Venom - Storm The Gates

Review

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VENOM liefern mit „Storm The Gates“ Studioalbum Nummer 15 (!) ab. Die englischen Speed-Black-Thrash-Heavy-Metaller sind mittlerweile knackige vierzig Jahre im Geschäft – also aus der aktuellen Besetzung zumindest Vokalist und Vorturner Cronos. Der Rest der Band dürfte kaum aus dem Kindergartenalter heraus gewesen sein, als VENOM erstmalig mit „Welcome To Hell“ ihr ikonisches und stilprägendes Gerumpel in die Musik-Welt gepustet haben.

Mäßiger Auftritt unter legendärem Banner

Album Nummer 15 also: Nach dem durchwachsenen Vorgänger „From The Very Depths“ nimmt man sich auf „Storm The Gates“ dreizehn Titel und über fünfzig Minuten Zeit, die Botschaft des Gehörnten zu verkünden. Mit recht mäßigem Erfolg.

Nimmt man dann als Maßstab, wie viele Songs es berechtigterweise in ein durchschnittliches VENOM-Set schaffen würden, dann müsste man sagen: Vielleicht einer. Das fetzige „Notorious“. Mit viel Good-Will auch noch der Titeltrack „Storm The Gates . Das war’s. Mit „100 Miles To Hell“ kann man dann noch auf einer MOTÖRHEAD-Party groß auftrumpfen. Die weiteren Titel rauschen (oder besser: rumpeln) durch, ohne im Gedächtnis zu bleiben. Kaum Ear-Catcher, wenig Highlights.

Nun sind VENOM allerdings immer noch VENOM – und steht man auf diesen spezifischen, räudigen Sound, so unterhält „Storm The Gates“ zumindest kurzzeitig. Auch wenn CRONOS nicht mehr die Gesangspower in das Mikro bringt, die er sich vielleicht selbst so vorstellt. Aber es ist ein bisschen wie mit Pizza: Auch nicht-so-gute VENOM sind immer noch VENOM.

Doesn’t Matter, had VENOM

Dass die legendäre Formation sich auf „Storm The Gates“ stilistisch nicht allzu starr gibt, ist auf der Haben-Seite zu verbuchen – von Anleihen NWOBHM bis Proto-Metal werden die frühen 1980er sehr umfassend gewürdigt. Ebenso schimmert das ein oder andere knackige Gitarren-Solo positiv durch.

Würde man sich dem Werk allerdings nähern, ohne die Historie der Band zu kennen oder in Ansätzen zu würdigen, ohne den Legendenstatus von Frontmann Cronos im Hinterkopf zu haben, ohne den Einfluss auf die komplette Metal-Szene einfließen zu lassen: Man würde „Storm The Gates“ wohl kaum Aufmerksamkeit zu Teil werden lassen. Ein Album, das außerhalb des VENOMversums sicherlich niemand so recht braucht – und das selbst dort in die hintere Reihe im Plattenregal sortiert werden müsste.

15.01.2019

Iä! Iä! Cthulhu fhtagn!

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