Immortal - The Seventh Date Of Bashyrkh

Review

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Seit IMMORTAL 2006 unter die Lebenden zurückgekehrt sind, machen sie in vermehrtem Ausmaß die Bühnen Europas unsicher und stellen damit beispiellos ihren Status als Black-Metal-Kultband zur Schau. Da wird es, nach dem eher dürftigen Mitschnitt ihres Auftrittes im BB King’s Club in New York im Jahre 2003, doch einmal höchste Zeit für eine wirklich professionelle Live-Produktion.

„The Seventh Date Of Blashyrkh“ überzeugt auf den ersten Blick jedenfalls schon einmal durch eine reichhaltige und klug ausgewählte Trackliste, die jeden IMMORTAL-Fan zum Sabbern bringen dürfte. Aufgenommen auf dem Wacken Open Air 2007, zeigt das gute Stück allerlei Schmankerl der Bandgeschichte, von Klassikern wie „Unsilent Storms In The North Abyss“ und „Blashyrkh Mighty Ravendark“ über „Withstand The Fall Of Time“ bis hin zu moderneren Prügelnummern wie „One By One“ wird ein schlagkräftiger und bunter Querschnitt der gesamten Banddiskographie (ausgenommen „All Shall Fall“) geboten. Was die drei Herren Abbath (Gitarre, Gesang), Apollyon (Bass) und Horgh (Schlagzeug) hier auf die Beine stellen, zeigt ordentlich Zähne und klingt frisch und angriffslustig wie eh und je. Natürlich dürfen gerade Abbaths Rockstar-Allüren nicht zu kurz kommen, und so fletscht er munter die Zähne, verzieht sein von Corpse-Paint maskiertes Gesicht zu den berühmten Grimassen und hält auch sonst das begeisterte Publikum bei bester Laune.

Die Qualität der Aufnahme und die Kameraführung sind tadellos, man kann die Spielfertigkeit der Norweger in ausgewogener Mischung bestaunen und kriegt eine ordentliche Portion Live-Feeling auf den Bildschirm. „The Seventh Date Of Blashyrkh“ ist eine sehr gute Produktion, und egal, was man von IMMORTALs Reunion und ihrem neuen Material sonst so hält kann man nicht verleugnen, dass sie ihre Freude am Musizieren und an ordentlichen Shows nicht im Geringsten verloren haben. Üppig bestückt mit starkem Material, technisch einwandfrei und erstaunlich frisch zeigen IMMORTAL Skeptikern hier, dass sie kein ausrangiertes norwegisches Eisen sind, sondern so kompromisslos laut und bissig, wie es sich für eine Band ihres Kalibers gehört. Für jeden Liebhaber der Band ist diese DVD definitiv eine Anschaffung wert!

22.07.2010

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