Wave Gotik Treffen 2016
Unser Bericht vom Wave Gotik Treffen 2016 in der Leipzig
Konzertbericht

Wave Gotik Treffen 2016
Pfingsten 1992: Im Leipziger Stadtteil Connewitz steigt ein kleines Grufti-Festival, das „Wave Gothic Treffen“ (damals noch mit „th“) mit acht Bands an zwei Abenden. Obwohl das Lineup mit Szenegrößen wie DAS ICH und GOETHES ERBEN gut bestückt war, hatte wohl niemand damit gerechnet, dass stolze 2.000 Gruftis anrücken würden. Vielleicht war es ein Stück weit historisch begründet, dass an diesem Wochenende der Grundstein für eine in ihrer Form einzigartige Veranstaltung wie das WGT gelegt wurde. Denn vor der Wende hatten Anhänger der Schwarzen Szene alles andere als einen leichten Stand. Mit ihrer morbiden Ästhetik und Philosophie waren sie dem DDR-Regime ein ebenso großer Dorn im Auge wie andere Subkulturen (eindrucksvoll dokumentiert in der Ausstellung „Alternative Jugend im Visier der Stasi“ im Museum an der Runden Ecke) und mussten ihre inoffiziellen Parties, von denen man oft nur über Mundpropaganda erfuhr, in dunklen Privatkellern abhalten. Mit dem Mauerfall setzte in der Szene eine Aufbruchsstimmung ein, die an diesem Pfingstwochenende 1992 ihren Platz fand. Dementsprechend standen beim ersten WGT nicht zwangsläufig die Bands im Mittelpunkt, sondern die Szeneanhänger selbst, die sich endlich unbeschwert treffen und austauschen konnten.

Wave Gotik Treffen 2016
Dieser Gedanke des Zusammenkommens ist dem WGT bis heute erhalten geblieben, auch wenn es 25 Jahre später um rund 230 Bands und 50 Veranstaltungsstätten gewachsen ist. Groß angekündigte Headliner? Gibt es nicht. Das komplette Programm? Geht eine Woche vorher online. Tageskarten für sporadische Besucher? Absolutes No-Go. Das WGT ist ein Szenetreffen mit opulentem Rahmenprogramm, das vermutlich maßgeblich aufgrund dieses Festhaltens am Ursprungsgedanken seit Jahren konstant hohe Besucherzahlen aufweist und überhaupt ein 25. Jubiläum feiern kann.
Die erwähnte Aufbruchsstimmung hat sich im Laufe der Jahre auf die gesamte Stadt übertragen. Im Vorfeld des diesjährigen WGT überschlug sich die Leipziger Volkszeitung mit Vorberichten, Rückblicken und Online-Fotogalerien, das Stadtgeschichtliche Museum eröffnete im März die Ausstellung „Leipzig in Schwarz. 25 Jahre Wave-Gotik-Treffen“ und auf großen Werbetafeln begrüßte die Stadt Leipzig die WGT-Besucher. Nicht nur die Gruftis feiern zu Pfingsten „ihr“ WGT, sondern auch die Leipziger.
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Richard Mertens






























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