The 69 Eyes - West End

Review

Soundcheck September 2019# 12 Galerie mit 14 Bildern: The 69 Eyes - M'era Luna 2018

Das Jahr 2019 markiert das 30-jährige Bestehen von THE 69 EYES, die passend zu ihrem Geburtstag ein paar Luftballons auf das Cover zu „West End“ gepackt haben. Drei Jahre haben sie sich nach „Universal Monsters“ Zeit gelassen, ihr nunmehr zwölftes Studioalbum auszubrüten. Ab 13.09.2019 ist „West End“ zu haben. Anschließend geben THE 69 EYES den Fans gut sechs Wochen Zeit, sich ordentlich in die neue Scheibe einzuhören, bevor sie für die dazugehörige Tour nach Deutschland kommen.

Wie bereits „Universal Monsters“ startet auch „West End“ mit Glockengeläut. „Two Horns“ beginnt aber sehr viel düsterer als sein Pendant „Dolce Vita“ und verbreitet mit einer Orgel und tief gestimmten Instrumenten eher Grabesstimmung als Geburtstagsgaudi. Doch es handelt sich schließlich immer noch um THE 69 EYES, weshalb man sich über die Düsternis nicht wundern sollte. Zudem haben sie sich einen noch dunkleren Gast ins Boot geholt – keinen Geringeren als CRADLE-OF-FILTH-Fronter Dani Filth. Die Nummer zeigt sich sehr Horrorpunk-lastig und setzt die passende Stimmung für den Rest der Platte.

THE 69 EYES feiern einen eher düsteren Geburtstag

Bereits mit „27 & Done“ geht es nämlich mit dem Tod weiter. Hier wird der berühmt-berüchtigte „Club 27“ besungen, dem unter anderem Janis Joplin, Jimi Hendrix, Jim Morrison und Kurt Cobain angehören. Dieses Alter haben THE 69 EYES aber natürlich nicht nur als Menschen längst überschritten, sondern auch als Band. Musikalisch zeigt sich „27 & Done“ melodischer und moderner als sein Vorgänger und stellt sich als einer der Hörtipps auf „West End“ heraus. Zahmer als am Anfang der Platte geht es auch im Folgenden weiter. Mit dem Achtzigerjahre-Gedächtnis-Song „Black Orchid“ und der Pop-Rock-Ballade „Change“ geht es solide weiter. Im Anschluss daran flacht das Album aber ab.

„West End“ ist eher den Genrefans nahezulegen

Mit „Burn Witch Burn“ und „Cheyenna“ zeigen sich THE 69 EYES nicht von ihrer besten Seite, holen mit dem horrorpunkigen „Last House On The Left“ aber wieder was raus. Das nach dem Wes-Craven-Film benannte Stück gibt wieder mehr Gas und stellt den letzten Höhepunkt des Albums dar. Insgesamt schwächelt „West End“ an zu vielen Stellen, um eine wirklich gute Wertung zu erzielen. Vor allem die seichten Texte und das repetitive Songwriting gehen einem nach einer Weile gehörig auf die Nerven. Beides ist allerdings auch ein Markenzeichen der Band, denn Eingängigkeit und Refrainlastigkeit haben sich für THE 69 EYES bewährt. Das, was sie machen, machen sie auch richtig gut, weshalb es bei ihren Fans sicher auch entsprechend ankommen sollte. Eine Empfehlung also für diejenigen, die Band und Genre sowieso abfeiern. Mit Vorsicht zu genießen für all jene, die doch gerne ein wenig mehr Tiefgang haben.

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06.09.2019

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The 69 Eyes auf Tour

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03.11.19metal.de präsentiertThe 69 Eyes - West End Tour 2019The 69 EyesSO36, Berlin
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