Sear Bliss - Glory And Perdition

Review

Galerie mit 3 Bildern: Sear Bliss - Dark Easter Metal Meeting 2016

Von so einer Veröffentlichung sieht man ja meistens zu erst das Cover und stöbert so beim Hören das Booklet durch. Hier hat der Käufer dieser Platte schoneinmal eine kleine Augenweide, denn ich habe die letzen Monate nicht so ein wundervolles und atmosphärisches Booklet gesehen, wie das der Ungaren von SEAR BLISS. Außen orange, aber innen ein frostiges blau, welches schaurig-schöne Landschaften enthält. Nach mehrjähriger Zusammenarbeit mit Kris Verwimp, haben sie allerdings diesesmal auf Gyula Havancsak zurückgegriffen, der schon für einige mehr oder weniger bekannte Bands tätig war. Schon alleine hierfür würde sich der Kauf der Platte lohnen, aber auch die Musik der Band muss sich nicht verstecken. Am auffallensten sind sicherlich die Trompeten-Töne, die in regelmäßigen Abständen für eine sehr tolle Atmosphäre sorgen. Als Beispiel hier v.a. der Opener „Birth Of Eternity“ oder mein Favorit „Two Worlds Collide“, der neben sehr schnittiger Instrumente auch viele Spannungsmomente, durch die Abwechslung zwischen Melodie und Schnelligkeit, aufbauen kann. Da sind Ohrwürmer schon vorprogrammiert.
Über elf Jahre gibt es diese Bands bereits und die Erfahrenheit kann man den Songs auch anhören. Hier wird nichts dem Zufall überlassen, sondern jedes Riff ist an seinem richtigen Platz. Es wird auch nicht einfach so drauflos gelärmt, sondern man kann die Ordnung schon heraushören, was aber einen positiven Eindruck auf mich macht. Deswegen verliert die Scheibe auch nicht an Charme, denn zu hören, dass sich eine Band wirklich Gedanken beim Schreiben der Songs gemacht hat, zeugt von Potential. Genau das haben die fünf Ungaren, was man in jedem der zehn Liedern vernehmen kann.
So z.B. auch beim über siebenminütigen „Blood Serenade“, welches sehr schleppend und melodisch ausgefallen ist. Hier kommen auch wieder die Trompeten zum Einsatz, aber gerade auch die Tasten werden hier sehr im Vordergrund gehalten. Über allem erhaben natürlich der Gesang von Andràs Nagy, der im Vergleich zu früheren Werken viel ausdrucksstarker geworden ist.

Das Album hat viele tolle Melodien und Ohrwürmer, die man als melodischer oder symphonischer Black Metaller unbedingt einmal antesten sollte. Besonders die Trompeten erschaffen hier eine nicht alltägliche Atmosphäre.

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30.10.2004

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3 Kommentare zu Sear Bliss - Glory And Perdition

  1. Anonymous sagt:

    Das großartigste Album, das Sear Bliss je veröffentlicht haben. Alles unter einer 10 käme einer Blasphemie gleich. Allein" der Hammer Blood Serenade rechtfertigt Kauf und Höchstwertung.

    10/10
  2. zombo sagt:

    Vollkommen zurecht 10 Punkte meines Vorgängers. Kann ich nur beipflichten!

    10/10
  3. dead jolly sagt:

    7/10 Punkte???
    Wieviele verdammt gute Scheiben willst du eigentlich noch verreißen???
    Wäre mal an der Zeit den Job zu wechseln, nicht wahr?!!!

    10/10