

Geschäftsführender Redakteur (News-Leitung)

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