White Ward - Debemur Morti

Review

Wie damals schon zur Feier des 100sten Releases auf ihrem Label, wo BLUT AUS NORD Musik beisteuerten, lassen die Franzosen Debemur Morti auch das 200ste Release mit einer neuen, nach dem Label benannten Veröffentlichung, gebührend würdigen. Dafür gewann das Label die Ukrainer WHITE WARD, die 2019 mit „Love Exchange Failure“ ein großes Ausrufezeichen setzten. Den Mix aus flottem und rabiatem Black Metal sowie jazziger Lounge-Atmosphäre führt die Band auch auf dieser EP weiter. Musikalische Überraschungen sollte also kein Fan der Combo erwarten. Das explizite Cover sorgte derweil schon vor der Veröffentlichung für allerhand Zündstoff.

WHITE WARD führen den Weg von „Love-Exchange-Failure“ auf „Debemur Morti“ weiter

Das einzige, was vielleicht noch zur Überraschung gereichen dürfte, ist der Gesang. Denn neben Black-Metal-Gekreische gibt es auf „Debemur Morti“ einen Gastbeitrag von Lars Nedland (Vocals bei SOLEFALD, Keyboard bei BORKNAGAR) in klar gesungenen Gefilden. Saxophon und Piano dürfen sich ebenfalls dazugesellen und sorgen für einen netten Anstrich, der stark an den Sound des Vorgängers erinnert. Das ist in Kombination mit den nicht mehr ganz so garstigen Black-Metal-Passagen auch nicht mehr ganz so atmosphärisch im Wechselspiel wie auf „Love Exchange Failure“ und fühlt sich moderner an. Das steht den Ukrainern aber durchaus gut zu Gesicht. „Embers“ hält sich bis zur Mitte des Songs sehr ruhig, bedeckt und zurückhaltend, ehe überhaupt so etwas wie Metal auf der Bildfläche erscheint.

Gespannt auf die Zukunft

Grundsätzlich Neues im Hause WHITE WARD gibt es hier also nicht, eher mehr aus der Richtung, die „Love Exchange Failure“ so groß gemacht hat. Ein wenig Entschleunigung kommt dazu, minus einnehmenden Atmosphäre. Zusammen genommen mit dem Fakt, dass es nur ganze 2 neue Songs auf diese EP geschafft haben, enttäuscht das ein wenig. Gleichzeitig macht es aber auch gespannt auf ein vollwertiges neues Album in Zukunft, denn qualitativ schwimmen die Ukrainer immer noch oben mit.

22.06.2021

"You can't spell Funeral without Fun!"

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