Dismember - Live Blasphemies

Review

13 Jahre ist es nun schon her, dass Dismember ihr Debut „Like an everflowing stream“ auf die damals noch junge Death Metal Szene losließen und kräftig Staub damit aufwirbelten. 6 Alben und diverse Mini-Cds später liegt nun endlich in Form von „Live Blasphemies“ die erste DVD vor. Wie bei Escapi anscheinend üblich (siehe Merciless) auf 2 Silberlinge verteilt, gibt es auf Nr.1 einen Livegig mit 11 Songs, u.a. „Dismembered“, „Casket garden“, „Misanthrophic“ und „In deaths sleep“. Bild und Ton (DD 5.1/DTS) sind absolut einwandfrei, und auch wenn Mr.Kärki mittlerweile einen ordentlichen Bierkessel vor sich herschiebt, geben die Herrschaften kräftig Gas. Was mir etwas sauer aufstößt ist das Fehlen solcher Death Metal Jahrhunderthits wie „Override of the overture“ oder „Dreaming in red“. Sehr unverständlich, dass darauf verzichtet wurde. Auf DVD2 gibt es dann eine Banddocumentary mit Fred Estby, Matti Kärki und David Blomqvist auf der die drei Anektoden aus den Anfangstagen 1988 bis heute zum Besten geben. Unterlegt wird das Ganze von Livemitschnitten aus diesen Jahren, so kommt man unter anderem in den Genuß des allerersten Dismember Gigs der damals noch blutjungen Kerle und lernt, warum Nuclear Blast ganz und garnicht zufrieden mit der Namensgebung des „Death Metal“ Albums waren. Die Liveshots bewegen sich zwar meist nur auf Bootlegniveau aber immerhin kommen hier dann doch noch „Patrol 17“ und der absolute Killer „Override of the overture“ zum Einsatz. Es wäre schön gewesen, wenn man noch ein paar Videoclips mit drauf gepackt hätte um das Ganze abzurunden, aber auch so kann man „Live blasphemies“ allen Death Metal Lunatics wärmstens empfehlen. Hoffentlich bleiben uns Dismember noch lange genug erhalten, damit es auch in 13 Jahren bei DVD Veröffentlichung Nr.2 wieder heißt: Zugreifen!

04.10.2004

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