Grand Magus - Wolf God

Review

Soundcheck April 2019# 1 Galerie mit 24 Bildern: Grand Magus - Sword Songs Tour 2017

GRAND MAGUS bestehen seit 20 Jahren, in denen bisher acht Alben erschienen sind. Mit „Wolf God“ folgt nun die neunte Nacht am Weltenbaum. Für das Album begab sich die Band in die Abgeschiedenheit des schwedischen Sweetspot Studios und nahm die Songs jeweils im gemeinsamen Spiel auf, nicht getrennt nach Instrumenten.

GRAND MAGUS begannen als Stoner-Doom-Band, machten auf ihren ersten drei Alben aber bereits kleine Schritte Richtung Heavy Metal. Im Jahre 2008 wurden mit „Iron Will“ die Fronten geklärt und es folgte der Durchbruch als Edelstahl-Kapelle.

„Wolf God“ – aufgenommen in Abgeschiedenheit

Es folgten vier gute bis sehr gute Alben im neuen Stil, zuletzt „Sword Songs“ vor drei Jahren. Mit dem damaligen Album veröffentlichten GRAND MAGUS „ein episches und energiegeladenes Werk„, wie Kollege Lattemann befand. Lupenreiner Heavy Metal, alphabetisch, stilistisch und regional passend zwischen FALCONER und alten HAMMERFALL einzuordnen, aber auch versehen mit einer Epik, die sich aus dem Erbe MANOWARs und BATHORYs speist, veredelt mit einer großen aber stimmigen Menge nordisches Kitsches.

Das neue Album beginnt allerdings ernüchternd. Ein instrumentales Intro aus der Dose, stimmig, aber austauschbar. Der Opener und Titeltrack „Wolf God“ dröhnt souverän, aber unspektakulär aus den Boxen. Mit diesem Song geht die Band auf Nummer Sicher, auch wenn bereits eine Detailtiefe zu erkennen ist, die Lust auf mehr macht.

Darauf folgt mit „A Hall Clad In Gold“ ein epischer Ohrwurm, der vor allem von JBs Stimme getragen wird. Insgesamt klingt die Stimme das Frontmanns auf dem Album etwas angestrengt, doch in Refrains wie diesen reißt er mit, entführt den Zuhörer in mystisch verklärte nordische Welten, die sich mit jedem weiteren Song zunehmend mit Leben füllen.

GRAND MAGUS – zwischen Duchschnittskost und Highlights

Weitere Highlights sind der knackige Headbanger „Spear Thrower“ und die emotionale Hymne „To Live and Die in Solitude“. Diesen Songs merkt man positiv an, dass die Songs quasi live im Studio eingespielt wurden, ebenso den beiden locker aus der Hüfte geschossenen Rausschmeißern „He Sent Them All To Hel“ und „Untamed“. Hier demonstrieren GRAND MAGUS echte Spielfreude, sorgen mit einem erdigen Bass-Sound, verspielten Gitarren-Soli und einem ideenreichen Schlagzeugspiel für einen sehr guten Abschluss von „Wolf God“.

Dass sich auch zwei bis drei Mal durchwachsener Durchschnitt aufs Album geschlichen hat – geschenkt. Unterm Strich ist „Wolf God“ ein sehr gutes Album, auf dem es viel zu entdecken gibt. Es mag an der Herangehensweise der Band liegen, die Songs live im Studio eingespielt zu haben, dass „Wolf God“ etwas ungezwungener klingt, als die direkten Vorgänger. Dass GRAND MAGUS dadurch aber auch etwas unfokussierter wirken, ist die andere Seite der Medaille. Dennoch dürfte dieses Album Fans der Band und Freunde epischen Stahls begeistern.

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15.04.2019

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Grand Magus auf Tour

03.07. - 06.07.19metal.de präsentiertRockharz Open Air 2019 (Festival)Amon Amarth, Anvil, Apocalypse Orchestra, Bloodred Hourglass, BROTHERS OF METAL, Burning Witches, Caliban, Children Of Bodom, Combichrist, Coppelius, Cradle Of Filth, Dimmu Borgir, Dragonforce, Elvellon, Elvenking, Epica, Feuerschwanz, Follow The Cipher, Freedom Call, From North, Grand Magus, Grave, Hämatom, Hardline, Heidevolk, Hellboulevard, Hypocrisy, J.B.O., Kärbholz, Kissin' Dynamite, Korpiklaani, Lacrimas Profundere, Legion Of The Damned, Lordi, Milking The Goatmachine, Mono Inc., Mr. Irish Bastard, Nailed To Obscurity, Nervosa, Omnium Gatherum, Overkill, Russkaja, Saltatio Mortis, Soilwork, Stam1na, The Night Flight Orchestra, The O'Reillys & The Paddyhats, The Unguided, U.D.O., Vader, Van Canto, Visions Of Atlantis, Warkings, Wintersun und WittFlugplatz Ballenstedt, Ballenstedt
14.08. - 17.08.19metal.de präsentiertSummer Breeze 2019 (Festival)Aborted, After The Burial, Ahab, Airbourne, Anaal Nathrakh, Avantasia, Avatar, Battle Beast, Beast In Black, Begging For Incest, Blasmusik Illenschwang, Brainstorm, Brymir, Bullet For My Valentine, Burning Witches, Bury Tomorrow, Carnal Decay, Caspian, Clawfinger, Code Orange, Cradle Of Filth, Crippled Black Phoenix, Cypecore, Death Angel, Decapitated, Décembre Noir, Deicide, Deluge, Deserted Fear, Dimmu Borgir, Dornenreich, Double Crush Syndrome, Downfall Of Gaia, Dragonforce, Dust Bolt, Dyscarnate, Eat The Gun, Eluveitie, Emperor, Endseeker, Enslaved, Equilibrium, Evergreen Terrace, Evil Invaders, Fear Of Domination, Final Breath, Frosttide, Gaahls Wyrd, Get The Shot, Grand Magus, Gutalax, Hämatom, Hamferð, Hammerfall, Harpyie, Higher Power, Hypocrisy, In Flames, INGESTED, Izegrim, Kambrium, King Apathy, King Diamond, Kissin' Dynamite, Knasterbart, Krisiun, Kvelertak, Legion Of The Damned, Letters From The Colony, Lik, Lionheart, Loathe, Lord Of The Lost, Meshuggah, Midnight, Morbid Alcoholica, Mr. Irish Bastard, Mustasch, Myrkur, Nailed To Obscurity, Napalm Death, Nasty, Oceans Of Slumber, Of Mice & Men, Orphalis, Parkway Drive, Pighead, Promethee, Queensrÿche, Randale, Rectal Smegma, Rise Of The Northstar, Rotting Christ, Skálmöld, Slaughter Messiah, Soilwork, Subway To Sally, Teethgrinder, Testament, The Contortionist, The Dogs, The Lazys, The New Death Cult, The Ocean, Thy Art Is Murder, Turbobier, Tragedy, Twilight Force, Une Misère, Unearth, Unleashed, Unprocessed, Van Canto, Versengold, Windhand, Winterstorm, Xenoblight und Zeal & ArdorSummer Breeze Open Air, Dinkelsbühl, Dinkelsbühl

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