Solar Fake - Broken Grid

Review

Galerie mit 21 Bildern: Solar Fake - Wave Gotik Treffen 2019

Einen ganz persönlichen Wunsch hat sich Sven Friedrich, seines Zeichen Frontmann der Gothic Rocker von ZERAPHINE, erfüllt: Endlich mal die Gitarre in die Ecke stellen und ein rein elektronisches Album aufnehmen. Sehr lobenswert, denn meistens geht es eher anders herum und das Ergebnis ist nicht immer im Sinne der Elektro-Fans, siehe APOPTYGMA BERZERK oder DE/VISION. Wahrscheinlich trifft nun alle ZERAPHINE-Fans der Schlag, deckt „Solar Fake“ nämlich ein buntes elektronisches Spektrum ab, das von Synthiepop über EBM bis hin zu Industrial reicht.

Los geht es eher sanft mit „Hiding Memories From The Sun“, ein zauberhafter und verträumter Elektropop-Song. Danach wird allerdings einen Gang höher geschaltet, Sven Friedrich holt den Vocoder raus, was dazu führt, dass „Stigmata Rain“ und „(You Think You’re) Radical“ deutlich mehr in die EBM-Ecke tendieren. Ohne Vocoder hätten sich die Songs mit Sicherheit allerdings noch besser angehört… Wie dem auch sei, gehen melodische Soundspielereien dabei jedoch nicht verschüttet und spätestens bei „The Shield“ wippt man wieder beschwingt mit. Über die Coverversion von „Creep“ hüllen wir besser mal den Mantel des Schweigens, bietet die zweite Hälfe des Albums doch viel interessantere Eigenkompositionen. „Solar Fake“ hat im weiteren Verlauf wirklich noch einige nette Songs zu bieten, sei es der mid-tempo-Track „Here I Stand“, das futurepoppige „Hero & Conqueror“ oder das langsamere „Sometimes“. Zwischendurch wird es immer mal wieder etwas härter, EBM- und Elektropop-Songs halten sich insgesamt betrachtet in etwa die Waage.

So ist „Broken Grid“ eine nette Scheibe, die vor allem für Liebhaber des gemäßigten Elektros/Elektropops interessant sein dürfte. Ob auch die ZERAPHINE-Fans von Sven Friedrichs Ausflug in die Welt der Elektronik begeistert sind, können nur diese selbst beantworten. Aus der Sicht eines Elektro-Fans weiß „Solar Fake“ jedoch auf jeden Fall zu gefallen.

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07.02.2008

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