
The Ghosts Of The Charnel House Tour 2016
Primordial, Ketzer und Svartidaudi live in Berlin im White Trash
Konzertbericht
Finsternis im White Trash in Berlin – SVARTIDAUDI zelebrieren musikalische Dunkelheit
Galerie mit 18 Bildern: Svartidauði - Primordial - The Ghosts Of The Charnel House Tour 2016

Kontrastprogramm! Erst mal aus der Konserve, denn die säuselt uns etwas Rock ’n‘ Roll um die Ohren – nicht gerade die passende Einstimmung zur ausgeprägten Dunkelheit, die SVARTIDAUDI über uns hereinbrechen lässt. Soundcheck also düster, Konserve spaßig, der Auftritt die pure Finsternis. Geht besser, tut dem Gig aber in der Summe keinen Abbruch. Abgebrochen wird dann eher an der Bar, denn die ist stetig überfüllt. Also volle Konzentration auf SVARTIDAUDI!
Während sich viele musikalische Dunkelfürsten heutzutage zwischen Maskierung und Corpsepaint entscheiden, kommen die Isländer mit einer Mischung aus beidem raus. Am auffälligsten ist Drummer Magnús, der mit seinem Make-up bei „Walking Dead“ mitspielen könnte – der Gute sieht aus wie ein im Gesicht zerfressener Zombie. Leider verfliegt die durch Rotlicht forcierte Atmosphäre ein wenig im großen Zuschauerraum, der von ähnlich vielen Menschen besetzt ist wie bei KETZER. Da macht der Sound eine wesentlich bessere Figur. Ob Knüppelpassage oder elegisches Downtempo, die Musik von SVARTIDAUDI ist nie besonders geradlinig, eingängig oder … einfach. Trotzdem kann man jedes Detail heraushören. In Sachen Bühnenpräsenz agiert die Band erwartungsgemäß zurückhaltend – lediglich eine hochgereckte Faust sorgt für eine kurze Verbindung zum Publikum. Ansonsten liefern SVARTIDAUDI, wenn Einzelne nicht gerade ihre Masken richten, einen hochkonzentrierten und lupenreinen Gig ab. Der im kleineren Rund allerdings besser aufgehoben wäre.
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Primordial und Ketzer auf Tour
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| 03.06. - 06.06.26 | Mystic Festival 2026 (Festival)A.A. Williams, Acid King, Allt, Anthrax, Arð, Avralize, Behemoth, Belphegor, Benediction, Black Label Society, Black Tusk, Blackgold, Blood Incantation, Blood Vulture, Bloodywood, Bölzer, Carach Angren, Carpenter Brut, Caskets, Cavalera, Cisnienie, Coroner, Corrosion Of Conformity, Czerń, Damnation, Death To All, Decapitated, Der Weg Einer Freiheit, Disharmonic Orchestra, Djerv, Dola, Down, Eihwar, Electric Wizard, Embryonic Autopsy, Escuela Grind, Evergrey, Eyehategod, Forbidden, Frontside, Frog Leap, Fulci, Gaahls Wyrd, Gatecreeper, Grave, Harakiri For The Sky, H.exe, Hostia, Hulder, Ice Nine Kills, Kanonenfieber, Kent Osborne, Knife Bride, Kublai Khan, Letlive, Marduk, Martyrdöd, Master Boot Record, Mastodon, Megadeth, Monkey3, Neckbreakker (ex-Nakkeknaekker), Neptunian Maximalism, Noctem, Overkill, Pain, Priest, Primordial, Psychonaut (BE), Quantum Trio, Return To Dust, Rotting Christ, Saxon, Scour, Septicflesh, Severe Torture, Seth, Shining (NO), Six Feet Under, Soilent Green, Static-X, The Gathering, Thrown, Tides From Nebula, Today Is The Day, Truckfighters, Unleashed, Vianova, Winterfylleth, Yoth Iria und ZetraGdańsk Shipyard, Danzig |
André Gabriel 






























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