Centhron - Dominator

Review

Galerie mit 11 Bildern: Centhron auf dem Mera Luna Festival 2016

Manche Bands veröffentlichen ihre Alben (glücklicherweise) nicht wie am Fließband, dazu zählen auch die Herrschaften von CENTHRON, die etwa im 3-Jahres-Rhythmus einen neuen Longplayer am Start haben. Alles fing einst mit „Lichtsucher“ an, gefolgt von „Gottwerk“ und dem klasse 2009er Album „Roter Stern“. Jedes Album war für sich ein brachiales Harsh Elektro-Feuerwerk und so war die Vorfreude auf das vierte Album „Dominator“ durchaus groß. Angenehmerweise wird diese Vorfreude nur geringfügig getrübt, denn CENTHRON lassen es auch auf „Dominator“ wieder ohne Ende krachen.

Fans von AGONOIZE und Konsorten dürften jubilieren, denn sowohl verzerrte Vocals, als auch knallhart-monotone Beats in hoher BPM-Zahl fliegen einem relativ gnadenlos um die Ohren. Vom Opener „Leitwolf“, über „Kopfschuss“ und dem treibend-melodischen „666“ lässt der Auftakt kaum Wünsche in den stahlharten Elektroherzen offen. CENTHRON ziehen ihr Ding dann auch im weiteren Verlauf kompromisslos durch, man könnte an dieser Stelle quasi jeden weiteren Song zitieren, da es auch keinerlei „ruhige“ Momente auf „Dominator“ gibt. Inhaltlich könnte es wieder die ein oder andere Stirnfalte geben, eine Vorliebe für Gewalt („Faust“, „Kopfschuss“), Politik („Die Stalinorgel“, „Atomschlag“) lässt sich auch auf „Dominator“ nicht leugnen und vor allem ist es schade, dass mit „Cunt“ auch ein Song am Start ist, der mal wieder mit derben Umschreibungen menschlicher Zweisamkeit um sich wirft. Wirklich schade, denn rein musikalisch verbergen sich hinter diesen Songs einfach nur richtig fette Elektrobretter, die auch ohne Ausdrücke auf teilweise unterstem Proletenniveau überzeugen würden.

Musikalisch geht „Dominator“ jedoch völlig in Ordnung, dafür hat alleine schon Jan L. von X-FUSION gesorgt, der für Mix & Mastering verantwortlich war. Fans von AGONOIZE, AMDUSCIA, HOCICO & Co. dürften mit der neuen Scheibe von CENTHRON absolut zufrieden sein und vielleicht auch über den ein oder anderen verbalen Ausrutscher großzügig hinwegsehen.

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14.04.2011

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