The Night Flight Orchestra - Skyline Whispers

Review

Galerie mit 26 Bildern: The Night Flight Orchestra - The Aeromantic Experience Tour 2020

Ladies and Gents, das NIGHT FLIGHT ORCHESTRA nimmt Sie erneut mit auf eine aufregende Reise durch die Zeit. „Skyline Whispers“ heißt das Medium diesmal, mit dem die Crew um die Piloten Strid (SOILWORK) und D’Angelo (v. a. ARCH ENEMY) Sie bis deutlich ins 20. Jahrhundert entführt. Die akustische Wetterlage ist entspannt, Turbulenzen (Geschrei, Gedärm, Gekloppe) bleiben beim NIGHT FLIGHT ORCHESTRA aus, der gelegentlich auffrischende Wind (dezent verzerrte Gitarren) verhindert das Einnicken: „Skyline Whispers“ hat Classic Rock auf dem Radar – und zwar mit dem Schwerpunkt auf 80er-AOR/Pop, dazu spätem 70er-Rock und einer Brise Funk hie und da.

Bitte?! Schlimmere Turbulenzen kann es gar nicht…? Man möge Ihnen UMGEHEND die Kotztüten reichen? Damen und Herren, Sie irren. Sie irren gewaltig, denn man kann sich unmöglich den ganzen Tag anschreien lassen. Und (Wortspiel): Wer das klassische Terrain beackert, ist nicht automatisch der Erzfeind der Musik, nicht mal der Coolness. Das NIGHT FLIGHT ORCHESTRA hat das souverän erkannt.

Cool ist vor allem derjenige, der zum lupenreinen AOR von „I Ain’t Old, I Ain’t Young“ laut mitsingend auch noch das Fenster aufreißt. Oder diejenige, die sich zum noch cheesigeren „Stiletto“ den Absatz mit dem langen Fingernagel anspitzt. Cool sind auch alle, die zu „All The Ladies“ spontan ihren sexy Hüftschwung zur Vollendung bringen müssen: Handclaps, Rock’n’Roll-Piano, Gewinner-Solo und Eunuchen-Chor sorgen für einen Ohrwurm mit abgeschliffenen STONES-Kanten. Und schließlich bugsieren nicht nur Strids „Sail Oooon!“ im gleichnamigen Einstieg und sein „Sheeeee’s my private dancer“ in „Lady Jade“ Ian Gillan und DEEP PURPLE elegant auf die Tanzfläche.

Leicht proggige Tasten-Ausflüge in „Demon Princess“ oder eben ein bluesiger bis funkiger Rhythmus („The Heather Reports“) kommen hinzu. Alles ist vom NIGHT FLIGHT ORCHESTRA kompositorisch und handwerklich perfekt in Szene gesetzt, eine Hookline jagt auf „Skyline Whispers“ die nächste, alle Aha-Momente gehen als elegante Zitate durch.

Geehrte Fahrgäste, es hilft alles nichts, gerade im Sommer: Die Kutte muss renoviert werden. Oder haben Sie neben den bereits Genannten tatsächlich bereits TOTO, KANSAS, KISS, EDDIE MONEY und REO SPEEDWAGGON (bitte selbst ergänzen) drauf? Nö? Eben. Ein Hoch auf dieses selbstbewusste musikalische Hoch! Ein Hoch auf das NIGHT FLIGHT ORCHESTRA! Ein Hoch auf „Skyline Whispers“! Ein Hoch auf den Rock!

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27.07.2015

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The Night Flight Orchestra auf Tour

12.08. - 15.08.20metal.de präsentiertSummer Breeze 2020 (Festival)1914, Agrypnie, Alestorm, Amenra, Amon Amarth, Amorphis, Angelus Apatrida, Any Given Day, Architects, Avatarium, Belzebubs, Benediction, Benighted, Blasmusik Illenschwang, Bloodywood, Bodom After Midnight, Carbon Killer, Cattle Decapitation, Clutch, Combichrist, Conjurer, Cytotoxin, Dark Funeral, Dark Tranquillity, Dawn Of Disease, Debauchery, Despised Icon, Devin Townsend, Djerv, Dwaal, Eisregen, Emil Bulls, Ensiferum, Fiddler's Green, Fight The Fight, Finntroll, Fleshcrawl, Fleshgod Apocalypse, Frog Leap, Gatecreeper, Gloryhammer, God Is An Astronaut, Gost, Gutalax, Haggefugg, Hatebreed, Havok, Idle Hands, Implore, Insomnium, I Prevail, Igorrr, Infected Rain, Jinjer, Kadavar, Kraanium, Leaves' Eyes, Lüt, Mass Hysteria, Mr. Hurley & Die Pulveraffen, Myrkur, Neaera, Necrophobic, Nekrogoblikon, Nytt Land, Opeth, Paradise Lost, Pipes And Pints, Primal Fear, Resolve, Russkaja, Sacred Reich, Saltatio Mortis, Shadow of Intent, Shiraz Lane, Siamese, Sonata Arctica, Slope, Static-X, Stray From The Path, Striker, Suffocation, Svalbard, Swallow The Sun, tAKiDA, Terror, The New Roses, The Night Flight Orchestra, The Oklahoma Kid, The Prophecy 23, The Vintage Caravan, The Wildhearts, Thundermother, Tides From Nebula, Triddana, Uada, Vitriol, Vulture, Wardruna, Warkings, While She Sleeps, Within Temptation und Wolves In The Throne RoomFlugplatz Dinkelsbühl, Dinkelsbühl

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