Mortiis
Kerkermusik aus den tiefsten Neunzigern

Special

Einordnung in die heutige Dungeon-Synth-Szene

Die Trennung von EMPEROR, zweifelsohne einer der wichtigsten Black-Metal-Bands in ihrer einflussreichster Schaffensphase war noch frisch, sollte für Håvard Ellefsen gleichzeitig der finale Schlussstrich unter das Thema Black Metal in seinem Leben sein.

„Auch heute höre ich kaum noch Black Metal. Vielleicht bin ich gelegentlich im gleichen Raum, wenn jemand ein aktuelles Black-Metal-Album abspielt, aber ehrlicherweise gibt mir diese Musik nicht mehr viel. Das beste Zeug wurde 1991-1995 gemacht, obwohl ich natürlich verstehe, dass sehr respektierte Künstler später kamen. Vielleicht bin ich einfach schlecht darin, das alles zu verfolgen.“

In den Credits von „In The Nightside Eclipse“ (1994) taucht ein gewisser MORTIIS als Texter von „Cosmic Keys To My Creations And Times“ und „I Am The Black Wizards“ auf, seine letzte Spur in der norwegischen Black-Metal-Szene. Aber warum weiter auf einem mit diesem Album (beinahe) definierten Genre verharren, wenn es neue Wege zu beschreiten gibt.

„Ich hätte nie gedacht, dass mein frühes Werk einen großen Einfluss haben wird. Grundsätzlich bin ich mir nicht sicher, wie groß die Wirkung wirklich ist, aber die Leute erzählen mir ständig, wie wichtig das alles ist. Das ist sehr schmeichelhaft, denn als ich 1992 mit dieser Musik an den Start ging, hatte ich keine Ahnung, ob das überhaupt zu etwas führt, geschweige denn, dass das ganze mal ein Subgenre wird. Allerdings denke ich nicht, dass ich dieses allein geschaffen habe, dafür braucht es mehr als einen Typen.“

Emperor- In The Nightside Eclipse

Bescheidenheit ist eine Zier. Allerdings werden wir den Eindruck nicht los, dass MORTIIS dies alles doch relativ kalt lassen würde. Auf die Frage, ob er heutige Dungeon-Synth-Künstler wie MURGRIND oder FIEF kenne, antwortet Ellefsen entwaffnend ehrlich:

„Ich kenne sie und habe auch reingehört. Ich habe versucht ihnen Aufmerksamkeit zu schenken, aber ich bin ein Kind der frühen Achtziger, ein Hard-Rock-Kid, meine Wurzeln bleiben, also höre ich sehr viel aus dieser Zeit. Das klingt jetzt vielleicht paradox, da ich sehr viel Ambient-Musik mache. Vergiss aber bitte nicht, dass ich seit einer langen Zeit Industrial Rock und experimentelle Musik mache und dort meine Liebe zu Gitarren, Synths und Samples ausleben kann.“

Wo wir gerade von Synths sprechen. Zu Era 1-Zeiten, also in den Neunzigern, war Ambient-Musik noch echte Schwerstarbeit. Ohne moderne Computertechnologie bedurfte es anderer Methoden.

„Nun ja, ich hatte damals keine Ahnung was Sequenzer oder Midi-Programmierung ist, aber wenn du dich damit auskanntest, gab es auch damals schon Hilfsmittel um alles „einfacher“ zu machen. Aber das war schon hart damals, heute geht alles per Plug and Play, aber damals musste man schon wissen, was man überhaupt macht. Für mich gab es nichts davon. Ich habe mit einem Roland JV30-Keyboard angefangen, hatte einfach ein paar Ideen für Melodien im Kopf und habe mir dieses gemerkt. Dann kamen mehr Ideen hinzu und ich versuchte alles zusammenzuführen. Dazu schrieb ich mir den Songtitel auf, trennte die einzelnen Schichten in einem Farbsystem und fügte am Ende alles wieder zusammen. Das alles passierte auf Papier, wie eine Art primitives Notensystem, welches auf Kommentaren und Farbcodes basiert.

Manchmal, wenn ich die finale Aufnahme im Studio hörte, gab es gewisse Dissonanzen, welche ich dann manchmal, aber nicht sehr oft, abgeändert habe. Sicherlich ist die Aufnahmetechnik heute einfacher, allerdings ist das Konzept, gute Musik zu kreieren, gleich geblieben. Entweder du machst gute Musik oder halt nicht. Keine Technologie kann dich davon abhalten beschissene Musik aufzunehmen.“

Galerie mit 5 Bildern: Mortiis - Prophecy Fest 2019

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Quelle: Interview mit Mortiis 2020
05.04.2020

Stellv. Chefredakteur

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Mortiis auf Tour

40 Kommentare zu Mortiis - Kerkermusik aus den tiefsten Neunzigern

  1. Watutinki sagt:

    Ich bin ja weiterhin gespalten, ob es dem Genre DS zu Gute kommt, es einer größer Schar von Leuten quasi bekannt zu machen. Gerade wenn ich so was lese:

    „Dungeon Synth hat mir eine neue geheime Welt eröffnet. Nach Jahren, in denen ich in der Black-Metal-Szene unterwegs gewesen bin, habe ich endlich das hier gefunden. Verdammt, Dungeon Synth bringt mich zurück zu der Zeit, als ich ein Teenager war und gerade erst den Black Metal entdeckt habe. Das hier ist alles sehr „geheim“, genau wie damals der Black Metal.“

    Das wird natürlich so nicht bleiben, wenn dieses Genre jetzt selbst auf metal.de immer wieder publik gemacht wird. Ich will mich selbst da aber gar nicht rausnehmen, auch ich nehme es ja immer wieder in den Mund, glaube aber, dass es besser ist, wenn DS so klein und geheim bleibt, wie es aktuell ist. Nur so kann der Charme und der Zauber auch beibehalten werden. Und ganz ehrlich, Ich höre diese Musik wahrscheinlich länger als Mortiis selbst, die Magie war vor einigen Jahren schon DEUTLICH intensiver. Aktuell will da einfach jeder sein Ecke davon abhaben und dieses ganze limited Zeugs, ich kann es nicht mehr sehen. Das erinnert mich fatal an den Aufstieg und den Niedergang der 2. Welle des BM. Als man im ABLAZE erwähnte, das sei erst der Anfang und der Höhepunkt steht uns noch bevor, ging es bereits wieder rapide bergab.

    Generell bin ich mit Mortiis nicht immer einer Meinung, bspw. das Remastering des Fata Morgana Debüts:

    „Der Unterschied dieser frischen Version zum Original ist soundtechnisch beachtlich. Die neue Version klingt aufgeräumt, weniger kratzig und sogar sehr druckvoll. Auch wenn die ursprüngliche Aufnahme zentnerweise trollischen Charme versprüht, eine Daseinsberechtigung kommt der von Jules Seifert restaurierten Fassung zweifelsohne zu.“

    Ich kenne die neue Version nicht, aber genau wie er hier steht „Auch wenn die ursprüngliche Aufnahme zentnerweise trollischen Charme versprüht“, genau das ist der Grund, weshalb man dieses Album niemals remastern darf, im Klang verbessern sollte. Sorry, aber Mortiis bewegt sich hier komplett auf Glatteis, das ist einfach nur Unfug.

    „Tatsächlich ist der Unterschied zwischen FATA MORGANA und MORTIIS sehr gering, was sich durch die enge zeitliche Verknüpfung der klassischen Era-1-Alben und „Fata Morgana“ leicht erklären lässt. Insbesondere die ersten Stücke sind sehr eng an das übrige Schaffen dieser Zeit angelehnt. Ellefsen bestätigt dies:“

    Auch das ist Unfug, Mortiis und Fata Morgana unterscheiden sich nicht nur in der Songlänge, die Musik Fata Morgana trägt eine gänzlich andere Klangfarbe und die Melodien vermitteln auch eine andere Atmosphäre. Es mag sein, dass die Musik von Fata Morgana eine andere Seite von Mortiis Era 1 zeigen kann, aber vergleichbar mit dem sonstigen Schaffen von Mortiis ist das auf keinen Fall. Ich fand das Side Projekt super, leider weiß Mortiis es selbst nicht mehr so richtig zu schätzen.

    Genrell finde ich, das Mortiis in der tat der Vater des Genres DS ist, er hat zumindest den Black Metal Kontext mit reingebracht. Aber die Musik von DS gibt es schon SEHR viel länger, jeder der RPG’s gespielt hat, hatte schon Kontakt damit. Der Conan der Barbar Soundtrack ist überhaupt das Nonplusultra.
    Leider nimmt Mortiis die Essenz dieser Musik selbst nicht mehr so richtig wahr. Zuerst seine komplette Abkehr von dieser Musik, nur um einige Jahre später das Gegenteil zu behaupten, was er den Leuten zu verdanken hat, die weiterhin an dem Genre festgehalten haben. So gesehen ist er der Vater dieser Szene, aber es ist genauso auch den ganzen neuen DS Musikern zu verdanken, dass es diese Musik heute überhaupt noch gibt und die Szene sich gegründet hat. Auch das neue Mortiis Album bricht mit seinen eigenen Regeln, dass es nämlich in erster Linie auf Atmosphäre ankommt und nicht auf kurze „Hit Songs“. Sein neues Album hat die Erwartungen jedenfalls nicht erfüllt. Es kommt eher wie eine Compliation daher.

    Und dieses ganze Limited Zeugs nervt auch, welchen Sinn macht es eine Veröffentlichung in hundert verschiedenen Formaten, Farben und was weiß ich noch anzubieten? Ich mache den Quatsch jedenfalls nicht mit.

    Insgesamt finde ich es klasse, welche Masse an Veröffentlichungen, auch sehr gute derzeit auf uns herniederprasseln, aber das war ich damals bei der 2. BM Welle auch. Irgendwie habe ich mehr Angst, dass das bald wieder vorbei sein könnte, als das ich mich darüber freuen könnte. Genießen tue ich es trotzdem.

    1. Steppenwolf sagt:

      Man munkelt das Mortiis sogar bereit ist mit Nuclear Blast zusammenzuarbeiten, nur des Erfolgs wegen. Dann ists ohnehin um dieses Genre geschehen, das ohne diese Geheimhaltungsstrategie, schon längst durch die Decke gegangen wär.

      Nee mal ernsthaft… Dungeon Synth ist die Nische von der Nische. Da braucht glaub ich niemand sorge haben das das mal in den Mainstream rutscht. Das wird nicht passieren, ganz egal wieviel Beachtung man dem ganzen auf Plattformen wie metal.de schenkt. Und mal ehrlich, wenn es ein Genre gibt dem es guttun würde, wenn man da mal ein bisschen Werbung für macht dann ist das DS. Denn auch das Genre lebt nunmal davon, das es gehört wird.
      Ich wusste vor wenigen Monaten nicht mal das es das gibt, also das dieses trollische gedudel ne anerkannte Musikrichtung ist.

      1. Watutinki sagt:

        Die Frage ist was man unter Mainstream versteht. Das fängt bei mir nicht erst bei NB an. Die ganze Masse der DS Veröffentlichungen ist alleine schon ein Problem, das hatten wir bei der 2. BM Welle auch.
        Viel zu viele DS Künstler machen mit ihrer Person auch viel zu viel Werbung. Mortiis hat zu seiner Zeit nicht umsonst eine Maske aufgesetzt, die Kunstfigur sollte die Musik tragen, und nicht der Normalomensch hinter der Musik, Das verstehen aber viele DS Künstler einfach nicht, dass sie als Person hinten an stehen sollten und alleine die Kunst sprechen lassen.

        Leider werden diese unausgesprochenen Regeln durch die Masse der Veröffentlichungen nicht mehr wirklich gelebt, und Mortiis ist da trotz Maske, auch nicht gerqade das beste Musterbeispiel.

        Warum Werbung dem Genre gut tun soll, also der Kunst an sich, verstehe ich nicht, sorry.
        Klar, Künstler unterstützen ist immer gut, aber der Kunst selbst bringt es gar nicht’s.
        Mehr Werbung bedeutet mehr Support für den Künstler, der sich besseres Equipment kaufen kann, ergo bessere Musik?
        Mortiis DS Musik wird mit größerem Können und besserem Equiment immer schlechter. Meine Meinung.

  2. Steppenwolf sagt:

    Ich hab früher als kleiner Junge ein RPG spiel gezockt… leider weiß ich nicht mehr wie das heißt, ich glaub aber es ging um vampire oder so ähnlich.
    Das ist dann natürlich geil, wenn man das von früher kennt und sich in der Zeit zurückversetzt fühlt. Da war das leben noch unbeschwert…

  3. Steppenwolf sagt:

    ,,Warum Werbung dem Genre gut tun soll, also der Kunst an sich, verstehe ich nicht, sorry.
    Klar, Künstler unterstützen ist immer gut, aber der Kunst selbst bringt es gar nicht’s.
    Mehr Werbung bedeutet mehr Support für den Künstler, der sich besseres Equipment kaufen kann, ergo bessere Musik?
    Mortiis DS Musik wird mit größerem Können und besserem Equiment immer schlechter. Meine Meinung.“

    Das stehen wir dann wieder am anfang dieser Grundsatzdiskussion die ja hier bereits zu genüge geführt worden ist.
    Nur so viel, warum Musik machen, wenns keiner hören soll? Es gibt bestimmt viele leute die dieset Musik bestimmt aufgeschloßen gegenüber stehen, die Künstler und deren Musik aber überhaupt nicht kennen. Und diese absolute nischen Musik würde auch nur die erreichen die damit was anfangen könnten. Dann haben wir statt wenige 100 interessierte halt wenige 1000… was macht daran genau die Musik kaputt? Jeder der DS macht, macht das aus einem bestimmten grund… und der ist nicht möglichst viel Kohle zuschäffeln, ganz sicher nicht. Das macht man aus einer bestimmten Überzeugung raus.
    Außerdem warum sollte besseres Equipment schlechtere Musik bedeuten? Das eröffnet doch nur mehr Möglichkeiten seiner Musik noch größeren Charakter zu verleihen.
    Wozu ist denn Kunst da? Ist Kunst nur was für den schaffenden oder darf Kunst auch andere erfreuen. Lebt der Künstler nicht davon andere für seine Kunst zu begeistern?

    1. Watutinki sagt:

      „warum Musik machen, wenns keiner hören soll?“

      Bin ich keiner? Sind die ganzen Menschen die DS bereits hören keiner?
      Was bringt es der Kunst ob man 1000 Hörer hat oder 10000? Wird die Kunst durch 10000 Hörer besser?
      Diese Mainstream Maxime, je größer, schneller und je mehr, desto besser, ist genau das, was du in so einem Genre gar nicht gbrauchen kannst.

      „Es gibt bestimmt viele leute die dieset Musik bestimmt aufgeschloßen gegenüber stehen, die Künstler und deren Musik aber überhaupt nicht kennen.“

      Und das hat Gründe. Ich bin über viele Wege zu dieser Musik gekommen und letztlich ist es wie mit Rom, alle Wege hätten mich irgendwan dahin geführt. Wenn man also bislang so wenig Bezug zu den Elementen dieser Musik hatte, dann hat e auch einen Grund, weshalb man nicht in Rom, sondern in Moskau gelandet ist. Nicht jeder Fan macht eine Szene besser.

      „Außerdem warum sollte besseres Equipment schlechtere Musik bedeuten? Das eröffnet doch nur mehr Möglichkeiten seiner Musik noch größeren Charakter zu verleihen.“

      Warum macht eine zu fette Produktion den Charakter des old-school BM kaputt?
      Warum verderben viele Köche den Brei?
      DS lebt auch von seiner Naivität, von der 8/16 Bit Äre, von Retro Klängen, von Monotonie, von der Einfachheit.
      Je mehr Möglichkeiten Du hast, desto eher verlierst du das Gefühl für das, worauf es hier eigentlich ankommt, das kann man bei Mortiis gut beobachten
      DS lebt nicht von großem Orchester. Das ist auch der Irrtum den viele viele Bands der 2. BM Welle erlegen sind. Das großer Bombast den BM besser macht. Nein, macht es nicht, ganz im Gegenteil, das hat mit BM auch teilweise gar nichts mehr zu tun.

      „Wozu ist denn Kunst da? Ist Kunst nur was für den schaffenden oder darf Kunst auch andere erfreuen. Lebt der Künstler nicht davon andere für seine Kunst zu begeistern?“

      Klar, aber ich finde die Liebhaber dieser Kunst sollten in gewisser auch selbst zu IHRER Kunst finden. Dann sind es auch wirklich Fans, die der Szene und damit auch der Kunst gut tun. Die meisten Drittbrettfahrer, die damals die 2. Welle des BM aufgemischt haben, sind schon lange nicht mehr da. Es hat dem BM gar nichts gebracht, dass sie an Bord gesprungen sind.

      „Guck ob Aldi ein Keyboard im Angebot hat und leg los. Da brauchst du, wenn du standhaft bleibst, keine Angst vor Ausverkauf haben. Hau in die Tasten, so schwer ist das doch nicht.“

      Ich würde gerne Musik mit alten NES Klängen machen, oder dem Amiga Soundchip, da hätte ich großen Bock darauf.
      Früher habe ich das auch gemacht, das klang aber mehr nach Autechre.

      1. nili68 sagt:

        Ich weiß, das ist ausgelutscht, aber ich finde Kunst und Anspruch echt überbewertet. Wenn dir etwas ein gutes Gefühl gibt, ist das doch scheißegal. Was macht das für einen Unterschied, ob man einen guten oder schlechten Geschmack (nach welchen Maßstäben auch immer) hat? Bei Leuten mit unterschiedlichen Ansichten über Band/Musiker/Stil XY wird es immer so ausgehen wie „Okay, jetzt hast du mir in epischem Ausmaß erklärt, warum die Band super, voll Kunst usw. ist, trotzdem finde ich die immer noch scheisse.“ Oder umgekehrt..

      2. nili68 sagt:

        Klar KANN Bombast Black Metal besser machen. (early) Limbonic Art, Emperor oder Anorexia Nervosa z.B. over Darkthrone any day..

      3. Watutinki sagt:

        Mit Bombast meine ich ob man 2 oder 10 Flächen übereinander legt und zusätzlich noch ein 100 köpfiges Orchester auffahre. Damit kannste dann irgendeine Power Metal Band gründen, aber das hat dann nichts mehr mit Black Metal zu tun. Beim Emperor und Limbonic Art ist der Bombast nicht ausgehend von der Anzahl und Lautstärke der Elemente, sondern von dem ausgehend, was die Musik dieser Bands ausmacht. Ich würde das dann nicht Bombast nennen, sondern Intensität.

      4. nili68 sagt:

        ..oder du akzeptierst einfach mal, ohne lange Erklärungen, dass Bombast nicht per se etwas Schlechtes sein muss. 😉 Es gibt guten und schlechten Bombast, so wie roher, authentischer Black Metal auch scheisse sein kann..

      5. Watutinki sagt:

        Bin ich anderer Meinung. Ich stimme dir zu, dass Bombast nicht per se etwas schlechtes ist, aber genau so wie es schlechte und gute Musik gibt, gibt es auch guten und schlechten Bombast. Mit Bombast kann man auch wunderbar eigene Mängel kaschieren.

      6. Steppenwolf sagt:

        Nunja, wenn du schon so argumentierst könnte man auch sagen Mortiis kaschiert seine fehler mit DS. Ich mein zu was anderem war er wohl aufgrund mangelnder Fähigkeiten nicht im stande…

      7. Watutinki sagt:

        Was glaubst Du was er vor einigen Jahren über seine alten Werke gesagt hat? Dass sie nicht so sind, wie er sich das gewünscht hat, weil er damals noch nicht die Fähigkeiten dazu hatte. Wenn Mortiis mit Fähigkeiten oder mehr Fähigkeiten aber so klingt, wie auf seinem letzten Album, dann sieht man, dass einem das auch nicht zwingend etwas bringt, wenn man nicht mehr zu 100% dahinter steht, wie es Mal der Fall war. Der old-school BM Sound hat ja auch nicht mit technischen Höchstleistung brilliert und dennnoch ist er atmosphärisch unerreicht. DS ist die destillierte Essenz dessen, also warum sollte das hier anders sein?

      8. nili68 sagt:

        Vielleicht würde ja so mancher auch lieber Prog anstatt Trve-Black Metal machen, aber aufgrund mangelnder Fähigkeiten ist das halt nicht drin. Wenn man halt den unwiderstehlichen Drang hat sich musikalisch auszudrücken, macht man dann halt Trve-BM oder Dungeon Synth.. oder Punk. Den Fans dieser Stilrichtungen etwas vorzugaukeln ist mit Sicherheit leichter, als beim Prog-Klientel..

    2. noehli69 sagt:

      Ihr diskutiert hier nicht wirklich über den künstlerischen Anspruch dieses schwülstigen Casio geklimpers?…
      Schon allein, das es reicht, mit ’ner aufgeklebten Nase (offentsichtlich ist sie nach den Uada Dreh heil wieder zurück beim Besitzer : ) und ein bisschen mystischen drumrum ne Plattform bekommt, wirft bei mir schon Fragen auf.
      Sorry Leute, den Käse bekommt der nicht 2x hintereinander hin.

      …geh mir jetzt ne Nase kaufen danach such ich mein Keyboard im Keller …. Ihr dürft gespannt sein

      1. Watutinki sagt:

        „Vielleicht würde ja so mancher auch lieber Prog anstatt Trve-Black Metal machen, aber aufgrund mangelnder Fähigkeiten ist das halt nicht drin.“

        Mortiis hat soweit ich weiß mit seinen Industrial Zeugs Grammys in Norwegen gewonnen. Dass er ein schlechter Musiker ist, hat er glaube ich schon mehrfach widerlegt.
        Klar könnte ich wahrscheinlich relativ schnell etwas in Sachen DS rausbringen, für Prog Metal müsste ich dagegen jahrelang üben. Aber was soll uns das jetzt sagen? Dass Musiker aus dem DS und Old-School BM Lager alle lieber ganz andere Musik machen möchten? Der Gedanke ist mir zu unsinnig um ihn weiterzuspinnen.

        „Ihr diskutiert hier nicht wirklich über den künstlerischen Anspruch dieses schwülstigen Casio geklimpers?…“

        Das Thema hatten wir doch schon mehrfach. Alles kann Kunst sein, das liegt im Auge der Betrachters. Nur ehrlich sollte es sein, also das Ausdrücken, was der Künstler auch ausdrücken möchte und nicht was am meisten Erfolg verspricht.

      2. Steppenwolf sagt:

        Ja, ernsthaft mach mal, wenns so easy ist. Da wird sehr wahrscheinlich nichts brauchbares bei herauskommen, weil du die Musik (zumindest laut deinem kommentar) wohl nicht verstanden hast.
        Das ist wie wenn jemand sagt ich hol mir ne Mülltonne und schmeiß die durch den Raum, weil für den Black Metal halt ausschließlich krach ist.
        Ich bin was DS angeht echt nicht bewandert… ich kenn die alten Mortiis sachen (besonders die ,førd til å herske‘ ist ein starkes Werk), die Thangorodrim von 2016 und die Depressive Silence II von gleichnamiger Band. Letztgenannte ist schon fast, weil’s hier grade Thema war, bombast… tolle Atmosphäre, ohnehin alles sehr Ambientlastig, das geht schon stellenweise unter die Haut.
        Also ich finde das hat schon seine Daseinsberechtigung, definitiv. Das als geklimper abzutun wird den genannten Werken zumindest nicht gerecht.

      3. nili68 sagt:

        Ich finde Dungeon Synth schon mal nicht schlecht, behaupte lediglich, dass man dafür kein begnadeter Musiker sein muss oder irgendetwas „verstehen“..

      4. Watutinki sagt:

        Es gibt technisch anspruchvollen Black Metal und weniger anspruchvollen. Das ist bei DS nicht anders.
        Das gleiche gilt für das „Verstehen“, wenn man’s mental nicht erfassen kann, kannst man es auch nicht musikalisch umsetzen. Vor allem der DS Sound der einen BM Bezug hat, ist nicht so trivial umzusetzen und zu unterscheiden/zu erkennen. Vieles aus der Richtung DS ist z.B. einfach nur Fantasy Musik, ohne BM Kontext. Wenn Du willst, gibt es beim DS aber die gleichen TRVE BM Vibes, wie beim BM, nur das es hier wirklich noch eine große Familie ist, weil es hier (noch) keinen Ausverkauf gibt.

      5. nili68 sagt:

        Das klingt mir alles zu diffus und dogmatisch. Du bist mir das natürlich nicht schuldig, aber nenn mal Beispiele für das eine und andere, wenn du magst. Ich will mich nicht lustig machen, sondern es verstehen. Die Burzum Knastalben z.B. finde ich höchst dilettantisch, aber TROTZDEM gibt es Stimmungen, in denen mir das gefällt..

  4. nili68 sagt:

    @Watutinki

    Guck ob Aldi ein Keyboard im Angebot hat und leg los. Da brauchst du, wenn du standhaft bleibst, keine Angst vor Ausverkauf haben. Hau in die Tasten, so schwer ist das doch nicht. Ich hatte letztens ’nen richtig langen Furz, das kam Dungeon Synth schon ziemlich nahe. Die Blubbergeräusche dabei.. das hatte was von Trollen, die durch eine Sumpflandschaft waten im brausenden Sturm.. hach!! ^^

  5. der holgi sagt:

    Kleines Gedankenspiel:

    Nehmt DS wie ihn Mortiis bastelt, entnehmt alles Visuelle, alles Geschriebene, alles scheinbar Geheimnisvolle, und anstelle dessen denkt euch einen 90er-Jahre-Videospiel-Kontext wie es ihn tausendfach gab und gibt.
    Addiert dann diese Musik dazu.

    Nichts in der Welt würde euch dann auch nur einen Ansatz dazu bieten, Mortiis als das zu verstehen, als das es/er im Kontext aktuell verstanden wird oder werden möchte.

    DAS ist der Unterschied zu jeder anderen Underground-Sparten-Musik, denn ob es stumpfer Keller-BlackMetal oder Hardcore-Techno ist, egal, jedes davon erkennt man am Gespielten/Gehörten.
    DS dagegen könnte Soundtrack zu allem möglichen sein, und zieht seinen BM-Nektar alleine aus dem Konstrukt des Geschaffenen Mikrokosmos, nicht aus dem Werk selbst.

    1. nili68 sagt:

      Ich habe mich auch schon gefragt, wo der Black Metal-Bezug ist, ausser das einige BM-Musiker das machen und vermutlich auch deshalb gemocht wird. Black Metaller sind ja nicht selten auch ziemliche Fantasy/RPG-Nerds, da liegt das auch ziemlich nahe und der Videospiele-Vergleich drängt sich natürlich auch stark auf..

    2. Watutinki sagt:

      „DS dagegen könnte Soundtrack zu allem möglichen sein, und zieht seinen BM-Nektar alleine aus dem Konstrukt des Geschaffenen Mikrokosmos, nicht aus dem Werk selbst.“

      Das ist Unfug, ich bspw. mag keine Filmsoundtrack, nur wenige.
      Man hört nicht immer, aber sehr häufig sehr genau raus, ob der DS Sound einen BM Bezug hat oder nicht. ERANG z.B. hat keinen BM Kontext, was die Musik deswegen aber nicht schlecht macht. Mortiis alte Alben werden auch deswegen so geschätzt, weil dieser Bezug deutlich rauszuhören ist. Bei den neuen Alben weniger. Seine Zuneigung zum BM der 90er spricht auch Bände.
      Aber ich will euch nicht vom Gegenteil überzeugen, ist ok, wenn ihr es anders seht.

  6. Watutinki sagt:

    @nihil & den stellv. Chefredakteur:
    Dazu müsste ich hier für DS Musiker werben, das möchte ich nicht.
    Ich bin der Meinung, dass metal.de DS komplett ausklammern sollte. Wenn der Zauber dieser Musik erhalten bleiben soll, dann reicht es in der Szene die Fans zu haben, die auch Zugang zu diese Musik besitzen. Wenn der stellv. Chefredakter Mr. Wolfsbrunn meint dieses Genre hier weiter zu promoten, dann kann er seinen einleitenden Satz zu diesem Artikel bald wieder umschreiben, denn dann wird davpon genau so wenig übrig bleiben, wie von der Faszination des BM.

    „Dungeon Synth hat mir eine neue geheime Welt eröffnet. Nach Jahren, in denen ich in der Black-Metal-Szene unterwegs gewesen bin, habe ich endlich das hier gefunden.

    Finde ich super Stefan, dass du jetzt zu dieser Musik gefunen hast. Ich höre sie schon Jahrzehnte und ich bitte dich, lass die Musik dort wo dieser Zauber erhalten bleibt und halte es von metal.de fern.

    „Verdammt, Dungeon Synth bringt mich zurück zu der Zeit, als ich ein Teenager war und gerade erst den Black Metal entdeckt habe. Das hier ist alles sehr „geheim“, genau wie damals der Black Metal.“

    Und weil es so „geheim“ ist, hat es u.a. diesen Zauber inne. Also bitte, ändere das nicht! Sonst kannst Du dich bald wieder nach einem neuen Genre umsuchen, wo du den Zauber findest und musst wahrscheinlich wieder 20 Jahre warten.

  7. nili68 sagt:

    @Watutinki

    Du hast keinen besonderen Zugang zu Dungeon Synth, du brauchst einfach etwas, um dich besonders zu fühlen, der große Versteher zu sein. Sowas wie „das spürt man“, „besonderer Zugang“ ist doch alles Bullshit, wie ihn auch religiöse Einfaltspinsel von sich geben. Du kannst das nicht wirklich begründen.. was du ja auch nicht mußt, aber das ist ja jetzt hier Thema.

    1. Watutinki sagt:

      Man kann es aber auch andersherum deuten, du ärgest dich, dass du keinen Zugang hast und sprichst es denen ab, die das behaupten, es in dieser Gesellschaft hier aber nicht weiter vertiefen möchten.

      Letztlich ist es mir egal, ich möchte sowiese niemanden überzeugen, diese Musik zu hören. Wenn man jemanden dazu überzeugen muss, dann hat’s von von vornhereiin keinen Mehrwert.

      1. nili68 sagt:

        Ich brauche auch nicht das, was du unter „Zugang“ verstehst und außer in der Einbildung nicht existent ist. Es gibt Momenten, wo es mir gefällt und gut is‘. Alles andere ist fast schon esoterischer Blödsinn. Das wirst du mir aber nicht glauben, da man Fanatiker nicht überzeugen kann. Muss man auch nicht, wenn du damit glücklich bist.. Dann musst du aber auch auf solche Ansagen gefasst sein. Ich ärgere mich über gar nichts, bin nur immer wieder erstaunt, was man wo reininterpretieren kann.

      2. Watutinki sagt:

        Ich habe kein Problem damit, wenn Du es in die Esoterik Ecke schiebst. Wahrscheinlich ist es mir sogar recht, wahrscheinlich passt es sogar. Und wenn mein Zugang, oder sagen wir meine „Einbildung“ dazu führt, dass ich diese Musik so wahrnehme, wie ich es tue, dann ist mir auch das recht.

        Schau dir einfach an was den BM früher ausgemacht hat und was ihn heute zu 99% fehlt. Dann weißt du wovon ich rede und ob ich mir da was einbilde. Wenn Du keinen Unterschied bemerkst, dann hat’s sowieso keinen Sinn.

      3. nili68 sagt:

        Früher war man aber auch jünger. Ich weiß nicht, ob man den alten BM als Erwachsener immer noch so wahrnehmen würde wie früher, wenn er jetzt neu wäre. Das ist ein Paradebeispiel für nostalgische Verklärung. Neu, wild, roh.. das spricht die Jugend an und dass es 90% der Menschheit als Schrott bezeichnet macht einen gleich doppelt stolz, weil die nicht den „besonderen Zugang“ haben (LOL) Early 90’s BM spricht die rebellische Teenie-Seite an, macht dich zum Edgelord und nicht Lord Rgggkrrrghhhh. Die albernen Pseudonyme sagen schon alles über den künstlerischen Gehalt. Ich höre das auch manchmal noch, der guten alten Zeiten wegen, bin aber froh, dass BM sich weiter entwickelt hat und zu einer ernsthaften Musik geworden ist, die nicht nur dazu taugt seine Eltern zu ärgern..

      4. Watutinki sagt:

        Einzig dass ich es heute noch immer exakt genau so sehe, wie früher, also offensichtlich bin ich in dieser Entwicklung dann stehen gebleiben.
        Was mir dann aber merkwürdig vorkommt ist, dass ich musikalisch gesehen schon immer extrem experimentierfreudig war und nahezu alles höre, was man hören kann. Es gibt nichts das mir zu anstregend oder zu komplex ist. Weder im Metal noch in der elektronischen Musik. Mir nachzusagen ich wäre daher verbohrt und würde keine musikalische Entwicklung zulassen, ist soweit weg wie nichts anders. Also kann es daran eigentlich nicht liegen.

      5. nili68 sagt:

        Naja, ich vermute mal, dass der alte Black Metal eine jugendliche Seite in dir anspricht, die wir alle haben und sich bei jedem anders äußert. Es gibt Erwachsene, die sehen sich noch Zeichentrickfilme für Kinder an oder lesen und sammeln begeistert Comics. Daran ist nichts schlimm. Man kennt doch die Ansage beim Kauf „Ist für meinen Sohn“. 😀 Das bedeutet natürlich nicht, dass du nicht auch andere Seiten hast, aber im Falle Black Metal kannst du halt nicht ganz objektiv sein. Das ist meine Vermutung und ich bin kein Psychologe oder so oder erhebe Anspruch auf Richtigkeit, aber das wäre meine Erklärung. Ich mag ja z.B. Babymetal, Anime (nein kein Hentai oder Tentakelsex!!) usw., was eigentlich auch nicht mehr meinem Alter entspricht, würde das aber nicht als große Kunst bezeichnen. Gefällt mir halt, warum auch immer..

      6. Cynot sagt:

        https://gph.is/28TaJsy

        Ansonsten ist Anime ein soooo weitläufiges Welt, da gibts für alle Altersgruppen was. Wer das als Kinderkram abwertet hats halt nicht verstanden. 😛

        Aber als jemand der Comics liest und „Kinderserien“ guckt, stimme ich dir in deiner Grundaussage zu.

      7. Watutinki sagt:

        Daran ist nichts schlimm. Man kennt doch die Ansage beim Kauf „Ist für meinen Sohn“. 😀 Das bedeutet natürlich nicht, dass du nicht auch andere Seiten hast, aber im Falle Black Metal kannst du halt nicht ganz objektiv sein. Das ist meine Vermutung und ich bin kein Psychologe oder so oder erhebe Anspruch auf Richtigkeit, aber das wäre meine Erklärung. Ich mag ja z.B. Babymetal, Anime (nein kein Hentai oder Tentakelsex!!) usw., was eigentlich auch nicht mehr meinem Alter entspricht, würde das aber nicht als große Kunst bezeichnen. Gefällt mir halt, warum auch immer.

        Ich glaube Du verkennst da was. Ich liebe auch alte Zeichentrickfilme (Mr. Gadget, Rossi, Dr. Schnuggles, Captain Future, aber auch Hallo Spencer, die Fraggles etc.). Ich habe es geliebt und finde es immer noch klasse, auch wenn ich es nicht mehr schaue. Ich liebe auch alte Computerspiele etc. Aber mehr oder weniger ist das tatsächlich Nostalgie, ich würde nicht behaupten, dass es heute nicht bessere Sachen gibt. Ghibli Filme kannte ich damals nicht und es gibt keine besseren Zeichentrickfilme auf dieser Welt.
        Mir ist der Begriff Nostalgie durchaus bekannt und ist weiß es einzuordnen. Wenn ich Bilder von Kittelsen sehe oder mehr noch John Bauer, dessen Werke ich absolut liebe, ist das jetzt Nostalgie oder ist das nicht einfach nur sehr geil!? Gibt es jemanden der es in diesem Kontext besser gemacht halt als Kittelsen und Bauer? Ich kenne niemanden. Das ist einfach das Nonplusultra und hat wenig mit Nostalgie zu tun und so ergeht es mir auch mit dem BM der 2. Welle. Diese Hochphase ist einfach vorbei, der Zauber ist vorbei und schlichtweg verloren. Das bedeutet nicht, dass der BM von heute schlecht ist, es gibt sehr gute Sachen, aber das gewisse etwas ist nicht mehr da. Das findest Du jetzt in der DS Szene wieder, aber nur so lange es klein und gemütlich bleibt, so lange metal.de und andere Magazine und Labels die Finger davon lassen und es dort belassen, wo es hingehört – in den Dungeons, bei den Fans.

      8. nili68 sagt:

        Der alte Black Metal ist wie deine erste Liebe. Rückblickend kann das ’ne furchtbare Hexe gewesen sein, aber dennoch löst das ein einzigartiges Gefühl in dir aus, selbst wenn deine jetzige Partnerin die in jedem Punkt übertrifft.

      9. Watutinki sagt:

        Also meine erste große Metal Liebe sind vor allem Blind Guardian, nix Black Metal.

      10. nili68 sagt:

        Jetzt sei nicht so spitzfindig, du weißt was ich mein‘.. 😛

      11. Watutinki sagt:

        Ja, liegst aber falsch – egal! 😛

      12. nili68 sagt:

        Du willst einfach nicht einsehen, das Oldschool – Black Metal Käse ist, was? Kann ich dich irgendwie überreden? Nacktbilder von mir schicken..?
        Das ist das Stichwort, dass ich der Müdigkeit wohl nachgeben sollte und mich hinhauen.. 😀

      13. Watutinki sagt:

        Keine Nacktbilder von Dir könnte mich überzeugen!

        Und guter, alter Schimmelkäse ist glaube ich auch nicht zu verachten. ^^