Lights of Euphoria - Krieg Gegen Die Maschinen

Review

„Abschließend bleibt zu hoffen, dass das für Ende Mai diesen Jahres angekündigte fünfte Full-Length-Album, KRIEG GEGEN DIE MASCHINEN, zum einen pünktlich erscheint und ferner das Level von TRUE LIFE halten kann“ … Mit diesen Worten endete das euphorische Review meines Kollegen Azazel zu einer der Clubhymnen des Jahres – „True Life“ von Lights of Euphoria. Die erste Befürchtung, das dazugehörende Album könnte nicht pünktlich erscheinen, bewahrheitete sich nur teilweise, denn „Krieg gegen die Maschinen“ hat ohne weitere Komplikationen und mit der inzwischen fast schon typischen unwesentlichen Verzögerung das Licht der Welt erblickt. Was die zweite Erwartung bezüglich des Levels des Longplayers angeht, kann leider nicht wirklich Entwarnung gegeben werden. Mastermind Torben Schmidt hat zahlreiche namhafte Künstler der Elektroszene um sich geschart und so legt das Album mit dem bereits bekannten „True Life“ dann auch gleich los wie die Feuerwehr. Anschließend übernimmt VNV-Chefdenker Ronan Harris bei „Consequence“ die Vocals – klingt vielversprechend, doch leider entpuppt sich „Consequence“ als nur durchschnittlicher Track. Hier hat man schon wirklich Besseres aus der Kehle von Ronan Harris gehört – schade ! Umso positiver dann der Auftritt von Henrik Iversen, seines Zeichen Sänger der Schweizer Elektronewcomer NamNamBulu, der dem Track „Nothing at all“ seine Vocals lieh und mit seiner charismatischen Stimme den Track zu einem wahren Highlight des Albums macht. Auch „Agrresion Pack“ weiss durchaus noch zu gefallen – danach steigt jedoch der Härtegrad der Songs verbunden mit einem gleichzeitigen Absinken des Niveaus. Relativ einfach gestrickte 0815-Elektrosongs wie „Trapped“ oder „Shadows Merging“ beenden das Album und führen dazu, dass man von „Krieg gegen die Maschinen“ letztendlich hin und hergerissen ist. Während die erste Hälfte des Albums mit den eher Futurepop-lastigeren Tracks durchaus als gelungen zu bezeichnen ist, ist der zweite Teil dann doch eher enttäuschend. So lobenswert die Idee ist, durch verschiedene Künstler für Abwechslung zu sorgen, könnte jedoch auch genau diese Uneinheitlichkeit das Album für viele „True Life“-Fans zu einer großen Enttäuschung werden lassen. So ist es gerade bei „Krieg gegen die Maschinen“ mehr als empfehlenswert, in das KOMPLETTE Album vorher reinzuhören.

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07.08.2003

Der metal.de Serviervorschlag

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